wahrscheinlichkeit

Im Jahre 2011 hatte ein Schöpfer der Fossilwirtschaft den Ausdruck „Dunkelflaute“ geprägt.:

Doch woher soll der Strom kommen, wenn einmal keine Sonne scheint und kein Wind weht? Dunkle Flaute nennen Wissenschaftler dieses Phänomen, das es bisher nur in der Theorie gibt. Wann die dunkle Flaute einsetzen wird, kann man nicht voraussehen, sagt Winfried Damm, Generalbevollmächtigter von den Stadtwerken Leipzig. (Radio Mephisto 97,6)

Seither hat das Wetter uns so richtig enttäuscht, was sich besonders am Blick auf die letzte Dunkelflaute erkennen lässt. Am 22.10.2014 um 0:00 Uhr bis 04:00 Uhr ist sie gewesen – und in Deutschland wurde 3 mal mehr Strom exportiert, als importiert. Ganz anders als im Szenario von Dr. Sven Bode (Institut Arrhenius) im Jahre 2009 beobachtet wurde.

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Volle Last auf Wind
Volle Last auf Wind

Vor einigen Tagen meinte ein bekennende Windkraft (und Energiewende) Gegner zu mir: „Warum müssen wir die Landschaft verspargeln, wenn die Anlagen nur 2.140 Stunden im Jahr in Betrieb sind – und die restlichen 3/4 des Jahres still stehen?“. In Ermangelung eines anderen Zahlenmaterials habe ich die Aussage erst einmal so hingenommen, ging es mir im Gespräch viel mehr um das Thema bedarfsgerechte Stromerzeugung. Längst die Argumentation vergessen, bin ich durch Zufall jetzt wieder auf diese Zahl gestoßen und stelle fest, dass mein Gegenüber wohl Zeitstunden mit Volllaststunden verwechselt hat. Richtig ist tatsächlich, viele Onshore-Windräder haben um die 2.140 Volllaststunden. Diese hängen von Faktoren wie Wartung, Wetter und Bedarf ab….

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