SPD: Stromhandel als Sündenfall

Uniriese in Leipzig (Sitz der EEX/Strombörse)

Was für eine Überschrift, die sich die Badische Zeitung hier ausgedacht hat. Eigentlich ein typisch lokaler Beitrag zu den Kommunalwahlen in diesem Monat. Die Basis der Wyhler SPD trifft und spricht über die Energiewende.  Viel mehr die Stromwende…

Weizsäcker und Schulz waren sich einig, dass der Handel des grünen Stroms an der Strombörse ein Sündenfall sei und der Billigstrom für die energieintensive Industrie jeglichen Anreiz nimmt, auf Effizienz zu setzen. (Quelle: BZ-Online)

s.h.  auch Karte mit energieintensiver Industrie in Deutschland

blog.stromhaltig sieht es etwas anders: Nicht der Handel ist der Sündenfall, sondern die vorhandenen Märkte und die Praxis, wie man am Strommarkt „Geld macht“.

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Warten Dinos auf die Landreform?

Schwaben. Als es vor einigen Jahrhunderten noch deutlich weniger Bevölkerung gab, konnte man es sich erlauben, dass Erbe zu gleichen Teilen an seine Nachkommen zu verteilen. Doch irgendwann wurden die geerbten Felder zu klein um wirtschaftlich betrieben werden zu können. Es kam zu Auswanderungen, Armut, aber auch zur Industrialisierung.

Noch nie wurde in Deutschland soviel Geld für Strom ausgegeben, wie im Jahre 2014. Aber auch noch nie wurde dieses Geld in so viele Töpfe verteilt.  Der Kuchen ist moderat gewachsen, die Anzahl der Stücke explodiert.

Gerne wird übersehen, dass bei der Stromerzeugung aber nicht zu einer Landreform kommen wird, da anders wie damals nicht die Großen Goldgruben zerstückelt wurden, sondern parallel neue zur Eigenbedarfdeckung entstanden sind.

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Mein Angebot für das gelingen der Stromwende…

Nachhaltiger Stromverbrauch

„Ich verbrauche Strom dann, wenn der Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energieträgern in Mauer (Baden) am höchsten ist – und vermeide Stromverbrauch, wenn der Anteil von fossilem Strom am höchsten ist.“ (Quelle)

Laut Energieerhaltungssatz kann man Energie nicht verbrauchen, wohl aber Brennstoffe. Alles was verbraucht wird kostet Geld – auch die Kohle und das Gas, welches in Kraftwerken verfeuert wird um Strom zu erzeugen.

Wird der Stromverbrauch in Zeiten verlagert, bei denen besonders viel Strom aus Wind, Sonne oder Wasserkraft vorhanden ist, dann spart dies langfristig Geld, schont die Umwelt und verhindert den unnötigen Aufbau von Reserve-Kapazitäten.

Leider wird die Verhaltensänderung bislang nicht monetär belohnt. Aber man kann zumindest heute verstehen lernen, wie Verbrauch, Erzeugung und Wetter tatsächlich zusammen hängen. Vom Smartphone über die Waschmaschine – bei mir folgen mittlerweile viele Geräte dem Vorhandensein von mehr grünem Strom.

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