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Der Bundesrat kann das Eilverfahren stoppen – die GRÜNEN haben es in der Hand

Voller Verzweiflung schauen viele Macher der erfolgreichen deutschen Energiewende derzeit nach Berlin. Viele Mittelständler, Kommunale und Bürger sind fassungslos: Warum hilft gerade die SPD-Bundestagsfraktion der CDU/CSU, das EEG faktisch abzuschaffen? Obwohl der Koalitionsvertrag, abgesegnet vom SPD-Mitgliederentscheid, eine Ersetzung des bewährten EEG durch Ausschreibungen gar nicht in dieser Regierungszeit vorsieht. Viele erinnern sich noch daran, dass die SPD das EEG 1998 als erste Partei im Schröder-Wahlprogramm gefordert und mit den GRÜNEN in 2000 durchgesetzt hat. Trotz heftiger innerparteilicher Gegenwehr, die von den Leitmedien ignoriert wird, zeichnet sich nach der 1. Lesung im Bundestag ab: Die Mehrzahl der SPD-Abgeordneten wird wohl oder übel Energieminister Gabriel folgen.

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Auf Einladung von SmartGridsBW machten sich in der vergangenen Woche einige Blogger auf Entdeckungsreise vom FZI in Karlsruhe über die MVV in Mannheim bis zu den Stadtwerken Heidelberg und die Bahnstadt.  Jeder Stop allein würde einen eigenen Beitrag mit vielen Innovationen und Eindrücken wert sein, allerdings darf man erst einmal versuchen das Große Ganze zu finden. Gibt es Herausforderungen, die verhindern, dass Innovation zwar im Labor erfolgreich ist, jedoch nie ihren Weg in die Praxis finden?

Es scheint so, als ob Liberalisierung und Unbundeling nicht immer förderlich sind, wenn man den Versuch unternimmt eine Querschnittlösung an den Markt zu bringen.

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marktmodell

Nachdem einige Leser zum Beitrag „Ein Stromanbieter aus der Blockchain – Strom DAO“ kommentiert haben, dass sie eine etwas andere Erklärung wünschen ein zweiter Versuch.

Bei privaten Stromkunden ist es vollständig egal, welchen Anbieter er gewählt hat – der Strom der aus der Steckdose kommt wird der gleiche sein. Die Leistung des Stromanbieters besteht darin, dass er Erzeugungskapazitäten anmietet entsprechend dem Verbrauch seiner Kunden. Im Gegenzug stellt er den Kunden eine Rechnung und kümmert sich um die Bezahlung. Alles Tätigkeiten, die keinen Wert haben, da sie mit IT gut automatisierbar sind. Einzige Geschmacksrichtung, die der Stomanbieter geben kann, ist die Auswahl der Erzeugung: Grob Konventionell oder Erneuerbare.

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Kurz nach dem größten Hack auf The DAO, bei dem zunächst einmal 50 Millionen US-Dollar den Besitzer gewechselt haben, über die Idee einer Gründung mittels Smart Contract zu schreiben, ist schwierig – aber wichtig! Zunächst ist, was bei The DAO passiert ist legal und lediglich die Ausführung des Programm Codes, welcher nun mal den „Vertrag“ ausmacht. Wichtiger ist es jetzt, dass Entwickler von Smart Contracts mehr kommunizieren, was sie eigentlich vorhaben; dokumentieren und die Anwender abholen.

In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie man theoretisch und praktisch einen neuen Stromanbieter schaffen kann. Wie sich jeder daran beteiligen kann und wie eine Blockchain Technologie dabei hilft.

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tz_200

in Antwort auf… Energiewende retten: 8.000 bei Demo in Berlin

Wenn ich heute zur Bank gehe, weil ich ein Unternehmen gründen möchte, dann muss ich ein Business Plan vorlegen. Bei der Gründungsfinanzierung wird die Bank mir keine Zusage geben, wenn die Finanzierung lediglich auf Fördermittel aufbaut.

Nach 15 Jahren Energiewende hat gerade ein BEE es geschafft die Wertschöpfung beim Strom zu kannibalisieren. Der Grund, dass Stromerzeugung heute keinen Wert mehr hat, ist nicht der Technologie der Erneuerbaren geschuldet, sondern der EE-Lobby.

Das Ergebnis, wie es jetzt im EEG2016 manifestiert wurde, ist ein Kompromiss, bei dem es nur Verlierer gibt. Kein NEMO, kein Grünstommarktmodell versucht den Kunden als Investor ins Boot zu holen. Stattdessen protestiert man am Brandenburger Tor gegen „Politiker“ – aber eigentlich gegen Bürger, oder gegen Stromkunden?

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