Analyse: Ohne auf den Kunden zuzugehen findet auch die RWE keinen Ausweg aus der Krise 1

Analyse: Ohne auf den Kunden zuzugehen findet auch die RWE keinen Ausweg aus der Krise

Aufgrund des aktuellen Interesses unserer Kunden an unseren Produkten haben wir eine sehr hohe Anzahl an E-Mails zu verzeichnen. Daher bitten wir Sie um Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer E-Mail ein paar Tage dauert. (Quelle: eMail RWE Tochter Süwag)

Es ist ein sehr eigenwilliges Theater, welches Vorstandschef Peter Terium bei der Vorstellung des  Geschäftsberichtes für 2014 der RWE AG vorführt. Da mag sich der Kapitalgeber kurzfristig über das Plus unter dem Strich freuen, existiert ansonsten einzig die Alternative des De-Invests bei einem roten Bärenmarkt mit Artenschutz.

Wer nicht flüchten kann, muss zusehen, wie zunehmend schlechte Noten für die Hausarbeiten  eingefahren werden. Der einstige Musterschüler wird zum Problemkind mit Lernschwäche im Portfolio der kommunalen Träger. Am Ende zahlt die Staatskasse für fehlende Nachhaltigkeit in den goldenen Jahren.

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Dezentraler Leistungsmarkt und die Strompreisbremse 2

Dezentraler Leistungsmarkt und die Strompreisbremse

Die Energiewende in Deutschland steckt in einem Dilemma. Seit Anfang des Jahres kommen die ersten Anzeichen eines Rückgangs der Strompreise bei den Verbrauchern an, doch schon drohen neue Belastungen die Kosten für elektrische Energie nach oben zu schießen.

In der vergangen Woche votierte nun auch der Stromkonzern RWE für den dezentralen Leistungsmarkt, der ursprünglich von den Lobbygruppen BDEW und VKU aufgelegt wurden. Ein Modell, welches die Stromanbieter von Ökostrom zukünftig verpflichten soll sogenannte Versorgungs Sicherheits Nachweise (VSN) zusätzlich zu den Strommengen einzukaufen. Entweder diese Ware hat keinen Wert, oder der Kunde muss dafür zahlen.

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RWE und EON mit unterschiedlichen Markterwartungen 3

RWE und EON mit unterschiedlichen Markterwartungen

Wie weit im Voraus ein Stromkonzern seine Erzeugung verkaufen kann, ist einer der wichtigsten Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens.  Am Freitag hatte der Wirtschaftsdienst Bloomberg die Zahlen von EON und RWE einmal näher betrachtet.

EON SE hedged 100 percent of its 2016 power production as of September, while RWE AG, the country’s biggest generator, hedged only about 40 percent, according to company data compiled by Bloomberg Intelligence.

RWE Finanzvorstand Guenther sagte dazu im Interview am Mittwoch der Woche, dass es offensichtlich sei, dass eine höhere Quote besser für den Konzern sei. Termingeschäfte mit einer Fälligkeit von 12 Monaten notieren zur Zeit entlang des 4-Jahres Tiefststandes von 31,25€/MWh (3,125 Cent€/KWh).

Die großen Stromkonzerne haben ein Problem, denn die Finazwelt erwartet von ihnen alles andere als die Energiewende.

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Was möchte der Schreiberling uns damit sagen? 4

Was möchte der Schreiberling uns damit sagen?

Im vergangenen Jahr hat es Strom im Wert von 43 Milliarden Euro gehandelt – einer Menge, die dem Doppelten des deutschen Stromverbrauchs entspricht… (Quelle Welt)

Der Energie-Medienexperte Björn L. Kuhn hatte mit seinem Beitrag zu Wetzels Welt bereits den  Vorwurf einer ideologischen Verblendung eingefangen. So richtig verstehen lässt sich die Faktenebbe aus der Welt-Redaktion jedoch wirklich nicht.

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Energie der Macht - Leuchtturm in der Kommunikation 5

Energie der Macht – Leuchtturm in der Kommunikation

„Uns ist es wichtig, mit einer klaren und unmissverständlichen Positionierung zur Braunkohle vor allem den von der Umsiedlung betroffenen Menschen in der Region und der Politik ein Höchstmaß an Sicherheit bezüglich unserer unternehmerischen Planungen zu geben“, betont Matthias Hartung, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG (Quelle).

Ohne Leitbilder und Leitkultur wurde noch kein Krieg gewonnen. Klare Kommunikation – kein Rumgeeier, sondern ein Höchstmaß an Sicherheit. Absolute Verlässlichkeit. Matthias Hartung zeigt wie es geht und beweist Mut zur Wahrheit! Man, das Volk, muss sich auf die unternehmerischen Planungen verlassen können.

Klar ist es schwierig solch klare Worte zu finden, aber ein Arzt ist auch der Wahrheit verpflichtet, wenn er dem Krebspatienten die Hoffnung auf Heilung nehmen muss.

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