Blackout in New York - Markt Designer in die Verantwortung 1

Blackout in New York – Markt Designer in die Verantwortung

Mitten in den bekannten Broadway Shows gab es gestern einen Stromausfall in New York. Die Stromversorgung ist in einer Zivilgesellschaft von wichtiger Bedeutung und auch wenn man in Deutschland gerne die Katastrophe hebreiredet, sollte man etwas mehr die Kirche im Dorf lassen.

Eigentlich wollten die Bewohner von New York dem großen Stromausfall im Jahre 1977 gedenken. Doch plötzlich ging am Tag des Gedenkens erneut die Lichter aus. Besucher von Shows, Kino und Konzerten waren plötzlich im Dunkeln. Da ohne Strom nichts geht, wurde improvisiert, wie die Tagesschau berichtet.

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„Markt Designer“ zur Verantwortung ziehen, damit es in Europa keinen Blackout gibt.

In Deutschland haben wir noch immer Überkapazitäten für die Stromerzeugung. Die Herausforderung, vor der wir stehen ist, dass es uns in den letzten 15 Jahren nicht gelungen ist, auf der einen Seite die wichtige Stromversorgung mit der Marktwirtschaft auf der anderen Seite zu verheiraten. So kommt es, dass es immer wieder Zeiten gibt, bei denen sich vorallem die Beteiber von Großkraftwerken entscheiden lieber einen Blackout auch hier zu risikieren, als kurzfristig weniger Profite einzustreichen.

Das Loblied auf den freien Markt verstummt immer dann, wenn das System des freien Marktes einmal versagt:

Im deutschen Elektrizitätsversorgungssystem sind in den vergangenen Tagen signifikante Systembilanzabweichungen aufgetreten, welche die Systemsicherheit gefährden

Die Netzbetreiber in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Was bedeutet eine Systembilanzabweichung?

Jemand hat mehr Strom verbraucht, als er vorher eingekauft hatte. Der Markt funktioniert hier nicht, denn das Anreizsystem honoriert nur, wenn man nicht „zuviel“ zahlt – also lieber etwas weniger einkauft, als dies eigentlich notwendig ist.

Innovative Ökostromprodukte dank Smart-Meter 3

Innovative Ökostromprodukte dank Smart-Meter

Kommt der Strom nur aus der Steckdose, dann schadet dies dem Klima. Deutlich mehr Transparenz erhalten Kunden durch Kombination von intelligentem Stromzähler und dem GrünstromIndex. Wie man auf der Seite der Stadtwerke Eberbach sieht, kann man recht leicht durch Ampelfarben erkenne, wann der Strom in der Stadt am Neckar ohne das Verbrennen von Kohle oder anderen Klimakillern auskommt. Im Blog von Discovergy kann man etwas Technik der Digitalisierung dazu verwendet, ein ganz neues Kundenerlebnis zu schaffen.

phovo.de zeigt Solarerträge in allen deutschen Städten und Gemeinden 4

phovo.de zeigt Solarerträge in allen deutschen Städten und Gemeinden

Lohnt sich auf meinem Dach eine PV-Anlage? Diese Frage wird vielfach ausschließlich monetär beantwortet. Doch eine eigene Solaranlage ist viel mehr als nur ein reines Renditeobjekt, das 3 oder 4 Prozent Zinsen im Jahr abwirft. Die eigene PV-Anlage kann die Familie komplett mit umweltfreundlichem Strom versorgen, die CO2-Aufnahme eines kleinen Gehölzes übernehmen, das Haus mit emissionsfreier Wärme versorgen oder das ganze Jahr über das eigene Elektroauto antreiben.

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Ökostrom aus Kohle? Oder doch lieber Corrently Grünstrom? 5

Ökostrom aus Kohle? Oder doch lieber Corrently Grünstrom?

Die Ökostromtarife erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit, doch Stromkonzerne verstehen darunter nicht etwa Solarstrom oder Windenergie wie Sie als Kunde! Es ist Kohle- und Atomstrom bei dem der Stromkonzern zusätzlich zur Energie etwas „Grüne Farbe“ gekauft hat. Nur bei Corrently bekommt der Stromkunde nachgewiesenen Grünstrom.

Stromurkunden für Stromkunden

Bei Corrently wird im Hintergrund der sogenannte GrünstromIndex verwendet, wodurch sehr sicher festgestellt werden kann, wieviel Grünstrom und wieviel Graustrom an einem Stromanschluß bezogen wurde. Diese Möglichkeit nutzt ansonsten kein anderer Ökostromanbieter in Deutschland, wodurch weiterhin Kohlekraftwerke betrieben werden müssen, deren Erzeugung anschließend eingefärbt werden. Das Schlüsselwort ist an dieser Stelle „anschließend“, denn es fehlt den Ökostromern an einer passenden „Stromurkunde„, die besagt woher der Strom eigentlich zum Zeitpunkt der Lieferung gekommen ist.

Das Fehlen einer „Stromurkunde“ hat viele Nachteile für den Stromkunden:

  1. Die tatsächlichen Entfernungen, die der Strom zum Kunden über das Netz nehmen muss, können nicht festgestellt werden
  2. Der Kohlestrom, der zwar mit Grünfärbung an den Kunden geliefert wird, muss in die Nachbarländer exportiert werden.
  3. Weil die Großkraftwerke weiterhin erzeugen, kommen die gesparten Mengen an Kohle und Uran nicht dem Stromkunden zu gute. Es freut sich lediglich der Betreiber des Kraftwerks…

Woher kommt eigentlich mein Strom? Wohin liefert meine Stadt? 6

Woher kommt eigentlich mein Strom? Wohin liefert meine Stadt?

Zwei Fragen, deren Antwort sich zumindest für den Strom aus regenartiven Quellen recht einfach beantworten lässt, aber sehr viele Abhängigkeiten hat. Für viele Orte in Deutschland ist der „Import“ und „Export“ von Grünstrom auf der Seite des GrünstromIndex einsehbar. Die Werte stammen dabei von den sogenannten Dispatches, also der quellenscharfen Zuordnung von Erzeugern und Verbrauchern.