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In der Reihe der Marktmodelle für die Stromversorgung der Zukunft soll es heute um ein sehr einfaches Ziel gehen: Verstaalichen!

Man nehme sämtlichen Strom aus Wind und Solaranlagen und gehe davon aus, dass es dem Volke gehört und nur an private Haushalte geliefert wird. Dieses Volk muss die Kosten tragen – dieses Volk darf davon profitieren. Ein „Staatswerk“, welches alle Stromkunden mit H0-Profil (Alle privaten Haushalte) versorgt. Was Industrie und Gewerbe macht ist in diesem Modell erst einmal egal…

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In Deutschland gibt es 75 Steinkohlekraftwerke (Blöcke) mit einem Durchschnittsalter von 37 Jahren. Insgesamt stellen diese Kraftwerke eine Nettokapazität von 22,6 GW zur Verfügung.  Mit 3.550 Volllaststunden werden 80,2 TWh Arbeit (elektrische Energie) in das Stromnetz eingespeist. Dies entspricht in etwa dem Jahres Stromverbrauch von 21,11 Millionen Haushalten.

Wie hoch würde eine Umlage aussehen, die den Bau dieser Kraftwerke finanzieren würde? Für den Zubau von Wind und Sonnenenergie zahlen wir aktuell 2,54 Cent je kWh (Quelle Statista).

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geldWelchen Weg nimmt das Geld, wenn physikalisch der Strom in der heimischen Steckdose aus der Solar-Anlage des Nachbars kommt? Wer bekommt von wem Geld, welcher Handel findet statt?

Physikalisch ist recht einfach beschrieben, wie der Strom in die Steckdose kommt. Unter der Überschrift Der Weg des Stroms vom Kraftwerk bis zur Steckdose hatte Björn-Lars Kuhn dies aufgezeigt. Beim Strom fließt das Geld jedoch sehr viele Wege, ausgehend vom Meer (=Stromrechnung) soll ein Blick in die Verteilung und Umschichtungen hinter den Zahlen geworfen werden. Leider können nicht alle Wege gezeigt werden – und besonders nicht mit Beträgen berechnet werden, dafür ist der Fluss des Geldes leider zu in transparent.

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In George Orwells Roman „1984“ wird das Kriegsministerium durch umbenennen in „MiniLuv“ (Ministerium der Liebe) ein anderes Antlitz verliehen. Beim Discounter die Markenprodukte unter anderem Namen kaufen ist man gewohnt. Alles mit „Green“ (oder Öko) zu versehen – ohne etwas zu ändern nennt man Greenwashing. Der jüngste politische Clou zeigt aber, das man lieber etwas etabliertes nimmt und einer neuen Verwendung zuführt…

In 2013 stehen für die indirekten Belastungen der Unternehmen aus dem Emissionshandel Finanzmittel von max. 500 Mio. Euro, in 2014 max. 350 Mio. Euro zur Verfügung (in den Folgejahren Volumen noch offen) aus dem Sonderfonds Energie- und Klimafonds, der maßgeblich durch die Versteigerungserlöse im Emissionshandel gespeist wird. Nach groben ersten Schätzungen soll davon etwa ein Drittel des industriellen Stromverbrauchs profitieren.(Quelle: IHK Hochrein Bodensee)

Wer viel Strom verbraucht und auch noch durch den CO2-Handel belastet wird, bekommt nun ein zusätzliches Geschenk aus dem Energie- und Klimafonds EKF. Ein Haushaltsentwurf für 2014, der zeigt, dass die Ausgaben der Bürger und deren Belastung nicht mehr im Fokus der Planung stehen. Strompreisbremse – 350 Mio. Euro eingezahlt auf das EEG-Konto hätten für den Juni zu einem ausgeglichenen Saldo geführt (vergl. EEG-Kontenübersicht per 3.7.2013).

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