Clearing bei Punkt-zu-Punkt Stromlieferungen - Die Quittung 1

Clearing bei Punkt-zu-Punkt Stromlieferungen – Die Quittung

Im einführenden Kapitel Bilanzkreismanagement im Internet der Dinge wurde beschrieben, wie zwischen einem Stromerzeuger und einem Stromabnehmer eine Transaktion stattfinden kann. Es wurde festgestellt, dass eine Transaktion das Abbild eines realen Vorgangs (Stromlieferung) in einen ökonomischen Vorgang (Verrechnung) ist. Bislang ist diese Abbildung jedoch eine lose Transaktion, welche neben vielen weiteren zur gleichen Zeit stattgefunden hat.  Eine eigentliche Abrechnung zwischen einem Gläubiger und Schuldner kann damit noch nicht getätigt werden.

Beim Clearing von Punkt-zu-Punkt Verbindung ist dafür noch eine weitere Stufe der Gültigkeitsprüfung notwendig.

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Einführung: Bilanzkreismanagement im Internet der Dinge  2

Einführung: Bilanzkreismanagement im Internet der Dinge

Bei Wikipedia ist die Zielsetzung des Internet Of Things (IoT) definiert als:

Das Ziel des Internets der Dinge ist es, die Informationslücke zwischen der realen und virtuellen Welt zu minimieren. Diese Informationslücke besteht, weil in der realen Welt Dinge tatsächlich einen bestimmten Zustand haben (z.B. „Luft ist kalt“, „Druckertoner ist voll“), dieser Zustand im Internet jedoch nicht bekannt ist. Ziel ist also, dass viele reale Dinge die eigenen Zustandsinformationen für die Weiterverarbeitung im Netzwerk zur Verfügung stellen.

In der heutigen Energiewirtschaft wird die reale Welt der Erzeugung und Verbrauch von elektrischer Energie und der ökonomische (virtuellen) Welt des Handels mit Hilfe des sogenannten Bilanzkreismanagements vereint. Ein Bilanzkreismanager ist eine natürliche Person, welche die physikalischen Stromflüsse mit den Liefer- und Kaufverträge der angeschlossenen Teilnehmer vereinen muss.  Für das Internet der Dinge wird der Zählerstand zum Zustand und die Abrechnung zur Information, die automatisiert weiterzuverarbeiten ist. Bei einer vollständigen Implementierung der Vision hinter IoT müssen die Geräte selbständig Entscheidungen treffen und handeln können. Im Smart Grid führen die Akteure untereinander gesicherte Transaktionen aus, ohne den Umweg über einen Bilanzkreismanager gehen zu müssen.

Dieser einführende Beitrag betrachtet die Charakteristik einer Transaktion im Stromhandel.

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