Kraftwerksausfall in Ibbenbüren (Block B)

Im Steinkohlekraftwerk Ibbenbüren kam es am frühen Samstag Morgen zu einem technischen Zwischenfall, welcher zum Totalausfall der 792 MW geplanter Einspeisung des Block B führte. Zur Stunde liegen keine weiteren Angaben des Kraftwerksbetreibers RWE vor, jedoch wurden die Marktteilnehmer darüber informiert, dass um 08:00 Uhr des Samstag Morgens bereits wieder die volle Leistung zur Verfügung stehen würde.

Der Zwischenfall ereignete sich im 1985 in Betrieb genommenen Kraftwerk um 03:47 Uhr des 24.01.2015. Zum Zeitpunkt des Ausfalls lag die durchschnittliche Netzfrequenz leicht unter dem Sollwert von 50 Hz und rutschte in Folge um 0,002 Hz ab, bevor das Netz durch die Regelenergie stabilisiert wurde.

(Beitragsbild: Wikimedia – copyleft, GFDL & CC-BY-SA 2.5 User: STBR)

VSN: Westfalen Kraftwerk Hamm (Steinkohle)

Versorgungs-Sicherheits-Nachricht für den 26.12.2014

Am zweiten Weihnachtsfeiertag 2014 kam es zu einer ungeplanten Erzeugungsunterbrechung im Block C des Westfalen Kraftwerks in Hamm. Laut Angaben des Betreibers RWE hatte ein technischer Defekt bei der Anlage zu einer Leistungsreduktion von 240 MW in der Zeit von 08:45 bis 09:38 des 26.12.2014 geführt. Eine entsprechende Urgent-Market-Message wurde an die Marktteilnehmer übermittelt

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Auf der Suche nach der dunklen Flaute

Im Jahre 2011 hatte ein Schöpfer der Fossilwirtschaft den Ausdruck „Dunkelflaute“ geprägt.:

Doch woher soll der Strom kommen, wenn einmal keine Sonne scheint und kein Wind weht? Dunkle Flaute nennen Wissenschaftler dieses Phänomen, das es bisher nur in der Theorie gibt. Wann die dunkle Flaute einsetzen wird, kann man nicht voraussehen, sagt Winfried Damm, Generalbevollmächtigter von den Stadtwerken Leipzig. (Radio Mephisto 97,6)

Seither hat das Wetter uns so richtig enttäuscht, was sich besonders am Blick auf die letzte Dunkelflaute erkennen lässt. Am 22.10.2014 um 0:00 Uhr bis 04:00 Uhr ist sie gewesen – und in Deutschland wurde 3 mal mehr Strom exportiert, als importiert. Ganz anders als im Szenario von Dr. Sven Bode (Institut Arrhenius) im Jahre 2009 beobachtet wurde.

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