Update: Ausbleiben von Spitzentemperaturen erfreut Kraftwerke am Rhein 1

Update: Ausbleiben von Spitzentemperaturen erfreut Kraftwerke am Rhein

Im Juni sah es noch so aus, als ob die fossilen Kraftwerke entlang des Rheins dieses Jahr sehr viele Tage ihre Leistung reduzieren oder sogar vollständig vom Netz genommen werden müssten (blog.stromhaltig berichtete).  Ein Juli mit dem Ausbleiben von langen Zeiten mit hohen Temperaturen und eine starke Absenkung in der Nacht, haben den Rhein bei Karlsruhe im unteren Schwankungsbereich entwickeln lassen. Nach der Aufzeichnung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg erreichte der Fluss zu keinem Zeitpunkt mehr als 22 Grad am Messpunkt.

Betreiber von thermischen Kraftwerken stehen in den Sommermonaten vor dem Problem, dass nicht genützte Energie in Form von Wärme an die Umwelt abgegeben muss. Die Erwärmung von Flüssen ist hier das Mittel der Wahl. Wie bereits berichtet, ist bei 25,5 Grad Wassertemperatur in Deutschland Schluss. Ab diesem Wert darf keine zusätzliche Wärme in den Fluss abgegeben werden. 

Ab 25,5 Grad ist Schluss - wetterfühlige Kraftwerke 2

Ab 25,5 Grad ist Schluss – wetterfühlige Kraftwerke

Fährt oder fliegt man den Rhein entlang, so stellt man fest, dass sehr viele Kraftwerke entlang des Flusses angesiedelt sind. Der Fluss dient als Kühlung, die notwendig ist, um die Kraftwerke im richtigen Temperaturbereich zu halten und den Dampf abzukühlen. Ein milder Winter könnte in diesem Jahr dafür sorgen, dass ab Mitte Julie etliche Kraftwerke für mehrere Monate vom Netz gehen müssen.

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Followup: Kaltreserve bei zuviel Strom.

blindleistungIm Januar 2013 kam es zum Rückgriff auf die Kaltreserve, da bei einem Sturmtief plötzlich zu viel Strom im Netz war. Dies führte dazu,dass in Süddeutschland und in Österreich einige Kraftwerke der sogenannten Kaltreserve aktiviert werden mussten. Bei der Veröffentlichung des Beitrages im Januar blieben sehr viele Fragen offen, besonders warum man mehr Strom braucht, wenn man zuviel Strom hat. Die Antwort lautet: Blindleistung war das Problem.

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Wettervorhersage und Heizungssteuerrung koppeln mit IP-Symcon

Wettervorhersage steuert Heizung
Wettervorhersage steuert Heizung

Wieso rennen Heizungen eigentlich immer dem Wetter hinterher und reagieren nicht im Voraus? Eine Frage, die dank der vielfältigen Möglichkeiten zur Nutzung von Daten aus dem Internet , eigentlich nicht mehr gestellt werden müsste. Vor einem Monat wurde hier über die Auswirkungen der ersten Sonne berichtet, und eine „Cloud-Steuerung“ für die Heizung vorgestellt.  Da aber auch für die Eigenstromnutzung das Wetter eine entscheidende Rolle spielt, wie Energynet berichtet, wird es Zeit, der Heimautomatisierung von IP-Symcon mit einem kleinen Script etwas auf die Füße zu helfen: Wettervorhersage zum Energiemanagement.

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Erste Sonne – Überhitzung des Hauses im Frühjahr vermeiden

Verlauf Wärmemenge bei Sonne im Frühjahr
Verlauf Wärmemenge bei Sonne im Frühjahr

Wer freut sich nicht über die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr? Besonders jetzt, da der dunkelste Winter der letzten 43 Jahre vorüber ist. Nachts wird es aber noch sehr kalt, was bei vielen Häusern die Heizung etwas außer Tritt bringt. Die Folge ist eine Überhitzung des Wohnraums und ein unnötig hoher Energieverbrauch. Mit Blick in die Wettervorhersage lässt sich einiges an barem Geld sparen.

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