Europäischer Solarmarkt in 2014 um 30% rückläufig 1

Europäischer Solarmarkt in 2014 um 30% rückläufig

Wie die Kollegen von Energy-Post.eu berichten,  ist der PV-Markt in Europa im vergangenen Kalenderjahr um 30% zurück gegangen. Lediglich für Großbritannien konnte eine Steigerung der Geschäfte registriert werden. Die installierte Leistung belief sich nach Angaben des Branchenverbandes EPIA auf 7GWp. Noch vor einem Jahr ist man bis 2018 von einem konstanten Zubau zwischen 10-12GWp ausgegangen.

“the solar boom in the UK is the only highlight in Europe these days. At a time when solar power has lower cost than retail and often even commercial electricity, it is hard to understand why governments are not pushing much harder to tap the technology’s potential as the European Union is looking for sustainable and secure energy supply,” says Watson (EPIA)

Die endgültigen Zahlen werden im Juni im Rahmen der Mitgliederversammlung des Verbandes bekanntgegeben.

Gründe, den Ausbau wieder anzukurbeln gibt es einige. Der Chef des Übetragungsnetzbetreibers Tennet – Urban Keusse – äußerte sich Rückblickend auf die Sonnenfinsternis mit den Worten:

„Ich sehe kein technisches K.O.-Kriterium für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Es gibt kein physikalisches Gesetz, das dem entgegensteht.“ (Quelle: Telepolis)

Kohle ein Auslaufmodell in UK? 3

Kohle ein Auslaufmodell in UK?

Nach einer Meldung von Energy Post wurde für das Vereinigte Königreich im vergangenen Jahr ein Kohleverbrauch registriert, der schon fast an die Zeiten vor der Industrialisierung erinnert:

The UK used 49 million tonnes of coal in 2014 according to Carbon Briefestimates. That’s more than a 20 per cent reduction compared to the previous year, and the joint lowest coal use in records going back to the 1850s. Only 2009, when the country was in the depths of the financial crisis, had equally low coal consumption.

Rund 80% des Kohlebedarfs wird im Königreich für die Stromerzeugung aufgewendet. In Deutschland zeigt die AG-Energiebilanzen zwar auch einen rückläufigen Trend bei der Kohlenutzung (-7,9% Steinkohle, -2,3% Braunkohle in 2014, allerdings liegt das Ausgangsniveau knapp doppelt so hoch.

(Beitragsbild: bycfotografem @ pixabay)

Google rückt als IT Dienstleister in den Stromnetzbetrieb vor 4

Google rückt als IT Dienstleister in den Stromnetzbetrieb vor

Das amerikanische Suchgigant ist kein Neuling auf dem Energiesektor, auch wenn man davon in Deutschland nur wenig mitbekommt. Über eine Milliarde US-Dollar hat das Unternehmen bereits in Wind- und Solarenergie investiert. Mit der Akquise von Nest Labs vor einigen Monaten einen Schritt in Richtung Smart-Home gemacht. Jetzt meldet Bloomberg einen Vorstoß in Richtung Smart-Grid:

Google Inc. (GOOG) plans a deeper push into the $363.7 billion U.S. power-sales market by working on tools that help utilities deliver electricity to homes and businesses more efficiently, people with knowledge of the matter said.

In der Vergangenheit hat Google auch bewiesen, dass sich Initiativen in den USA sehr schnell auch auf den Deutschen Markt ausbreiten könnten.

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