love

Vor gut zwei Jahren hatte blog.stromhaltig bereits das Thema Redispatch sehr ausführlich durchgerechnet und festgestellt, dass bei diesem Eingriff in die Kraftwerksfahrpläne auch ein Mengenunterschied ensteht.

Es sei an dieser Stelle vorgewarnt, dass es in diesem Beitrag keine richtige Antwort gib, aber die Vermutung, dass es Strom gibt, der doppelt durch die Kunden bezahlt wird.

Weiterlesen

anteil_oekostrom_deutschland

Durch den konsequenten Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Quellen wie Wind- und Sonnenstrom durch die Bürger wurde in den vergangenen 2 Jahren deutlich mehr elektrische Leistung erzeugt. als im Land verbraucht. Wirtschaftlich lukrativ, denn wie Renewables International unter Berufung aus Daten des statistischen Bundesamtes meldet, kann der exportierte Strom um 6,3% teurer verkauft werden, als der importierte Strom gekauft wird.

Weiterlesen

stromverbrauch

Nach einem „Spiegel“ Bericht geht das Bundes-Wirtschaftsministerium davon aus, dass die privaten Haushalte bis zum Jahre 2020 etwa 10% mehr Strom verbrauchen werden. Interessant ist dies, da im EU-Klimaschutzpaket eigentlich ein Rückgang des Energieverbrauchs von 20% bis 2020 vereinbart wurde (vergl.  Zusammenfassung der IHK Arnsberg).

Elektrische Energie ist zwar nicht mit Energieverbrauch gleich zu setzen, dennoch ist stellt sich die Frage, wie beim aktuellen Sanierungsstand das Ziel erreicht werden soll.  Wird die Industrie eine deutlich höhere Einsparung zu schultern haben, wie bislang angenommen?  Oder hat man beim Zahlenwerk einfach nicht nachgerechnet?

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lobby.
Antwort von Stephan Günther - Energieheld
Antwort von Stephan Günther – Energieheld

Die Heizölpreise sind im Keller. Schwindet das Interesse an der energetischen Sanierung von Immobilien?

Leider saniert kaum jemand in Deutschland rein aus ökologischen Gründen sein Haus. Dies liegt aber natürlich auch daran, dass dies für die meisten Besitzer finanziell einfach nicht zu stemmen wäre. Eine neue Heizungsanlage oder die Installation von unterstützenden Solaranlagen sind schließlich Sanierungs-Maßnahmen die mehrere tausend Euro kosten. Der Heizölpreis lag 2013 tatsächlich niedriger als noch 2012. Es handelt sich um einen Preisunterschied von einem halben Cent pro Liter Heizöl. Von 87 Cent/l im Vorjahr (Dezember 2012), sanken die Ölpreise auf nun 82 Cent im aktuellen Dezember 2013.

Durch die sinkenden Preise werden sicherlich einige Besitzer auch weiterhin eher bei Ihrer bestehenden Heizungsanlage bleiben. Dennoch kann sich aus wirtschaftlicher Sicht ein Umstieg von Heizöl (8,2 Cent/kWh) auf etwas umweltfreundlichere Brennstoffe, wie Erdgas (6,5 Cent / kWh) oder Pellets (5,5 Cent / kWh) oder Erdwärme aus einer Wärmepumpe (7 Cent / kWh => bei einer Jahresarbeitszahl von 3 und einem Wärmepumpentarif mit 21 Cent / kWh) lohnen. Hierfür sind jedoch auch oftmals hohe Investitionskosten notwendig. Wir telefonieren täglich mit Sanierungsinteressierten, welche ein hohes Interesse an unabhängiger Beratung aufweisen. Die Ungewissheit was sich wirklich lohnt ist in der Bevölkerung relativ groß. Es muss im Einzelfall geschaut werden, was ökologisch und ökonomisch am sinnvollsten ist.

Sollte der Wechsel des Energieträgers bzw. der Heizungsart, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich oder sinnvoll sein, so können auch durch die Erneuerung und Optimierung der Anlage eine Menge Energie eingespart werden. Das schont nicht nur die Brieftasche sondern auch die Umwelt. Denn letztendlich tragen wir alle einen Teil zur gewollten Energiewende bei.

Eine weitere Frage:

Ist die Sanierung noch der Grund für den Bezug von Förderungen? Oder die Förderung eher Grund für die Sanierung?

Weiterlesen

Tageslast Wärmepumpe
Tageslast Wärmepumpe
Tageslast Wärmepumpe

So langsam geht es in den Winter und besonders die Nächte werden deutlich kälter. Trotz hoch isolierter Häuser muss die Heizung die Differenz zur Außentemperatur ausgleichen. Den Aufwand, den die Heizung dazu betreiben hat lässt sich am besten an den sogenannten Heizgradtagen ablesen.

Am 26.11.2013 und der 30.11.2012 haben eines gemeinsam: Die Temperatur und der Verlauf sind fast gleich. Kein Niederschlag und relativ hohe Tagestemperaturen in der Spitze (+7 °C) und in der Tiefe (-4 °C). Ideale Bedingungen zum direkten Vergleich zweier Anlagenkonfigurationen:

  • 2012 = Normaler Betrieb
  • 2013 = Betrieb optimiert auf PV-Eigenverbrauch

Weiterlesen