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Die stabilste Stromversorgung in ganz Deutschland bekommen wir hin, wenn jeder Ort (Verteilnetz) in der Lage ist sich selbst zu versorgen. Sobald elektrische Energie über weite Strecken transportiert werden muss, entstehen neue Schwierigkeiten nicht nur politisch, sondern auch physikalisch. Jeder Meter Leitung zwischen der Erzeugung und dem Verbrauch kann eine Schwachstelle sein, die zu einem partiellen Ausfall des Systems Stromnetz führt.

In der aktuellen Debatte rund um die Umstellung der Stomerzeugung, wird gerne der Netzausbau nach vorne geschoben. Bei Dialog-Energie-Zukunft finden sich gerade zwei Standpunkte zum Thema HGÜ-Ausbau: Neue Energielandschaft erfordert auch neue Netze und Kohlebedingter Netzausbau behindert Energiewende. Beide Meinungen sind richtig, doch sollte man vielleicht auch den radikalen Ansatz einmal denken: Abschalten der Übertragungsnetze.

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Give A Way des Award Sponsors Trianel

Das Stadtwerke-Konsortium Trianel empfiehlt in einer aktuellen Pressemitteilung bei der Beschaffung von Strommengen verstärkt auf ein rollierendes Verfahren zu setzen. Fehlende Liquidität bei langfristigen Produkten führt zunehmend zu einem Preisnachteil, weshalb eine stärkere Fristenkongruenz auch ökonomische Vorteile bringt.  Denkt man diese Empfehlung weiter, dann rückt man ein Stück näher an den dynamischen Stromtarif und macht den Bedarf an elektrischer Energie stärker zum bestimmenden Element des Handels.

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Am Samstag Abend ist die Einreichungsfrist eines durchaus sehr spannenden Grünbuch-Prozesses beim BMWi zu Ende gegangen. Gerade auf der Zielgeraden sind noch sehr viele Einreichungen gekommen, die bislang noch nicht veröffentlicht sind. Schade, dass es Verbände und Lobby-Gruppen sind, die nach dem Ende der Einreichungsfrist am meisten Wind machen.

Aus hiesiger Sicht definieren wir direkte Demokratie als ein Prozess des Dialoges, bei dem man unterschiedlicher Meinung sein darf, aber auch offen für einen Diskurs sein sollte.

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Am Freitag der vergangenen Woche wurde das Crowdfunding zum Hybridstrommarkt erfolgreich beendet. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit, damit das Strommarktdesign für die Energiewende tatsächlich einen Platz im Gesetzgebungsverfahren findet. Bereits zum Wochenende sind 100 gedruckte Exemplare an verschiedene Replikatoren versendet worden. Das wichtigste Exemplar, die eigentliche Einreichung beim Bundes Wirtschaftsministerium, wird heute versendet werden.

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Ein Nein zu Kapazitätsmärkten hat Bundes Wirtschaftsminister Gabriel im Rahmen eines Kongresses des Handelsblatt erteilt. Mit dieser Aussage erteilt Gabriel auch eine klare Absage zu steigenden Stromkosten für private Stromkunden. Lobbyverbände hatten im Vorfeld zur Veranstaltung im Rahmen der Konsultation zum Grünbuch „Strommarkt der Energiewende“ versucht einen zusätzlichen Kostenfaktor für Stromkunden in Form einer Prämie bei fossilen Kraftwerken durchzusetzen.

In den verbleibenden 6 Wochen der Konsultation bedeutet dies für viele Modelle ein „Zürück auf Los“. Lediglich der Flexmarkt des Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) und der Hybridstrommarkt entsprechen bereits heute den Vorgaben des Ministers.

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