Neue Seite zur Netzfrequenz Anzeige – Analyse Netzstabilität

Analyse der Netzfrequenz
Analyse der Netzfrequenz
Analyse der Netzfrequenz

Im Europäischen Stromnetz sollten wir eigentlich immer eine Frequenz von 50hz haben. Steigt der Verbrauch, so singt diese Frequenz solange, bis genügend Energie zur Stabilisierung der Frequenz vorhanden ist. Ist zuviel Energie im Netz, so geht die Frequenz nach oben. Diese ausgleichende Strommenge kommt von der sogenannten Regelleistung (s.h. auch). Es gilt aber immer, jeder Verbraucher und jeder Erzeuger hat eine Auswirkung auf das Stromnetz und muss durch den Netzbetrieb ausgeglichen werden. Selbst die Frequenz zu messen ist schwierig, dennoch hat es einen gewissen Reiz den Frequenzverlauf über den Tag/Monat/Jahr zu beobachten. Zum Glück gibt es hierzu Webangebote.

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Eigentumsverhältnisse des Stromnetzes

Stromkunde eine Marionette?
Stromkunde eine Marionette?
Wer zieht die Fäden im Stromnetz?

Das Netz ist für den Strom von essentieller Bedeutung, denn nur so kann Produktion und Verbrauch zusammen gebracht werden. Diese Eigenschaft führt aber auch dazu, dass der Betrieb und der Ausbau eines Stromnetzes immer einem Monopol unterliegt. Wenn es hier im Blog um Eigenstrom geht, ist die Frage, welche Rolle das Netz dann überhaupt noch einnehmen kann? Zum Glück hat man sich schon vor einigen Jahren zu diesem Thema Gedanken gemacht. Der Konflikt zwischen natürlicher Monopolstellung und Eigentumsverhältnissen bleibt jedoch bestehen.
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Erste Energie Facetten – Energiewende als Unwort des Jahres?

Energie Facetten
Energie Facetten
Energie Facetten

Am 01. Dezember 2012 war es soweit, die ersten Energiefacetten sind erschienen. Wie auf Facebook zu lesen war, erreichte die Erstausgabe des Monatsmagazin rund 200 Leser. Zukünftig will man 2€ für das PDF Dokument haben, welches von den Energiebloggern herausgegeben wird. Wer die erste Ausgabe aufschlägt, wird gleich mit der Fragestellung „Energiewende oder bloß Kurskorrektur?“ konfrontiert, an der sich die Beiträge orientieren. Ist der Begriff wirklich neu? Oder hat er viel mehr das Potential zum Unwort des Jahres gewählt zu werden?

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Mit dem Kohlepfennig fing die Entfremdung an

Der Kohlepfennig - der Beginn der Stromkostenumlage
Der Kohlepfennig - der Beginn der Stromkostenumlage
Der Kohlepfennig – der Beginn der Stromkostenumlage

Von 1974 bis 1995 existierte auf dem Gebiet der alten Bundesländer der Kohlepfennig. Eingerichtet um den Steinkohleabbau quer zu finanzieren – war es wohl die erste Umlage, die sich auf die heimische Stromrechnung auswirkte. Gefolgt vom Erneuerbaren Energiegesetz (EEG), einer Umlage für den Netzausbau und der Abschaltprämie, werden so auf der Rechnung des Versorgers aus 5 Cent 25 Cent. Umlagen und Entgelte sind generell kein schlechtes Instrument, sorgen aber für eine Entfremdung zwischen Marktpreis und Nutzen (Verbrauch).

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Abschaltprämie für private Stromkunden?

Dynamischer Lastabwurf
Prämienberechtigt?
Prämienberechtigt?

„Und ich bin ein dynamischer Lastabwurf, denn ich bin eine Wärmepumpe“

Wer gestern die Nachrichten verfolgt hat, dem ist vielleicht die Millionenbescherung aufgefallen, die gestern per Verordnung durch die Bundesregierung beschlossen wurde. Im groben geht es darum, dass man eine Prämie bekommen kann, wenn man seinen Stromverbrauch reduzieren kann. Eine weitere Prämie erhält man, wenn tatsächlich der Strom abgeschaltet wird.  Die einzelnen Zahlen kann man bei Klimaretter.info nachlesen. Als Regel besteht: 50% muss innerhalb von Sekunden abschaltbar sein. 50% innerhalb von 15 Minuten. Kaufen müssen die Übertragungsnetzbetreiber das Potential – bezahlen die Stromkunden per Umlage. Aber sind nicht auch die privaten Stromkunden prämienberechtigt?

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