Stromterroristen 1

Stromterroristen

Der große Vorteil an einem Blog ist, dass man auch mal etwas schreiben darf, was in die Kategorie Hirngespinst eingestuft werden kann.

Wie viel Euro braucht man, um in Deutschland einen Blackout herbeizuführen? Einen großflächigen Stromausfall über viele Stunden – vielleicht sogar Tage?

Erst diese Woche hat das Bundeswirtschaftministerium einen Bericht zum Strommarkt veröffentlicht (s.h. Sonnenseite), was darauf hindeutet, dass spätestens im Herbst das Thema „Strommarktdesign“ in aller Munde ist. Egal welches Design der „Neue Markt“ auch haben wird, es werden marktwirtschaftliche Regeln gelten.

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Lastprofile - 4 Profile und ihre Treffsicherheit zu Max-Musterhaushalt 2

Lastprofile – 4 Profile und ihre Treffsicherheit zu Max-Musterhaushalt

blog.stromhaltig hat schon sehr oft über die Standardlastprofile geschrieben. Bei einem privaten Stromtarif sorgt der Energieversorger dafür, dass entsprechend eines sogenannten H0 Lastprofils für den Kunden immer Strom irgendwo in das Netz eingespeist wird. Durch das Fehlen zeitgemäßer Verfahren und Prozesse, stimmt diese Menge nicht mit dem Verbrauch des Kunden überein. Das Netz muss irgendwie diese Mengendifferenz ausgleichen, da immer nur soviel Strom erzeugt werden darf/kann, wie genau zu diesem Zeitpunkt entnommen wurde.

Einige Schwächen der Standardlastprofile wurden bereits in den vorhergehenden Beiträgen angesprochen. So ist die Grundlast in der Nacht tendenziell zu hoch, wodurch in der Nacht für private Haushalte mehr Strom eingespeist wird, als tatsächlich entnommen wird. In diesem Beitrag sollen vier Profile auf die Treffsicherheit (= Profiltreue) untersucht werden.

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Leserbrief eines mündigen Strombürgers 3

Leserbrief eines mündigen Strombürgers

Wer sich mit den Angeboten für Strom beschäftigt, der wird schnell feststellen, dass die Konzerne den Endverbrauchern erstaunlich wenig Individualisierungsmöglichkeiten bieten. Abgesehen vom Preis gibt es in der Regel fast keine Punkte, die beeinflusst werden können. Der Verbraucher wird von den Konzernen daher kaum als mündiger Partner behandelt, sondern eher als Anschlusspunkt gesehen, der das nehmen muss, was angeboten wird. In Zeiten, in denen Kunden zum Beispiel Nahrungsmittel nach Bio-Standards auswählen können, sollten auch im Bereich Strom mehr Entscheidungskriterien zur Verfügung stehen.

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blog.stromhaltig im Interview mit Dialog Energie Zukunft zum Hybridmarkt 4

blog.stromhaltig im Interview mit Dialog Energie Zukunft zum Hybridmarkt

Ein Hybridmarkt für private Stromkunden lautet der Titel des Interviews mit blog.stromhaltig, welches bei Dialog Energie Zukunft (DEZ) erschienen ist. DEZ ist ein Informationsportal/Dialogmedium, welches kontrovers über die Zukunftsthemen und Innovationen kommunizieren möchten. Ins Leben gerufen wurde die Plattform von der EnBW und richtet sich an alle Interessierte im Bereich Energie und Strom, mit denen man auf Augenhöhe kommunizieren möchte.

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Grün Grau zum Schwarz sehen... - Ein weiteres Marktmodell das nicht für Ökostrom-Vegetarier geeignet ist. 5

Grün Grau zum Schwarz sehen… – Ein weiteres Marktmodell das nicht für Ökostrom-Vegetarier geeignet ist.

Am vergangenen Freitag haben die Stromkonzerne Greenpeace Energy, EWS und Naturstrom AG eine Pressemitteilung an verschiedene Medien gesendet, die bei den Energieblogkollegen von Energiezukunft eingesehen werden kann. Es wird ein Ökostrom-Marktmodell  beworben, welches unter dem Deckmantel des Verbraucherwillens („84 Prozent der Verbraucher wünschen sich direkten Ökostrom aus heimischen Anlagen“) vor allem den bestehenden Anbietern nutzen dürfte.

Positiv ist, dass man den Handel von Grünem Storm an der Strombörse ins Visier nimmt. Negativ ist, dass man den Stromkunden vollständig aus dem Auge verliert und lediglich als Alibi vorschiebt.

Mit kritischer Nachfrage hat man scheinbar – zumindest bei Greenpeace Energy – nicht gerechnet, so blieb die Anfrage nur eine Stunde nach Erhalt der Mitteilung bislang unbeantwortet, weshalb blog.stromhaltig auch auf die Veröffentlichung der Meldung verzichtete.

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