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Wechselt man den Stromanbieter, so wird als erstes beim Ausfüllen des Vertrages nach der Postanschrift gefragt. Warum? Für eine Stromlieferung ist diese Information nicht notwendig – bezahlen könnte man auch im Voraus in Bar.

Ein sehr einfaches Beispiel für unnütze Datensammlung bei Privatpersonen, die von Lobbyverbänden als „alternativlos“ auch in eine digitalisierte Energiewende einfließen werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie hat schon längst kapituliert…

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Im letzten Beitrag ging es darum, wie man einen SmartMeter in eine Blockchain bekommt. Dies ist wichtig, aber nur der Anfang einer ganzen Kette von Abläufen, die letztendlich die Wertschöpfung zwischen Stromerzeugung, Verteilung und Verbrauch ausmachen.

Mit Hilfe sogenannter Smart Contracts lassen sich  die einzelnen Glieder der Kette nach und nach zusammenbauen.  Der Einspeisezähler war hierbei der erste Vertrag; die darin gemessenen Strommengen mit einem Entnahmezähler auszutauschen, sind der zweite Schritt. Das Ziel ist es, mit einer Blockchain nach und nach alle Vertragskontrollen zu automatisieren und dadurch die Gültigkeit von Transaktionen in die Hände einer Technologie zu legen, anstelle diese mühsam über Verfahrensanweisungen umzusetzen.

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ethereum

Am 23.05.2016 trafen sich die Experten aus der Energiewelt und die Nerds der Blockchain-Szene in Berlin um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Mit Organisation von Solarpraxis im Hause von Vattenfall wurden Einsatzmöglichkeiten gezeigt und Konzepte vorgestellt.  Tina Barroso gibt einen guten Überblick in ihrem Beitrag zur Veranstaltung.

blog.stromhaltig wollte in einem Impulsreferat die Vorzüge der Blockchain-Technologie bei den klassischen Bilanzierungsaufgaben näher bringen. Was im Vortrag fehlte war der aller erste Schritt, welcher in diesem Beitrag nun nachgeholt werden soll: Die Grundlage einer jeden Betrachtung von Geldflüssen ist die Manifestierung eines Wertes. Hat nichts einen Wert, so gibt es keinen Handel und somit keinen Markt – letztendlich auch keine Wirtschaft.

Die Frage ist: Wie bekommen wir die Energiewirtschaft mit den Vorzügen einer Blockchain basierenden Technologie verheiratet?
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„Nach einer vorläufigen Auswertung der Stromdaten durch Agora Energiewende haben Photovoltaik, Windkraft, Biomasse und Wasserkraft dank der Wetterbedingungen einen neuen Rekord aufgestellt und 95 Prozent des Energieverbrauchs um 11 Uhr gedeckt.“

so das PV-Magazine

Große zahlen, die einladen einen etwas genaueren Blick zu riskieren, besonders wenn der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) davon ausgeht, dass Braunkohlekraftwerke 24 Cent je Kilo-Watt-Stunde als Entsorgungsgebühr bezahlt haben.

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netzkupplung

Eine aktuelle Analyse der DENA untersucht die Momentanreserve im Jahr 2030 (gefunden via DEZ). Ein sehr schwieriges Unterfangen, welches inhaltlich durch die ef.Ruhr GmbH eingegangen wurde. Technisch verändert jeder Lastwechsel (Ein-/Ausschalten eines Verbrauchers, Hoch/Runterfahren eines Erzeugers) eine Frequenzänderung.  Da wir es in Europa mit einem Verbundnetz zu tuen haben, bei dem sehr viele Verbraucher und Kraftwerke  angeschlossen sind, wirkt sich ein einzelner Lastwechsel nicht sonderlich aus. Haben wir in Deutschland 50,02 Hz in einer Sekunde, so ist dies auch in Portugal oder Italien der Fall.

Interessant ist, dass man scheinbar von Prämissen ausgeht, die in der Praxis irgendwie anders aussehen…

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