sturmtief

Die stabilste Stromversorgung in ganz Deutschland bekommen wir hin, wenn jeder Ort (Verteilnetz) in der Lage ist sich selbst zu versorgen. Sobald elektrische Energie über weite Strecken transportiert werden muss, entstehen neue Schwierigkeiten nicht nur politisch, sondern auch physikalisch. Jeder Meter Leitung zwischen der Erzeugung und dem Verbrauch kann eine Schwachstelle sein, die zu einem partiellen Ausfall des Systems Stromnetz führt.

In der aktuellen Debatte rund um die Umstellung der Stomerzeugung, wird gerne der Netzausbau nach vorne geschoben. Bei Dialog-Energie-Zukunft finden sich gerade zwei Standpunkte zum Thema HGÜ-Ausbau: Neue Energielandschaft erfordert auch neue Netze und Kohlebedingter Netzausbau behindert Energiewende. Beide Meinungen sind richtig, doch sollte man vielleicht auch den radikalen Ansatz einmal denken: Abschalten der Übertragungsnetze.

Weiterlesen

D

„Die Energiewirtschaft ist eine der Schaltzentralen für die Digitalisierung. Sie ist die Branche, die Kompetenz in den Bereichen Industrie 4.0, Vernetzung der Dinge und Transformation der Energiesysteme von fossilen hin zu erneuerbaren Energien hat. Dies sind die drei großen Zukunftshemen, die derzeit international diskutiert werden. Somit ist das Engagement unser Unternehmen entscheidend, um die Digitalisierung insgesamt voranzutreiben.“ Das erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), bei der Pressekonferenz des Branchenverbandes im Rahmen der Hannover Messe. (Quelle BDEW)

Die ganze Welt bekommt in Graustufen (engl. Shades of Grey) vorgeführt, wie man einen Lustgewinn aus erträglichen Schmerzen haben kann. Graustufen entspringen einem analogen Weltbild, welches eine alternative Anschauung zur digitalen Schwaz/Weiß Malerei ist. Die Energiewirtschaft ist eine der Schaltzentralen für die Digitalisierung und lässt keine Zwischenräume zwischen der totalen Bildung von Extremas zu. Der Schaltzustand ist entweder „An“ oder „Aus“ und wird zentralistisch von der Politik des Lobby Verbandes geführt.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Lobby.
black_out

Am vergangenen Dienstag kam es in 80 von 81 Provinzen der Türkei zu einem massiven Stromausfall, wie die Deutsch-Türkischen-Nachrichten berichten. In der Folge kam es zum üblichen Chaos, welches auftritt, wenn Straßenampeln nicht mehr funktionieren, oder die Metro nicht mehr fährt. Euronews hat die Folgen des größten Blackouts der letzten 10 Jahre in einem Videobeitrag festgehalten.  Als Ursache für den Ausfall sind zunächst einige Gerüchte im Netz zu lesen gewesen. Ausgehend von einem Cyber-Angriff bis hin zu Verschwörungstheorien.

Weiterlesen

biblis

Wie weit im Voraus ein Stromkonzern seine Erzeugung verkaufen kann, ist einer der wichtigsten Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens.  Am Freitag hatte der Wirtschaftsdienst Bloomberg die Zahlen von EON und RWE einmal näher betrachtet.

EON SE hedged 100 percent of its 2016 power production as of September, while RWE AG, the country’s biggest generator, hedged only about 40 percent, according to company data compiled by Bloomberg Intelligence.

RWE Finanzvorstand Guenther sagte dazu im Interview am Mittwoch der Woche, dass es offensichtlich sei, dass eine höhere Quote besser für den Konzern sei. Termingeschäfte mit einer Fälligkeit von 12 Monaten notieren zur Zeit entlang des 4-Jahres Tiefststandes von 31,25€/MWh (3,125 Cent€/KWh).

Die großen Stromkonzerne haben ein Problem, denn die Finazwelt erwartet von ihnen alles andere als die Energiewende.

Weiterlesen