Kurz-Studie: Stromverbrauch schlechter vorhersagbar als Erzeugung aus Wind/Sonne

Zu jedem Zeitpunkt muss die Erzeugung und der Verbrauch von elektrischer Energie in der Balance sein. Die Qualität von Vorhersagemethoden ist für die Stromversorgung unerlässlich. Abweichungen von Soll und Ist-Werten sind in der täglichen Praxis von den Netzbetreibern und Marktakteuren kurzfristig auszugleichen, was mit einem wirtschaftlichen Risiko verbunden ist.

Die Stromversorgung muss als Gesamtsystem betrachtet werden, welches lediglich mit Einhaltung der Balance stabil und verlässlich funktionieren kann. Der Aufwand für die Herstellung einer Balance macht keine Unterscheidung zwischen Unsicherheiten der Erzeugung oder des Verbrauchs. Fehlen 25% der Erzeugung aus Gaskraftwerken, wie die Kraftwerksbetreiber aktuell in ihren „Wichtigen Marktmeldungen“ melden, so ist dies genauso bedenklich, wie ein plötzlicher Anstieg des Stromverbrauchs.

Mit zunehmender Verfügbarkeit von Strom aus Windkraft oder Solarenergie zur Deckung des Bedarfs, wird eine integrative Analyse der Differenzbilanzen notwendig.

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Vollversorgung aus Erneuerbarer Energie auf gutem Weg

In der Stromwende müssen wir noch einen weiten Weg gehen, bevor 100% zu jeder Zeit des Tages/Jahres erreicht werden können. Deutschland ist auf einem guten Weg, die 50,1 Millionen Haushalte schon in einem Jahrzehnt frei von Brennstoffkosten mit elektrischer Energie zu versorgen.

Die Microsite vollversorgung.stromhaltig.de stellt tagesaktuell den Stromverbrauch der Bevölkerung mit der Erzeugung aus Wind und Solarkraft gegenüber. Die 24-Stunden Bilanz für jeden Tag wurde nun erstmals für eine längere Periode ausgewertet.

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Dürfte ich mal Ihren Strom verkaufen? – Das V-Kraftwerk ohne Werk.

Millionen von Stromkunden werden in Deutschland nach den Standardlastprofilen abgerechnet, die vorschreiben, wie viel Strom zu welcher Zeit für diese Kunden ins Netz eingespeist wird.  Eine ganz neue Form des virtuellen Kraftwerks kann setzt mit seiner Wertschöpfúng an, wo das Geschäft der Energieversorger am Ende ist.

„Gelingt es uns 10.000 Haushalte zum Mitmachen zu bewegen, dann könnten wir in wenigen Wochen den Strommarkt in Deutschland revolutionieren.“ meint der Erfinder gegenüber blog.stromhaltig

Es sollen keine Namen und genannt werden,  auch nicht die genauen Zahlen des Business-Plans. Zu groß ist die Angst, dass die Entwicklung im Keim erstickt wird, denn sie klingt wie eine Mischung aus hochspekulativer Finanzmarkttransaktion und cleverem Einsatz moderner Informationstechnologie.

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Insider gesucht – ReDispatch und seine Wirkung auf den Markt

Proteus-Zoerner-AD-WBBei der Vorstellung der Karte „Re-Dispatch Maßnahmen im Februar 2014“ ist das  entscheidende Stichwort bereits gefallen: Martkeingriff. Eine Verteilungsstruktur, die sich aus dem Handel mit elektrischer Energie ergeben hat, wird zur Sicherung der Versorgungssicherheit verändert.

Laut Aussage der Übertragungsnetzbetreiber findet ein aktiver gegenläufiger Börsenhandel statt. Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer, wie schaut dieser aus?

Auf der einen Seite haben die Übertragungsnetzbetreiber die Hoheit für die Börsenplatzierung der EEG-Strommengen. Wie wird ein „Insiderhandel“ vermieden?

Die Fragestellungen sind komplex und in ihrer Wirkung kaum zu durchschauen, bedenkt man die räumliche Verteilung, den monetären Schaden und Nutzen, sowie die emotional aufgeheizte Debatte über Kraftwerkslaufzeiten.

Insider gesucht: Wer weitere Informationen hat, oder Hintergründe, der soll sich bitte mit blog.stromhaltig in Verbindung setzen.

ThinkTank: Tarifintegration von dargebotsabhängiger Stromerzeugung

ThinkTank: EE-Stromtarife
ThinkTank: EE-Stromtarife

Wird über die Integration von Strom aus Sonne und Wind nachgedacht, dann geht es meist um die technische Netzintegration. Bislang ein Randthema ist die Berücksichtigung von dargebotsabhängiger Stromerzeugung bei der Belieferung von privaten Letztverbrauchern.

Bis Februar 2014 soll in einem ThinkTank die verschiedenen Problemfelder beleuchtet werden und ein Kriterienkatalog für die Versorgung privater Haushalte mit Strom aus Erneuerbaren Energieträgern erstellt werden.

Kernfrage:

Wie schaut das Produkt-Design „Dargebotsabhängiger Stromtarif“ aus?

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