In 30 Stunden schalte ich das Licht ein… – Teil 2

In 30 Stunden schalte ich das Licht ein… – Teil 2 1Ausgehend vom Verbraucher, der in 30 Stunden das Licht einschaltet, wird in diesem Teil der Artikelserie auf die beiden „Kundenschnittstellen“ der Lastprognose eingegangen: Die Verteilnetzbetreiber und die Stromanbieter (Tarif). Beide führen einen sogenannten Bilanzkreis. Eine solche Bilanz gibt an, wie viel elektrische Energie zu einem Zeitpunkt benötigt wird. Die Bilanzsumme muss immer Null sein. Ist sie unter Null, wird von einer Unterdeckung gesprochen (zuwenig Strom). Ist die größer Null, dann wird von einer Überdeckung gesprochen (zuviel Strom).

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Kostenfaktor Regelenergie

Anteil der Kosten Regelenergie an der Bilanzkreisabrechnung
Anteil der Kosten Regelenergie an der Bilanzkreisabrechnung

… getragen werden sie von den Stromkunden – verursacht von den Verantwortlichen der Bilanzierungskreise…

Über ein Drittel (37%) der bilanzierten Stromkosten des Übertragungs- netzbetreibers 50 Hertz gehen in die Bereitstellung von Regelenergie für die angeschlossenen Verteilnetze (Stromanbieter / Grundversorger). Bei den anderen 3 ÜNBs (Amprion, Tennet, TransnetBW) dürfte die Rechnung nicht viel anders aussehen. Ein Kostentreiber, der vor allem  kleinere Stromkunden belastet – seinen Ursprung aber in der Planung und Prognose der Anbieter hat.

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