Saudi Arabien verschiebt PV-Programm um 8 Jahre

Wie Bloomberg am Abend mitteilt wird Saudi Arabien sein Vorhaben, bis zum Jahre 2032 ein Drittel seines Bedarfs an elektrischer Energie aus Photovoltaik zu decken um 8 Jahre verschieben. Ziel ist nun das Jahr 2040.

“We have revised the outlook to focus on 2040 as the major milestone for long-term energy planning in Saudi Arabia,” said Hashim Yamani, president of the King Abdullah

Zumindest wenn man auf den Ölpreis der letzten beiden Monate schaut, scheint der Schritt verständlich, doch ist er auch nachhaltig? Pläne können angepasst werden.

(Beitragsbild: jp26jp @ pixabay)

Strategische Reserve – Warum einfach nicht einfach ist…

Es klingt so schön einfach, wenn man damit rechnet, dass bei einem Atomausstieg 23 GWh bis 2022 vom Netz gehen, die bis dahin als gesicherte Reserve kompensiert werden müssen. Die aktuelle Diskussion über den Kraftwerkspark in Deutschland würde der Psychologe Alfred Adler jedoch als Überkompensation im Zuge eines Minderwertigkeitskomplexes bezeichnen. Ein Grund hierfür ist die fehlende Kopplung zwischen Investitionen und Bedarf.

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Mehr Spannung, Spiel und Liberalität im Strommarkt

In der Adventszeit in einen der Cash & Carry Märkte des Handels zu gehen ist eine Zumutung. Als ob eine akute Hungersnot drohen würde, wird versucht die vor dem Wochenende ohnehin nicht mehr vorhandene Restaufmerksamkeit auf sich zu ziehen.  Es nervt! Besonders dann, wenn wegen der 0,1 Cent günstigerem Markt am anderen Ende der Tankfüllung noch die Finanzdirektion einen „kleinen Schlenker extra“ vor dem Heimweg plant. Die Lebenszeit ist wirklich mehr wert, daher lieber mehr Zahlen. Gewonnene Zeit ohne Zwangsverweihnachtung.

Christmas-Shopping für den Stromverbrauch? Bestimmt nicht! So schön kann der Strommarkt nicht sein. Auch nicht beim Hybridmarktmodell.

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Konzessionsabgabe: Kommunen müssen in 2015 mit Mindereinnahmen rechnen.

Ein fester Bestandteil im Haushalt vieler Gemeinden sind die Konzessionsabgaben der Energieversorgungsunternehmen. Jährlich werden über diesen Abgabenposten mehr als 370 Millionen Euro von der Stromrechnung der Bürger an die Kommunen überwiesen. Die Höhe der Konzessionsabgabe ist abhängig von der Größe der Gemeinde und fängt bei 1,32 ct/kWh an und endet bei 2,39 ct/kWh für große Städte (mehr als 500.000 Einwohner).

Wie das IAP mitteilt gehen die aktuellen Prognosen der Netzbetreiber für das kommende Wirtschaftsjahr von einem Rückgang der Verbrauchsmengen von –6,8% aus. Bei einer 3.000 Einwohner Gemeinde fehlen damit etwa 70.000€ zur Deckung von anstehenden Ausgaben bei Schulen, Kindergärten oder dem Neubau eines Feuerwehrhauses.

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