Strompreis: Das Drittel mit dem der Energiemarkt arbeitet

Strom wird immer teurer? – Ein Irrglaube, der sich in den letzten Jahren allerdings gerade bei den Verbrauchern durchgesetzt hat. Tatsächlich sind für private Stromkunden die Strompreise in den letzten Jahren zurückgegangen.  Ursache für den Rückgang der Stromkosten sind neue Methodiken und Prozesse, die im Zuge der Digitalisierung zur Marktreife gelangt sind.

Strompreis in Mannheim
Zusammensetzung des Strompreises in Mannheim.

Etwa ein Drittel der Kosten für Strom stehen dem Energiemarkt als Handlungsspielraum zur Verfügung. Die genauen Werte, für jeden Ort in Deutschland, zeigt die Analyse von Stromhaltig. Für Haushalte in Mannheim ergeben sich in dieser Auswertung bei einem Strompreis von 24 Cent die Kilo-Watt-Stunde:

  • 1/3 = Steuern
  • 1/3 = Umlagen
  • 1/3 = Energiemarkt

Steuern und Umlagen können weder vom Verbraucher noch vom Stromlieferanten beeinflusst werden. Die Branche fokussiert sich daher auf den Energiemarkt und dessen Modernisierung.

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Die Sache mit dem geschenkten Strom

Montag Abend im bei WISO im ZDF. Claudia Kemfert erklärt, wie es zu negativen Strompreisen kommt und wer hier eigentlich das Geschenk bekommt. Bei blog.stromhaltig wurde der falsche Eindruck, den man bei negativen Strompreisen bekommt, bereits thematisiert.

Der Titel des TV-Beitrags stellt eine implizite Frage:
„Wenn Strom verschenkt wird?“

Die Antwort von Stromhaltig:
Dann freuen sich unsere Kunden über geschenkten Strom. 

Stromhandel für Jedermann

Stromhandel für Jedermann

Ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht immer dann, wenn man einen Wissensvorsprung zu Geld machen kann. Dies ist beim Stromhandel nicht anders als bei anderen Märkten.  War es bislang nur den Stromkonzernen und Netzbetreibern vorenthalten ihre Gewinne im Handel abzuschöpfen, so gibt bietet Stromhaltig seinen privaten Stromkunden nun eine Lösung.

Die Handelsplattform für private Stromkunden erlaubt den Kauf und Verkauf von Strom, auch wenn man selbst keinen erzeugt. Der Gewinn der Stromkunden besteht aus dem Wissensvorsprung über ihren geplanten Verbrauch.

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Kampf ums Überleben beim BDEW

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (kurz BDEW) scheint mit allen Mitteln ums Überleben zu kämpfen.  Noch vor 20 Jahren vertrat die Vorgängerorganisation VDEW über 99% der Stromerzeuger in Deutschland. Heute spricht der Verein nur noch in Vertretung von 1% der Stromerzeuger.

Ein Verlust an Bedeutung, der seine Spuren in den öffentlichen Äußerungen des Vereins hinterlässt. Erst in der vergangenen Woche berichtete blog.stromhaltig von der Zwangsabgabe für unnütze Kennziffern, die der Verein ohne Ausschreibung und mit Segen des Kartellamtes und der Bundesnetzagentur durchboxte.

Ist der Patient bereits tot?

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Stromnetz: Wer Notfälle verursacht, soll dafür auch zahlen. #Petition75930

28Jedes Jahr müssen sich Stromkunden über teurere Netzentgelte ärgern. Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland treiben die Braunkohlekraftwerke mit (scheinbar) niedrigen  Stromkosten die anderen Marktteilnehmern aus dem Netz.

Historisch bedingt existieren in Deutschland aber keine Stromtrassen, um ein Überangebot von Strom aus Braunkohle zu transportieren. Die Folge sind Notmaßnahmen, welche von den Netzbetreibern durchgeführt werden müssen. Diese Notfälle kosten Geld, welche durch die Stromkunden in ganz Deutschland zu bezahlen sind.

blog.stromhaltig bittet im Mithilfe beim Erreichen des Quorum der Petition 75930 beim Deutschen Bundestag.

Letztendlich geht es darum einen schon immer existierenden wirtschaftlichen Standortnachteil von einigen wenigen Großkraftwerken nicht weiter durch die Stromkunden refinanzieren zu lassen, sondern den Betreibern aufzuerlegen.

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