Fast 100 Mio Euro Redispatchkosten im Januar/Februar 2015 1

Fast 100 Mio Euro Redispatchkosten im Januar/Februar 2015

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 haben die beiden Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission und Tennet TSO insgesamt 98.272.446€ an Kosten für die Durchführung von sogenannten Redispatches oder Countertrading, so die Datenplattform der ENTSOe. Die beiden anderen Übertragungsnetzbetreiber – Amprion und TransnetBW – hatten im Berichtszeitrum keine Kosten verursacht. Für den Folgemonat März ist bereits bekannt, dass einige Redispatches durch die TransnetBW angefordert wurden. 

Durch Redispatches werden Netzengpässe verhindert, die durch Standortnachteile großer Kraftwerke entstehen. Besonders der hohe Anteil von billigem Braunkohlestrom hinterlässt seine Spuren auf der Redispatch-Karte. Die Kosten für diese Eingriffe in den Markt und die Kraftwerksfahrpläne ist durch die Stromkunden in den Netzentgelten zu zahlen. 

EPEXSpot: Beibehaltung einer Preiszone 100 Millionen Euro günstiger 2

EPEXSpot: Beibehaltung einer Preiszone 100 Millionen Euro günstiger

Eine der Entscheidungen/Ideen im Grünbuch zum Strommarktdesign der Energiewende, ist die Aufsplittung von Deutschland in zwei Preiszonen. In einer Studie hat die EEX und EPEXSpot die Kosteneiner Nord/Süd Aufsplittung für die Verbraucher berechnet und kam auf 100 Millionen Euro pro Jahr (Pressemitteilung). Damit würden die zusätzlichen Kosten der Letztverbraucher bei einer kombinierten Einführung eines dezentralen Leistungsmarktes bei jährlich 240€ je Haushalt summiert. Nicht enthalten sind die Kosten für die Prozesskosten bei der Aufsplittung oder der Implementierung des Marktdesigns.

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