Vor einigen Tagen hatte blog.stromhaltig die Kundeninformation zum Letztverbrauchspreis für das  kommende Lieferjahr des Stromanbieters Süwag näher untersucht. Im Ergebnis waren einige Fragezeichen aufgetaucht, die  mit Eintreffen der Preisinformation eines weiteren Stromanbieters nicht gerade verständlicher geworden sind.

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Netzfrequenz - Visualisierung: Netzfrequenzmessung.info

Die EEG-Umlage für das kommende Jahr ist beschlossen. Im aktuellen Podcast von Energynet kann man nachhören, welche Auswirkungen dies für den privaten Stromkunden hat.  Auf den verschiedenen Social Media Kanälen kann man lesen, dass man sich über den geringen Rückgang bei gut gefüllter Kriegskasse wundert. Meldungen entstehen…

„EEG verdoppelt auch 2015 den Strompreis“ (VIK)

… jagt der Verband, der sich selbst als die energiepolitische Stimme der Industrie in Deutschland bezeichnet über die Presseticker. Da braucht der private Stromkunde keine Ausnahmen für Spitzenverbraucher, um etwas neidisch zu werden.

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Wer sparsam mit Strom umgeht, der soll davon etwas haben. Gerade die verbrauchsunabhängigen Kosten haben aber auch bei Privatkunden eher den gegenteiligen Effekt. Will man einen günstigen kWh Preis, dann muss man viel verbrauchen. Die Klima-Allianz Deutschland hat in ihren Forderungen zur Bundestagswahl 2013 daher einen sehr guten Vorschlag:

Es sollte geprüft werden, ob die Stromsteuer progressiv gestaltet werden kann. Beispielsweise könnte der bisherige Steuersatz von 2,05 Ct/kWh für einen pro Kopf-Verbrauch von unter 500 kWh/Jahr auf den Mindeststeuersatz von 0,1 Ct/kWh abgesenkt werden. Hohe pro Kopf-Verbräuche von mehr als 2.000 kWh/ Jahr sollten dann im Sinne einer möglichst aufkommensneutralen Lösung mit dem doppelten Steuersatz von 4,1 Ct/kWh belastet werden.

Gute Idee? Oder lieber eine generelle Senkung der Mehrwertsteuer für alle Letzverbraucher?