Kleines Arealnetz macht Big Data 1

Kleines Arealnetz macht Big Data

Die Bundesnetzagentur bezeichnet als Arealnetz:

Nach § 110 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) sind Verteilernetze unter dort bestimmten Voraussetzungen auf Antrag als geschlossene Verteilernetze einzustufen. Abzugrenzen sind geschlossene Verteilernetze allerdings insbesondere von Kundenanlagen gemäß § 3 Nummer 24a EnWG und Kundenanlagen zur betrieblichen Eigenversorgunggemäß § 3 Nummer 24b EnWG. Früher wurden diese Verteilernetze oft gemeinsam als „Objektnetze“ bzw. „Arealnetze“ bezeichnet. Auf geschlossene Verteilernetze finden bestimmte Regelungen keine Anwendung.  (Quelle: BNetzA)

Etwas von Amtsdeutsch befreit könnte man von einer Insel im Strommeer sprechen, die gegenüber dem restlichen Stromnetz als ein großer Verbraucher oder Erzeuger (oder beides) auftritt. Theoretisch ist bereits ein Haus ein kleines Arealnetz, wenn auch nicht im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes.

Das Zusammenspiel der einzelnen Verbraucher und Erzeuger innerhalb des Areanetzes entscheiden über die Wirtschaftlichkeit des Systems. Eine Aufgabe, bei der es sehr schnell um die Verarbeitung von Energiedaten geht.

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Dezentrale Netzsteuerrung sicherer als zentrale Strukturen 2

Dezentrale Netzsteuerrung sicherer als zentrale Strukturen

Scinexx hat einen sehr interessanten Beitrag der Max-Planck-Gesellschaft veröffentlicht. Die Kernaussagen können mit Sicherheit bestätigt werden:

  • Zentrale Strukturen sind Anfällig
  • Dezentrale Intelligenz reguliert sich selbst und ist damit stabiler
  • Eine Kontrollinstanz beim Energieversorger ist unnötig.

Die Frage ist allerdings, warum gerade der Parameter Netzfrequenz verwendet wurde, welcher nur wenig mit den Schwierigkeiten im Netzbetrieb zu tun hat.

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Kommentar: Versorgungssicherheit funktioniert im Energy Only Markt  3

Kommentar: Versorgungssicherheit funktioniert im Energy Only Markt

Alle Marktakteure scheinen sich einig, dass so wie im Moment der Strommarkt der Zukunft nicht funktionieren kann. Doch warum eigentlich? Aus den Reihen der Kohlekraftwerke ist die Forderung zu hören, dass man einen Kapazitätsmarkt braucht, um die Gefahr einen Blackouts in den Griff zu bekommen. Doch ist dies nicht in Wirklichkeit ein Trick eine Rechtfertigung in der Hand zu haben, wenn man trotz schlechter CO2 Bilanz die Laufzeit über 2025 hinweg sicherstellen will?

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Gewitter im Windpark 4

Gewitter im Windpark

Sommerzeit ist Gewitterzeit. Mit diesen Worten begann bereits der Beitrag über Kohlekraftwerke, bei dem das Ergebnis leider war, dass durch die hohe Leistung, die dort entsteht auch die Auswirkungen schockierend sind. Nur kein Blackout, lautet der Auftrag der Betriebsmannschaften.

Im Nachgang erreichte blog.stromhaltig die Frage, wie es eigentlich bei Windkraftanlagen aussieht? Droht durch diese Anlagen bei einem Gewitter auch ein Stromausfall auf einer großen Fläche? Das beruhigende Fazit vorab: Nein, ein Versorgungsrisiko geht von diesen Anlagen bei einem Gewitter nicht aus.

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Doppelte Sonnensteuer als Speichersteuer 5

Doppelte Sonnensteuer als Speichersteuer

(Achtung kurz Werbung) Am Samstag war Redaktionstreffen von blog.stromhaltig in Augsburg zur Aufführung von Kabarett 2014 der Augsburger Puppenkiste. Sehr zu empfehlen! – Nebenwirkung: Man sieht auch den realen Irrsinn als Nesquick-Hirsch.

Sonnensteuer – Gabriel übertrifft Dieter Hildebrand, schreibt Franz Alt. Stimmt! Eine Steuer, Umlage oder sonstiger Kostenfaktor auf Sonnenenergie klingt zunächst wie Apfelsteuer –  oder Luftsteuer. Wenn man aber etwas weiter denkt, dann könnte daraus vielleicht sogar ein Vorschlag werden, der sogar einmal die Netzstabilität fördert und die Flautenacht verhindert.

Wieso eigentlich nicht eine Speichersteuer Herr Alt? 🙂

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