nachgefragt_bei_der_stromwende
1 Pfingstmontag Abend: Blackout der Braunkohl Kraftwerke 
2 [Gastbeitrag] Der Bundesrat kann auf die EEG-Novelle Einfluss nehmen, er muss es nur wollen
3 Karte: Unternehmen mit EEG-Privileg im Jahre 2014
4 Pfingsten: Vollabdeckung durch Wind und Sonnenenergie erwartet
5 Fracking und die Endlagersuche
6 Bei TransnetBW kann man im Moment sehr schön sehen, wie Übertragungsnetze durch PV entlastet werden.
7 Windkraft: Bei der ENBW wird stillgestanden
8 Analyse der Volllaststunden für Deutschland
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vollast_wasserkraft

Die Rolle der Wasserkraft in einer modernen Stromversorgung ist klar, sie soll einen Beitrag zur Residuallast leisten (vergl. Beitrag zu Strommix der Residuallast). Damit diese Stromerzeugung einspringen kann, wenn gewitterbedingt Kohlekraftwerke ausfallen,  und eine Flaute in ganz Deutschland keinen Windstrom liefern, muss die Wasserkraft verlässlich sein, oder anders ausgedrückt hochverfügbar und gleichzeitig steuerbar.

Bei der Auswertung der Volllaststunden im Juni 2014 war ein extrem niedriger Wert entstanden. blog.stromhaltig hatte versprochen der Sache auf den Grund zu gehen.

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Erzeugung von Storm aus Sonne (Gestern)
Erzeugung von Storm aus Sonne (Gestern)

Eigentlich ist die Definition von Volllaststunden nicht sonderlich kompliziert. Kraftwerke lassen sich zum Teil mit dieser Maßeinheit vergleichen, die besagt wie viele Stunden  ein Kraftwerk unter voller Last gefahren werden muss, um zum tatsächlichen Jahresertrag zu kommen. Beeinflussende Berichterstattung erkennt man daran, dass sie die Verwendung das die Maßeinheit missverständlich verwendet wird. Das wohl berühmteste Beispiel ist ein Zitat von Jürgen Großmann (RWE), welches von Stromwende Kritikern gerne verwendet wird:

Die Förderung der Solarenergie in Deutschland bezeichnete Großmann als so sinnvoll “wie Ananas züchten in Alaska“. Solarstrom gebe es in Deutschland an 900 Stunden im Jahr,,, (Quelle: Merkur Online)

Tatsächlich kommt eine PV-Anlage in Deutschland meist nur auf etwas mehr als 900 Volllaststunden im Jahr. In anderen Worten an durchschnittlich 2 Stund und 28 Minuten je Tag würde die Anlage vollständig die Nennleistung ausschöpfen.

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Volle Last auf Wind
Volle Last auf Wind

Vor einigen Tagen meinte ein bekennende Windkraft (und Energiewende) Gegner zu mir: „Warum müssen wir die Landschaft verspargeln, wenn die Anlagen nur 2.140 Stunden im Jahr in Betrieb sind – und die restlichen 3/4 des Jahres still stehen?“. In Ermangelung eines anderen Zahlenmaterials habe ich die Aussage erst einmal so hingenommen, ging es mir im Gespräch viel mehr um das Thema bedarfsgerechte Stromerzeugung. Längst die Argumentation vergessen, bin ich durch Zufall jetzt wieder auf diese Zahl gestoßen und stelle fest, dass mein Gegenüber wohl Zeitstunden mit Volllaststunden verwechselt hat. Richtig ist tatsächlich, viele Onshore-Windräder haben um die 2.140 Volllaststunden. Diese hängen von Faktoren wie Wartung, Wetter und Bedarf ab….

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