Marketing Psychologie des Strompreises

Gerne höre ich den Podcast Lerne Psychologie des Wirtschaftspychologen  Matthias Niggehoff, wenn ich mich einmal mit etwas anderem wie der Energiewirtschaft beschäftigen will.  Achtsamkeit ist eine der Tugenden, die man dort am meisten zu schätzen lernt. Nicht nur sehen, sondern auch verstehen wollen. Zurück am Arbeitsplatz; zurück im Internet; bekommt man als Stromanbieter auf allen Seiten Werbung von anderen Stromanbietern angezeigt. Ursache für diese Beschallung durch andere Stromanbieter, nennen die einen „Targeted-Information-Bubble“, für die anderen sind es die „Spiegelneuronen des Marketing in Algorithmen“ gepackt.

Ich lerne immer viel, über die vermeintlichen Einstellungen unserer Kunden in den Werbebotschaften. So scheint es zum Beispiel Konsens zu sein, dass der Strompreis immer steigt. Stimmt das?

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Herausforderung: Synchronisierung von fossilen Kraftwerken und Netzkapazitäten

Kraftwerk Schkopau bei Nacht

Nachts im Süden von Halle an der Saale. Weithin sind die Wolken aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerks Schkopau erkennbar. Lediglich vereinzelt sieht man in der Ferne das Blinken von einigen Windkraftanlagen – nicht vereinzelt kann man die Auswirkungen der fehlenden Synchronisierung von fossilen Kraftwerken mit den Netzkapazitäten spüren. Egal ob im nah-gelegenen Merseburg oder im fernen Freiburg, in Köln oder Berlin. Die Stromkunden zahlen, wenn Netz und Braunkohlestrom nicht zusammen passen.

Die Böden in Deutschland sind zwar mit einigen Rohstoffen besät, aber aus Kupfer sind sie nicht, daher muss die Erzeugung aus Kraftwerken immer noch durch Leitungen fließen. Leitungen, die aber nicht von denen gebaut und finanziert werden, die die Kraftwerke betreiben.  Die Lobby fordert eine einheitlichen Stromgebotszone in Deutschland, die ignoriert, dass es Netzengpässe gibt. Sollen doch die Unternehmen und Bürger zahlen, wenn das Netz nicht ausgebaut ist… wir nennen so etwas Marktwirtschaft falsch verstanden. Der Hauptgrund für die Petition beim Bundestag.

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50 Hertz – Vorbildliche Kennzahlen für Redispatch

Ein komplexes Thema, wie Redispatches einem größeren Publikum zugänglich zu machen ist schwierig. Man kann Hintergründe in eine Story verpacken und erklären, oder man baut Kennzahlen auf. Der Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz, der für den Osten der Republik zuständig ist, erzählt mit Kennzahlen eine Geschichte rund um eine Zahl: 272 Millionen.

272 Millionen Euro weniger Redispatchkosten durch die Südwestkuppelleitung seit dem 01.01.2016

Gelungen, informativ, nachhaltig. Das Feedback von blog.stromhaltig an die Macher des Kennzahlensystems. In der Einfachheit der Daten steckt hier der Charme, auch wenn die Story nicht unbedingt den Leser in die gleiche Richtung laufen lässt, wie hier im Blog meist eingeschlagen: Mehr dezentral gelöste Probleme bringt weniger Bedarf an Netzausbau.

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Balance im Netz zu halten immer günstiger

Noch sind die finalen Daten für 2017 nicht vollständig vorhanden, jedoch scheint sich auch im vergangenen Jahr der Trend zu geringere Kosten im Balancing des Stromnetzes fortzusetzen. Zwar wird für die ersten 11 Monate ein negativer Saldo gemeldet, jedoch sind die gesamten Ausgaben und Einnahmen im mehrjährigen Vergleich deutlich rückläufig.

Zu jedem Zeitpunkt müssen Netzbetreiber die Einspeisung und die Entnahme aus dem Stromnetz auf gleichem Niveau halten. Im Europäischen Verbundnetz kommt dem Austausch mit den Nachbarländern hier eine wichtige Rolle zu.

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