Strom: Umsetzung eines zeitvariablen Tarifmodell

Dynamische Stromtarife, die sich nach dem tatsächlichen Verbrauch der Stromkunden richten gibt es mittlerweile einige.

Noch 2012 schrieb der Vertragsvermittler Verivox:

„Zeitvariable Stromtarife sollen die privaten Stromkunden zu einem bewussten Stromverbrauch anregen. Die aktuellen Angebote bieten dafür jedoch nur einen geringen finanziellen Anreiz.“

Mittlerweile hat sich dies geändert. Im EEG-Tarif von Stromhaltig können Kunden dann sparen, wenn besonders viel Strom zeitgleich aus Wind und Sonnenenergie stammt. Zur Umsetzung dieses Tarfimodell kommt die Blockchain-Technologie zum Einsatz, denn letztendlich bedarf es lediglich einer Nachweisführung des Stromverbrauchs des Kunden.

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BDEW erstickt Bürgerstrom im Keim. Bundeskartellamt sieht kein Missbrauch.

„Der Stromhandel zwischen privaten Energieproduzenten und ihren Nachbarn könnte mit einfachen rechtlichen und energiewirtschaftlichen Maßnahmen zu einem dynamischen Markt mit großem Effekt für die Energiewende werden.“ (schrieb Energy Brainpool im Dezember 2017)

Ein Traum, den Energybrainpool wohl nicht mit dem BDEW kollektiv träumt. Bürgerstrom, wie man diesen Ansatz nennt, wird sehr erfolgreich von den Lobbyverbänden der Großkonzerne bekämpft. Es bleibt die Diskussion darüber, wie man in der ZEIT lesen kann.

Sinnvoll ja, aber eben nicht erwünscht… das ist Bürgerstrom in Deutschland.

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Strom dank Blockchain – die Nachfrage als Eigentum

Meine Stromnachfrage gehört mir! – Es ist schon paradox, dass auf der Seite der Stromerzeugung eine mehrtägige Vorhersagegüte von über 95% erreicht wird. Auf Seite der Nachfrage nach elektrischer Energie wir aber mit einer Technik arbeiten müssen, die aus dem letzten Jahrtausend stammt; auf genaue einem Wert pro Jahr basiert: Dem Zählerstand. 

Nein, dies ist kein Beitrag darüber, wie toll intelligente Stromzähler sind. In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie weit die Schere zwischen intelligenter Stromerzeugung und Stromverbrauch auseinander klafft und wie Blockchaintechnologie hier einen entscheidenden Mehrwert liefert. Nicht irgendwann, sondern heute (auch ohne Smart-Meter)!

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Stromverbrauch konventioneller Autos #Kurzmeldung

Julian Affeld hat im Handelsblatt einen sehr lesenswerten Beitrag veröffentlicht.. Allein für die Herstellung von Benzin/Diesel schreibt er:

„Für den Durchschnittsverbrauch von sieben Litern auf 100 km kämen alleine an dieser Stelle mehr als 11 Kilowattstunden zusammen. Dies würde ausreichen, um mit einem Elektrofahrzeug 50-80 Kilometer weit zu fahren. „

Damit ist das Rohöl aber noch nicht gefördert, die Tankstelle noch nicht beleuchtet und die Pipelines noch nicht gefüllt.  Weshalb das Fazit noch viel besser aussieht:

Wenn ein E-Auto 15 Kilowattstunden verbraucht, müssen diese nicht zusätzlich erzeugt werden.

Anders ausgedrückt: Mit E-Mobilität bekommen wir den heutigen Fahrkomfort nur ohne Mineralölkonzerne, Kriege um Öl, Feinstaub und Klimaschäden. Braucht man nur noch den passenden Stromtarif, der Netzdienlichkeit belohnt. Gut, dass es da etwas von Stromhaltig gibt.

Von Thorsten gibt es was auf die Ohren – Blockchain im Radio bei SWR2

Die Blockchain – Wunderwaffe oder Blase.

Am Mittwoch der vergangenen Woche hatte sich Herr Brauer vom SWR gemeldet und wollte wissen, was man mit der Blockchain eigentlich in der Energiebranche machen kann. Verarbeitet wurde die Antwort in der Sendung Geld, Markt, Meinung des SWR2 . Um 12:15 war die Ausstrahlung – ab sofort verfügbar in der ARD Audiothek oder im Podcast des Senders.

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