Die Energie-Blogosphere ein Rundgang – Ostersonntag Edition

Es geht weiter im Rundgang durch die Blogosphere der Blogs, die dem Thema von Stromhaltig.de entsprechen: Mehr Bewußstsein beim Stromverbrauch – und dadurch mehr Nachhaltigkeit.

Stromblog von Stromauskunft

Stromblog von Stromauskunft
Stromblog von Stromauskunft

Der Blog von Stromauskunft.de informierte bereits im Februar 2008 seine Leser über Neuigkeiten rund um das Thema „Strom“. Aktuell beschäftigt man sich um das Thema Datenschutz bei Smart Metern. Bereits seit längerem wird dieses Thema diskutiert, kann man aus den Verbrauchswerten letztendlich nicht nur Rückschlüsse ziehen, ob der Kunde zu Hause ist, sondern sogar welches TV-Programm er gerade schaut (wenn ich auch bezweifle, dass dieses Verfahren dank Latenzen bei heutigen Digitalreceivern fehlerfrei funktioniert). Der Stromblog bringt ca. 2 Beiträge pro Woche und gliedert sich in das Angebot des Vergleichsportals Stromauskunft aus Harsewinkel ein.

Energynet

Energynet
Energynet

Ein sehr umfangreiches Projekt, welches unter der Leitung von Andreas Kühl hier entstanden ist. Im Gegensatz zu anderen Informationsquellen wird hier auch gerne einmal ein Blick hinter die Kulissen geworfen. So findet man aktuell die Antworten zum SmartGrid von der EnBW. Mit 7 Beiträgen pro Woche findet man hier eigentlich immer spannende Neuigkeiten aus dem Bereich der modernen Stromversorgung.

Und wer nicht abwarten möchte, bis hier weitere Blogs vorgestellt werden, der kann sich die von Energynet erstellte Liste von Energieblogs bei Google-Docs einmal ansehen.

Die Energie-Blogosphere ein Rundgang – Karfreitags Edition

Anzahl der Blogposts rund um mehr Nachhaltigkeit beim Strom.
Anzahl der Blogposts rund um mehr Nachhaltigkeit beim Strom.

Frühlingserwachen in der Energiewelt. Gerade in den letzten Tagen ist die Anzahl der Meldungen in der Blogosphere stark angestiegen. Rechtzeitig zum Osterfest daher ein kleiner Rundgang durch die verschiedenen Blogs, die sich mit dem Thema Strom, dessen Verbrauch und Produktion beschäftigen. Zum Abschluss einige Möglichkeiten, wie man selbst einen Überblick über die Quellen bekommt.

Vollständig ist die Liste selbstverständlich nicht, da es mit Sicherheit noch etliche weitere Blogs zum Thema gibt. Sollte dennoch einer fehlen, dann bitte einen kurzen Kommentar hinterlassen und den Link zum Blog nicht vergessen.

Energieblog24

EnergieBlog24
EnergieBlog24

Aktuell beschäftigt man sich beim Energieblog24 mit dem Thema Geldanlagen in grün. Gemeint ist natürlich nicht der Dollar, sondern in  grüne Technologie. Vorgestellt wird Pure Blue aus Hamburg, welches renditestarkte Anlagemöglichkeiten verspricht, trotz Q.Cells Pleite in der letzten Woche. Ansonsten ist man beim EnergieBlog24 sehr weit mit den Themen aufgestellt und erreicht damit rund 26 Veröffentlichungen pro Woche, die von Rainer Brosy Webprojekte aus Frankfurt eingestellt werden. Mein persönlicher Eindruck von diesem Blog ist sehr gut – nur das Fehlen von Quellen-Links bei den Beiträgen stört mich etwas.

Econitor

Econitor
Econitor

Kein klassisches Blog, sondern ein Magazin findet man bei Econitor. Neben dem Magazin findet sich auf der Webseite eine gehostete Energiemanagement Lösung, die ich in den nächsten Tagen einmal ausprobieren will. Bisher habe ich zu dazu immer Discovergy in Kombination mit meiner Heimautomatisierung via IP-Symcon verwendet. Das aktuellste Thema im Magazinbereich der Webseite sind Sommerreifen und ihre Auswirkungen auf den Spritverbrauch, was man beim Kauf beachten sollte und wie viel Geld man mit der richtigen Wahl sparen kann. Mit 4-5 Beiträgen pro Woche kann man im Magazin rechnen. Betrieben wird es von der Berliner Firma Econitor GmbH mit ihrem Geschäftsführer Christoph F. Jugel.

Weiter geht es am Ostersamstag…

SmartGrid – Intelligente Stromnetze ohne Vision

Auch dieses Jahr wird es wieder einiges zum Thema Intelligente Stromnetze auf der Cebit zu sehen geben. So will der Verband der Elektrotechnik (VDE) vor allem das Thema „Sicherheit“ in den Vordergrund stellen, wie aus einer Ankündigung des Verbandes zu entnehmen ist. War es bislang ein privates Vergnügen im Zählerkasten den aktuellen Verbrauch abzulesen, werden durch die Übertragung im Sekundentakt zu einem Messstellenbetreiber natürlich auch Fragen des Datenschutzes von Bedeutung. Mit genauen Verbrauchswerten lassen sich aber auch das gesamte Netz intelligenter gestalten, eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende in Deutschland. Doch fehlt es im Moment etwas an Biss – oder an strategischer Planung. Kann ein 5-Jahresplan nach chinesischem Vorbild da helfen?