Staat als Salesforce für Kraftwerker?

Beim Sonnenflüsterer gibt es die Frage „Gaskraftwerk stilllegen? Warum nicht verkaufen?“ –  darauf den Kommentar:

In jeder anderen Branche würde man bei einem Produzenten fragen, ob man nicht Kunden finden kann. Vor dem Verkaufen frage ich mich, warum es dem Konsortium nicht gelungen ist, die Erzeugung an einen Stromkunden zu verkaufen. Am Ort ist ein großer Stromabnehmer, der sich über ein gepachtetes Kraftwerk bestimmt freuen würde – Audi ist auch nicht weit – und ansonsten gibt es dort Kunden. Soll der Staat jetzt auch noch die Vertriebsorganisation für die Kraftwerker sein?

und wer jetzt sagt: Wie? Ja, so etwas geht und wird bereits einige 1.000 mal in Deutschland gemacht. (Stichwort: Hybridstrommarkt)

Viele Fragezeichen bei der EEG-Berechnung

Vor einigen Tagen hatte blog.stromhaltig seine Leser dazu aufgerufen die Fragen, die man an die Bundesnetzagentur hinsichtlich der Berechnung der EEG-Umlage 2015 einzusenden. Entstanden ist eine ganze Sammlung von Themenblöcke, die mit Sicherheit noch nicht alle Unklarheiten abdecken.

Gerne dürfen weitere Fragen eingereicht werden, da das Interview mit der Bundesnetzagentur erst am Ende dieser Woche vorbereitet wird.,

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Deutschland: Strom Export Meister mit gutem Preis

Durch den konsequenten Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Quellen wie Wind- und Sonnenstrom durch die Bürger wurde in den vergangenen 2 Jahren deutlich mehr elektrische Leistung erzeugt. als im Land verbraucht. Wirtschaftlich lukrativ, denn wie Renewables International unter Berufung aus Daten des statistischen Bundesamtes meldet, kann der exportierte Strom um 6,3% teurer verkauft werden, als der importierte Strom gekauft wird.

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9. Dezember 2013 – Energieadvent – Stromnetz als Speicher

Antwort von Horst Christian Wagner- Geschäftsführer Enerxeed
Antwort von Horst Christian Wagner- Geschäftsführer Enerxeed
Antwort von Horst Christian Wagner- Geschäftsführer Enerxeed

Wird heute nicht das Stromnetz bereits als Speicher „missbraucht“?

Das Stromnetz ist und wird niemals ein „Speicher“ sein. Speist ein Stromerzeuger, der seinen Strom aus erneuerbaren Energien gewinnt, seinen überschüssigen Strom ins Netz ein, muss dieser vorrangig abgenommen werden. Es muss also an anderer Stelle „grauer“ Strom weniger erzeugt werden. Es ist insofern also kein Speichern des Stroms und die gesetzlich vorgeschriebene Vorgehensweise macht in Bezug auf die Energiewende auch Sinn.

Im Gegenzug dazu, bringt es die bisherigen, großen Stromerzeuger in Bedrängnis. Deren große Kraftwerke wurden mit der Zielsetzung gebaut, durchgehend Strom zu produzieren und können nicht mal so hoppla-hopp rauf und runter gefahren werden. Dies führt unter anderem zu den ständigen Debatten zwischen den großen Kraftwerkbetreibern und den Stromerzeugern im Bereich erneuerbare Energien.

Dies kann als Antwort auf die Frage gleich wieder zu einer neuen Frage führen: Wenn es seit über 20 Jahren den Ansatz der erneuerbaren Energien gibt, wieso haben die großen Kraftwerkbetreiber ihre Geschäftsmodelle und Pläne nicht daran angepasst und immer weiter nach dem veralteten Prinzip neue Kraftwerke geplant?