vollast

Unter Volllaststunden versteht man eine Vergleichszahl, mit der man Kapazitäten mit tatsächlicher Leistung vergleichen kann. Es ist kein Kriterium für eine qualitative Aussage, sondern lediglich ein Indikator wie viel Kapazität benötigt wird, um eine bestimmte Strommenge im Jahr zu erwarten. Ein Hilfswert zum Beispiel bei den Berechnungen des Strommix Navigators (s.h. Hintergrundinformationen zum Strommix Navigator).

Führt man einen Vergleich über mehrere Jahre durch, so wird in Deutschland der Umbau der Stromerzeugung und der technische Fortschritt deutlich. Im Jahre 2012 konnten mit Bruttostromerzeugungskapazitäten von 184,4 GW eine Stromerzeugung von 628 TWh erzeugt werden. Dies entspricht über den gesamten Erzeugungsmix 3507 Volllaststunden, oder anders ausgedrückt: Man hätte die Kraftwerke am 01.01.2012 unter voller Last starten können und bis zum 26.05.2012 den vollständigen Jahresbedarf an Strom gehabt.

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Jahresvergleich der benötigten Energie für Heizung
Jahresvergleich der benötigten Energie für Heizung
Jahresvergleich der benötigten Energie für Heizung

Der Anfang des Jahres 2014 ist relativ mild. Das schont den Geldbeutel, da weniger Energie für Heizungen benötigt wird. Sparen ist angesagt, da das Jahr 2013 uns spätestens bei der Nebenkostenabrechnung noch einmal ins Gedächtnis gerufen wird.

Bereits im März und im Mai hatte blog.stromhaltig darauf hingewiesen, was sich zum Jahresende bestätigt. An vielen Orten in Deutschland musste mehr als 5% mehr Energie aufgebracht werden, als noch im Jahre 2012. Unabhängig vom eingesetzten Primärenergieträger (Öl, Kohle, Strom, …) ist der Bedarf gestiegen und wird sich in den Nebenkosten bemerkbar machen. Nachzahlungen und eine Anhebung der Abschlagszahlungen dürfte die Folge sein.

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Quelle: Statistisches Landesamt BW

Quelle: Statistisches Landesamt BW
Quelle: Statistisches Landesamt BW

Im Jahr 2012 wurden in Baden-Württemberg 58?083 Millionen Kilowattstunden (Mill. kWh) Strom erzeugt, dies sind 2,6 Prozent weniger als 2011. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes kamen für die Stromerzeugung im Jahr 2012 zu 76,1% konventionelle Energieträger und zu 23,9 Prozent erneuerbare Energieträger zum Einsatz (entspricht 13?867 Mill. kWh). Während die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern um 7,5 Prozent zurückging, stieg diese bei den Erneuerbaren um 17,1 Prozent an. Deutlich weniger Strom wurde aus Kernenergie (-15,1 Prozent) und Erdgas (-18,4 Prozent) erzeugt.

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Landeswappen_Baden-Wuerttemberg.svg

Landeswappen_Baden-Wuerttemberg.svgAm vergangenen Freitag wurde vom Baden-Württembergischen Umweltministerium der erste Monitoring Bericht zur Energiewende vorgestellt. Der von der ZSW erstellte Bericht befasst sich im Schwerpunktthema mit der Versorgungssicherheit. Des weiteren wird der Ausbau der Übertragungs- und Verteilnetze, der Erdgasinfrastruktur sowie die Auswirkungen auf die Zahl der Arbeitsplätze, die im Bereich der erneuerbaren Energien im Land angesiedelten sind, bearbeitet.

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Abweichungen in der Differenzierungsbilanz
Abweichungen in der Differenzierungsbilanz

Gestiegene Strompreise, verändernde Lebensgewohnheiten, Wetter… – Faktoren, die das Verhalten von Stromverbrauchern beeinflussen existieren viele. Eigentlich müsste man annehmen, dass durch die öffentliche Diskussion um die Energiewende ein bewussterer und damit veränderter Umgang mit der Ressource Strom stattgefunden hat. Zumindest in den Zahlen des Verteilnetzbetreibers Syna (Tochter der Süwag/RWE) ist dies nicht erkennbar – im Gegenteil: Trotz gleichen Prognoseverfahrens treffen  die Vorhersagen im Jahre 2012 eher mit der Wirklichkeit als noch im Jahre 2011 oder 2012.

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