(Bautzen) Mit abschaltbaren Lasten über 50% weniger CO2 durch Strom  1

(Bautzen) Mit abschaltbaren Lasten über 50% weniger CO2 durch Strom

(Bautzen) Mit abschaltbaren Lasten über 50% weniger CO2 durch Strom  2Zur Unterstützung des Strukturwandels in der Lausitz Region bietet blog.stromhaltig einen exklusiven Zugang zur Optimierung des Strombezugs sogenannter abschaltbarer Lasten (Wärmepumpen, Kühlhäuser, E-Mobile,…). Der Grünstrom-Index für Bautzen hilft Stromanbietern und Netzbetreibern bei der Optimierung ihres Produktportfolios für den innovativen Kunden.

Jeweils 36 Stunden im Voraus wird der Anteil von brennstofffreiem Strom im lokalen Netz ermittelt und über eine Datenschnittstelle zur automatisierten Weiterverarbeitung angeboten.  Am 07.04.2015 wird der Indexwert für Bautzen erstmalig berechnet und alle 12 Stunden aktualisiert.

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Fremde Federn: BDEW meldet Ökostromanteil in Deutschland auf Rekordhoch 3

Fremde Federn: BDEW meldet Ökostromanteil in Deutschland auf Rekordhoch

Wie der Branchenverband BDEW in einer Pressemitteilung mitteilt, ist der Anteil des Stroms aus Erneuerbaren Quellen in den ersten drei Monaten 2014 auf 27% angestiegen.  Wobei es kein Geheimnis ist, dass dieses Wachstum fast vollständig auf Betreiber zurückzuführen ist, die nicht in diesem Verband organisiert sind.

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via Zertifikate: Pflicht zum Solarstrom für fossile Kraftwerke 4

via Zertifikate: Pflicht zum Solarstrom für fossile Kraftwerke

Bei etwa 12% Anteil Solarstrom des Jahres-Brutto-Strommixes liegt für die Marktintegration ein magischer Punkt, bei dem die Verdrängung von Grundlastkraftwerken anfängt.  In Deutschland wird dieses Problem aktuell über eine Konkurrenz auf dem Spot-Markt gelöst (Preis/Leistung). Angedacht sind aber auch Modelle, die Anlagenbetreiber verpflichten soll von einem anderen Anlagentyp Strom abzunehmen, wodurch eine marktwirtschaftliche Konfliktlösung verhindert wird.

blog.stromhaltig bevorzugt das Modell eines Hybridmarktes aus Kapazitätsmarkt und Leistungsmarkt bis zum Endkunden.

In Anlehnung an ein Modell aus USA und Indien, soll in diesem Beitrag ein anderes Modell für die Marktintegration des PV-Stroms vorgestellt werden.

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Antwort von Sebastian Kotzwander - Gründer Grünspar

18. Dezember 2013 – Energieadvent – Stromsparpotential im Haushalt

Antwort von Sebastian Kotzwander - Gründer Grünspar
Antwort von Sebastian Kotzwander – Gründer Grünspar

In welchem Bereich des Haushaltes liegt das meiste Stromsparpotential?

 Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, denn höchster Stromverbrauch ist nicht gleich höchstes Einsparpotential. Ich stelle hier drei Beispiele mit hohem Stromverbrauch, beziehungsweise hohem Einsparsparpotential vor: Multimediageräte, Kühlschränke und Lampen. Die Werte für die Anteile am Stromverbrauch basieren auf einer Studie der Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V und der EnergieAgentur.NRW.

Den höchsten Stromverbrauch im Haushalt haben elektrische Multimediageräte, wie Spielekonsolen, Computer, HiFi-Anlagen, Laptops und Fernseher mit einem Anteil von 25%. Ebenfalls einen sehr hohen Anteil am Stromverbrauch haben Kühl- bzw. Gefriergeräte mit 16%. Den kleinsten Anteil am häuslichen Stromverbrauch hat die Beleuchtung mit nur 9%.

Obwohl die Beleuchtung den kleinsten Anteil an der Stromrechnung hat, liegt hier das größte Einsparpotential. Rund 90% der Kosten für Beleuchtung können mit stromsparender Technik, wie beispielsweise LEDs, eingespart werden. Zum Vergleich: eine klassische 60 Watt Glühbirne wird durch eine LED ersetzt, die nur 9 bis 10 Watt verbraucht.

Ein ebenfalls sehr hohes Stromsparpotential bietet die Multimediatechnik. Zum einen weil dies der größte Posten auf der Stromrechnung ist, zum anderen, weil hier durch den Stand-by-Modus und energiefressende Geräte viel zu viel Strom verschenkt wird. Durch energiesparendere Varianten  von PC, Fernseher & Co. und  intelligentes Strommanagement, beispielsweise durch Zeitschaltuhren und Steckdosenleisten mit Schalter, kann viel Strom gespart werden.

Kühlgeräte wie Gefrier- und Kühlschränke bieten, nach der Beleuchtung und den Multimediageräten, das höchste Einsparpotential. Dies liegt vor allem daran, dass die in deutschen Haushalten benutzten Kühlschränke mit im Schnitt 14 Jahren sehr alt sind. Ein Rechenbeispiel: ein handelsüblicher Kühlschrank der 10 Jahre oder älter ist kostet im Jahr 110 Euro Stromkosten, ein aktueller A++ Kühlschrank verbraucht nur Strom für rund 64 Euro. Das macht eine Ersparnis von 46 Euro im Jahr.

Quelle: Statistisches Landesamt BW

Presse: Baden-Württemberg – 18,4 Prozent weniger Strom aus Erdgas – Anteil der Kernenergie nur noch bei 37,7 Prozent

Quelle: Statistisches Landesamt BW
Quelle: Statistisches Landesamt BW

Im Jahr 2012 wurden in Baden-Württemberg 58?083 Millionen Kilowattstunden (Mill. kWh) Strom erzeugt, dies sind 2,6 Prozent weniger als 2011. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes kamen für die Stromerzeugung im Jahr 2012 zu 76,1% konventionelle Energieträger und zu 23,9 Prozent erneuerbare Energieträger zum Einsatz (entspricht 13?867 Mill. kWh). Während die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern um 7,5 Prozent zurückging, stieg diese bei den Erneuerbaren um 17,1 Prozent an. Deutlich weniger Strom wurde aus Kernenergie (-15,1 Prozent) und Erdgas (-18,4 Prozent) erzeugt.

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