Kommenden Samstag: Eine Stunde Licht aus #EarthHour

Kommenden Samstag: Eine Stunde Licht aus #EarthHour  1Zum sechsten mal findet am kommenden Samstag die EarthHour statt, bei der für eine Stunde die Lichter bei vielen Haushalten, aber auch Attraktionen und Sehenswürdigkeiten ausgehen. Das Motto für Deutschland: „Deine Stunde für unseren Planeten“. Der WWF möchte sich der Fragestellung annehmen, was unser Essen mit Klima- und Naturschutz zu tun hat.  Was es mit Stromverbrauch zu tun hat, wurde hier ja bereits im Beitrag „Stromverbrauch des Abendessens“ berichtet.

Eine Liste von Veranstaltungen rund um die EarthHour hat der WWF in einem PDF zusammengetragen.  Ob sich die EarthHour tatsächlich auch auf den Stromverbrauch auswirkt, wird man wohl am Freitag Abend auf dem Spot-Markt erkennen können…

Eine lustige Anekdote zur EarthHour2012 kommt aus Salzburg. Ich selbst werde am Wochenende in der Mozartstadt sein, von daher wollte ich wissen, ob es dort auch eine Beteiligung gibt. Leicht verwirrt war ich, als ich feststellen musste, dass man bereits am 01.03. die Lichter abgeschaltet hatte. Scheinbar ist das Versehen allerdings aufgefallen und man hat aus dem Fehler eine Generalprobe gemacht.

Zeitumstellung aus Sicht einer Heizung

An diesem Wochenende war es wieder soweit, die Zeit wurde von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt, so dass es an den Abenden länger hell ist und morgens länger dunkel bleibt.

Verschiebung des Temperaturverlaufes
Verschiebung des Temperaturverlaufes

Gerade in diesem Jahr kann man die Auswirkungen dieser Tageslichtoptimierung sehr schön auf Basis des Temperaturverlaufes erkennen. Die Rahmenbedingungen in den letzten Tagen waren mehr oder minder gleich (am Tag und in der Nacht). Durch die Zeitumstellung verschiebt sich die Phase der Abkühlung weiter in die Nacht, so dass ohne Heizung die Temperatur am Fernsehabend noch angenehm hoch ist. Der spätere Sonnenaufgang fällt hingegen kaum ins Gewicht, da der Umkehrpunkt ohnehin ca. um 11:00 Uhr Mittags (Winterzeit) liegt und somit zu einem Zeitpunkt stattfindet, bei dem man nur wenig „Temperatursensitiv“ ist.

Ein Stromnetz soll zurück in die Hand der Kommune – Berlin 2030

In Berlin läuft im Moment ein Volksbegehren unter dem Namen Energie-Tisch Berlin. Ziel soll es sein das Verteilnetz für Strom, welches bislang durch Vatenfall betrieben wird selbst zu betreiben. Der zu verteilende Strom soll zu 100% aus regenerativen Energieträgern stammen.

Das Bündnis will erreichen, dass die Berliner Energienetze ab 2015 von einer landeseigenen Netzgesellschaft betrieben werden. Zudem fordert es die Gründung von Stadtwerken. Sie sollen die vollständige Umstellung der Berliner Stromversorgung auf erneuerbare und dezentral erzeugte Energien organisieren. (Quelle – Demo-Online)

Betrachtet man Deutschland aus Sicht der Stromverteilung, so ist unser Land in 4 Regionen unterteilt, die einen sogenannten Netzregelverbund ergeben. Betrieben werden diese Bereiche von Amprion (ehem. RWE), EnBW, TenneT TSO (ehem. EON) und 50Hertz (ehem. Vattenfall). Eingegliedert ist das Stromnetz von Deutschland in das europäische Verteilsystem.

Die Forderung des Bündnisses aus 20 Institutionen in Berlin ist zwar nicht das erste seiner Art, jedoch ist die Größe der politischen Debatte neu. So haben die Grünen schon jetzt eine deutliche Stellung für eine Netzgesellschaft bezogen. Die Piraten beäugen das Thema und CDU sowie SPD wollen mit Nachdruck die Rahmenbedingungen für die auslaufende Lizenz 2013/2014 schaffen.

 

 

HEA bietet kostenloses iOS App zur Energieberatung

Mittels iPhone App soll man besser verstehen, welchen Verbrauch welches Gerät im Haushalt hat. Die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. hat hierfür zu Beginn des Monats eine kostenlose Mobile App veröffentlicht. HEA bietet kostenloses iOS App zur Energieberatung 2

„Wir wollen effiziente Energieanwendung zum Leitthema beim Energiesparen machen“, so Dr. Jan Witt, Geschäftsführer der HEA-Fachgemeinschaft. „Nur wer Nutzen und Energieverbrauch seiner Geräte im Detail kennt, wird sich für die effizienteren und komfortableren Geräte entscheiden und Tipps zum Energiesparen auch umsetzen“, ist er sich sicher. (Quelle)

Die Gliederung nach Lebensbereichen halte ich für sehr gelungen, da es so ein natürliches Nähern dem Thema nachhaltigem Umgang mit Energie erlaubt. Was mir leider noch fehlt ist die Anbindung von SmartMetern, um den Erfolg des erlernten auch gleich in er Praxis sehen zu können. Möglich würde dies zum Beispiel mit der neuen Metering API von Discovergy werden, oder auf Ebene der Geräte mit Hilfe der Verbrauchsmessung von Digitalstrom.