Umfrage: Wie oft lesen Sie ihren Stromzähler ab?

Wer häufiger seinen Stromzähler abliest, hat einen besseren Überblick, was welches Gerät verbraucht und vermeidet eine böse Überraschung bei er nächsten Abrechnung zu bekommen. Soweit so gut, so wie oft lesen Sie ab? Eine Leserumfrage…

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HEA bietet kostenloses iOS App zur Energieberatung

Mittels iPhone App soll man besser verstehen, welchen Verbrauch welches Gerät im Haushalt hat. Die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. hat hierfür zu Beginn des Monats eine kostenlose Mobile App veröffentlicht. 

„Wir wollen effiziente Energieanwendung zum Leitthema beim Energiesparen machen“, so Dr. Jan Witt, Geschäftsführer der HEA-Fachgemeinschaft. „Nur wer Nutzen und Energieverbrauch seiner Geräte im Detail kennt, wird sich für die effizienteren und komfortableren Geräte entscheiden und Tipps zum Energiesparen auch umsetzen“, ist er sich sicher. (Quelle)

Die Gliederung nach Lebensbereichen halte ich für sehr gelungen, da es so ein natürliches Nähern dem Thema nachhaltigem Umgang mit Energie erlaubt. Was mir leider noch fehlt ist die Anbindung von SmartMetern, um den Erfolg des erlernten auch gleich in er Praxis sehen zu können. Möglich würde dies zum Beispiel mit der neuen Metering API von Discovergy werden, oder auf Ebene der Geräte mit Hilfe der Verbrauchsmessung von Digitalstrom.

 

Mal wieder wird getestet: Diesmal intelligenter Stromverbrauch in Mühlheim durch RWE

 „Schon nach wenigen Tagen sind über 180 Haushalte auf dem virtuellen Marktplatz im Internet aktiv geworden und haben das Informationsangebot genutzt. Die Menschen wollen die Energiewende mitgestalten, das freut uns sehr!“ (Quelle)

Mit 700 Haushalten soll in Mühlheim der Stromkunde intelligenter gemacht werden. Der Verbrauch nach den Marktgegebenheiten sich richten, indem es nicht mehr den Einheitstarif sondern schwankende Tarife gibt. Großverbraucher in den Haushalten, wie die Waschmaschine sollen geplant zu günstigen Tarifen laufen. Bereits vor einigen Monaten wurde im Rahmen der Modellstadt Mannheim ein ähnlicher Versuch gestartet.

Es verwundert mich etwas, dass es diese Pilotprojekte jetzt (erst) gibt. Wenn ich mich recht entsinne hatte bereits von mehr als 5 Jahren die MVV in Mannheim einen variablen Strompreis anbieten wollen.

Neu ist eigentlich nur, dass im Jahre 2011 folgender Text im Gesetzt verankert wurde:

§ 40 Strom- und Gasrechnungen, Tarife

(5) Lieferanten haben, soweit technisch machbar und wirtschaftlich zumutbar, für Letztverbraucher von Elektrizität einen Tarif anzubieten, der einen Anreiz zu Energieeinsparung oder Steuerung des Energieverbrauchs setzt. Tarife im Sinne von Satz 1 sind insbesondere lastvariable oder tageszeitabhängige Tarife. Lieferanten haben daneben stets mindestens einen Tarif anzubieten, für den die Datenaufzeichnung und -übermittlung auf die Mitteilung der innerhalb eines bestimmten Zeitraums verbrauchten Gesamtstrommenge begrenzt bleibt. (Quelle)

Das Eigenheim als Energiespeicher

In dieser Woche fand in Düsseldorf der Energy Storage Summit statt, bei dem Experten über Möglichkeiten zur Speicherung von Energie im großen Stiele Gedanken austauschten. Aus den Presseberichten und Meldungen ist leider sehr wenig zu entnehmen, was der Otto-Normalbürger mitnehmen kann. Dabei steckt doch kein unerhebliches Potential von Speicherkapazität in jeder Wohnung oder Haus… 

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Unsmarte Ideen für das Smart House

Smart House, ein Sammelbegriff für die Freaks unter den Hausbauern, bei all zu häufig das Thema Energiesparen in einem Satz mit Komfort genannt wird. Nach einigen Streifzügen durchs Internet, was sich in den letzten Jahren verändert hat, bin ich eine Enttäuschung reicher. Noch immer kursieren skurrile Ideen, was wir als Kunde von einem neuen Eigenheim erwarten sollen. Gemeinsamer Nenner aller Smart House Angebote scheint die vollständige Automatisierung der Haustechnik. Beängstigend wird es, wenn man sich etwas die Beispiele anschaut, warum man überhaupt in eine solche Technik investieren sollte. Ich habe mir daher einmal erlaubt eine Hit-Liste der Top-Unsmarten Anwendungsfälle zusammenzutragen.

Legende des Offenen Fensters
Beschrieben wird hier, dass die Heizung automatisch heruntergeregelt wird, wenn ein Fenster offen steht. Was sich zunächst Clever anhört, sehe zumindest ich als unsmart in Frage. Wie lange steht ein Fenster offen? In 99% der Fälle wurde es wohl bewusst geöffnet und wird nach einigen Minuten geschlossen. Für diese kurze Zeit eine heutige Niedertemperaturheizung mit der Trägheit einer Fußbodenheizung auch nur kurzzeitig an und aus zu schalten dürfte eine Energieverschwendung sein. Bleibt das Fenster bei niederen Temperaturen lange offen, weil es vielleicht vergessen wurde, ist man vielleicht gut beraten, wenn die Heizung sogar aktiviert wird um Frostschäden zu vermeiden…

Legende der Rollladensteuerung auf Reisen
Wer Bereits in elektrische Rollläden mit zentraler Steuerung investiert hat, der hat bei allen mir bekannten Anbietern auch eine Zeitsteuerung. Wieso sollte ich dann im Urlaub, am Strand liegend, zu teuren Roaming-Internetkosten die Rolläden von zu Hause steuern? Auch etwas unsmart…

Legende der automatischen Lichtsteuerung
Diese Legende hört sich fast perfekt an: Das Haus erkennt, wenn der Raum betreten wird und schaltet automatisch das Licht an. Soweit so gut. Fakt ist, dass diese Schaltungen meist das Licht auch anmachen, wenn der Haustieger seinen stündlichen Streifzug macht.  Fakt ist, dass wir schon von Kindheit an gelernt haben, dass wir Lichter ein und ausschalten müssen. Nimmt man diese Möglichkeit, bzw versucht hier mitzudenken, so gibt es zumindest einige unsmarte  Momente bei dem notwendigen Feintuning.

Legende des dynamischen Strompreises
Dank SmartMeter in Kombination mit der Automatisierung des SmartHouse wird die Waschmaschine dann gestartet, wenn der Strom am günstigsten ist. Hört sich gut an, leider ist zumindest mir kein Stromtarif bislang bekannt, der wirklich dynamisch ist und den Tagespreis berücksichtigt. Was es gibt sind Tarife für Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen, die aber doch sehr starre Konstrukte sind.

Und damit das alles nicht unsmart bleibt, wird es in den nächsten Wochen hier eine Beitragsserie nach dem Motto „Do It Your Self zum Smart House“ geben.

 

 

 

 

 

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