Sturmtief Niklas zeigt Schwächen des Strommarktes 1

Sturmtief Niklas zeigt Schwächen des Strommarktes

Am Montag und Dienstag zieht da Sturmtief Niklas über Deutschland. Ein Ereignis, welches auch nicht am Stromnetz vorbei geht. Der Übetragungsnetzbetreiber Tennet TSO hat bereits eine Pressemitteilung veröffentlicht, bei der Eingriffe in den Betrieb von Offshore und Onshore Windparks angedeutet werden.

Weiterhin geht TenneT davon aus, im Verlaufe des heutigen Montags zusätzlich etwa 450 Megawatt Windkapazität im Norden abregeln zu müssen, um Transportengpässen im stark belasteten Übertragungsnetz vorzubeugen. Sowohl die Eingriffe in die konventionelle Erzeugung als auch in die Windkraft sind Notmaßnahmen. Sie sind nicht geeignet, die Versorgung auf Dauer zu sichern. Zudem erzeugen sie erhebliche Kosten, die auf den Stromkunden umgelegt werden.

Es wird abgeregelt, damit es nicht zu Transportengpässen kommt, dabei könnte man auch einen Teil des Stroms einfach verschenken an Stromkunden.

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Kraftwerk: Nachmieter gesucht für Stromlieferung 2

Kraftwerk: Nachmieter gesucht für Stromlieferung

zu „Staat als Salesforce für Kraftwerker“:

Warum sollte sich Audi oder ein anderer Stromabnehmer ein Gaskraftwerk mieten, dass auf Grund des teuersten Brennstoffs Erdgas den teuersten Strom erzeugt? (Kommentar von B. Robel)

Eine berechtigte Frage, wenn man Stromversorgung nur aus der Sicht von Kleinkunden betrachtet. Industrie Unternehmen mit einem sehr hohen Stromverbrauch haben nicht erst heute einen wirtschaftlichen Vorteil, wenn sie Erzeugungskapazitäten anmieten anstelle Lieferverträge über abgenommene Menge abschließen. Mit dem Hybridstrommarkt wird diese Option auch den Kleinverbrauchern gegeben.

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EPEXSpot: Beibehaltung einer Preiszone 100 Millionen Euro günstiger 3

EPEXSpot: Beibehaltung einer Preiszone 100 Millionen Euro günstiger

Eine der Entscheidungen/Ideen im Grünbuch zum Strommarktdesign der Energiewende, ist die Aufsplittung von Deutschland in zwei Preiszonen. In einer Studie hat die EEX und EPEXSpot die Kosteneiner Nord/Süd Aufsplittung für die Verbraucher berechnet und kam auf 100 Millionen Euro pro Jahr (Pressemitteilung). Damit würden die zusätzlichen Kosten der Letztverbraucher bei einer kombinierten Einführung eines dezentralen Leistungsmarktes bei jährlich 240€ je Haushalt summiert. Nicht enthalten sind die Kosten für die Prozesskosten bei der Aufsplittung oder der Implementierung des Marktdesigns.

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Kommentar: Baake will Elektroschrott (oder Stufenplan zur Smart Meter Pflicht) 4

Kommentar: Baake will Elektroschrott (oder Stufenplan zur Smart Meter Pflicht)

Fakt ist, dass für die Fertigung eines intelligenten Stromzählers deutlich mehr seltene Erden benötigt werden, als dies für einen klassischen Ferraris-Zähler der Fall ist.

Es ist eine Diskussion um den Wert einer Sache. Hat der Bürger keinen Nutzen, dann muss er verpflichtet werden.  Mündig zur Abgabe eines Stimmzettels am Wahltag, aber unmündig die Art der Strommessung selbst in die Hand zu nehmen.

7 Eckpunkte für das „Verordnungspaket Intelligente Netze“ nennt sich das am Montag von Staatssekretär Baake (ehemals Agora Energiewende) vorgestellte Papier, welches die im Koalitionsvertrag bereits angekündigten verbindlichen Vorgaben für das Messwesen in Deutschland enthält.

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Der Smarte Häuslebauer schreit AUa 5

Der Smarte Häuslebauer schreit AUa

Elektriker sind auch nur Menschen, wenn man bei dem VDE zugelassenen Volk auch manchmal das Gefühl hat, dass sie zu oft an die Phase gekommen sind. Als Häuslebauer hatte ich für mich persönlich bereits vor 1,5 Jahren das Fazit gezogen: Smart-Home der Zug ist durch!  Vor rund 6 Monaten wurde dann auch am Amtsgericht ein Vergleich geschlossen, dass meine Empfindung nicht ganz falsch lag: Elektriker können Strippen ziehen, aber nicht unbedingt smart.

Noch heute überfordern intelligente Stromkunden die Versorger. Ein Freund und Blogger Kollege faste das Fazit sehr schön zusammen:

Die Technik ist da, um Schwankungen der Erneuerbaren auszugleichen. Leider ist es verboten, wenn man weniger als 100.000 kWh pro Jahr Strom verbraucht.

Die Mogelpackung des reaktiven Stromkunden wollen wir einmal ganz vergessen, denn die Werbebeschallung nach Smart-Home dient nur dem Stromkonsumenten noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.

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