Lesetipp: Kapazitätsmärkte von Oliver Tietjen

Komplexes Thema: Kapazitätsmärkte
Komplexes Thema: Kapazitätsmärkte
Komplexes Thema: Kapazitätsmärkte

Eigentlich bin ich kein Fan von Studien, da der Aufwand die Auftraggeber und die Autoren zu überprüfen recht viel Zeit benötigt. Diesmal war es der Co-Autor Damian Arikas, den ich schon von seinem Buch über Stadtentwicklung bekannt war, der mich zum Lesen animierte. Zudem ist die Studie als kostenloser Download verfügbar. Ein unschlagbares Argument, wenn es darum geht etwas mehr über das Kapazitätsmanagement via Marktmechanismen zu lernen.

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Blackout, wann kommst Du?

Black - Out
Black – Out

Wer aktuell die Zeitung aufschlägt, oder die verschiedenen Medien online verfolgt, der wird eine wahre Schlacht von Meldungen über einen möglichen Blackout finden. Blackout: Ausfall der Stromversorgung in einem größeren Gebiet durch zu wenig Produktion. Ursächlich für die Wahrscheinlichkeit wird immer die Energiewende angeführt, manchmal aber auch die „German Angst“.

Zwei Meldungen – Ein Tag:

Erst kürzlich hatte der Übertragungsnetzbetreiber Tennet vor einem Stromausfall im Winter gewarnt. Die Situation habe sich im Vergleich zum Frühjahr nicht entspannt, sagte Tennet-Chef Martin Fuchs… (Quelle: Wallstreetjournal)

und

Die Bundesnetzagentur hält es für sehr unwahrscheinlich, dass es in diesem Winter wegen der Energiewende zu Stromausfällen kommt. (Quelle: Zeit)

Auch hier im Blog hatte ich mich in dieser Woche mit dem Thema beschäftigt und bin bei der Analyse der Netzstabilität zu dem Ergebnis gekommen, dass eher das eher finanzielle Interessen die Gefahr von Stromausfällen in einem großen Gebiet steigen lässt. Was wird hier mit „Public Relations“ erzielt?

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Politik in Bayern in ernster Gefahr

Bild: Cornelia Menichelli / pixelio.de
Bild: Cornelia Menichelli  / pixelio.de
Bild: Cornelia Menichelli / pixelio.de

Das der Wind in Bayern etwas anders weht, als im Rest der Republik ist ein bekannter Fakt. Die aktuelle Süddeutsche berichtet von der Skepsis des Bayerischen Wirtschaftsministers Martin Zeil (FDP) anlässlich der Energiewende, die auch am Freistaat nicht vorbei gehen wird. Hauptangst ist, dass durch den Wegfall der Atommeiler die Versorgungssicherheit nicht mehr gegeben ist. Ich frage mich: Ist Bayern eine Insel?

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Zuviel Strom für das Netz?

Zeiten mit zu hoher Netzfrequenz
Zeiten mit zu hoher Netzfrequenz
Zeiten mit zu hoher Netzfrequenz

Bereits im vorangegangenen Beitrag wurde hier auf das Thema Netzfrequenz eingegangen.  Abweichungen in der Frequenz können unterschiedliche Ursachen haben. Alle Analysen, die im vorherigen Beitrag beschrieben wurden, betrachten Zeiträume, bei denen es zuwenig Energie gibt. Selbstverständlich muss zur Vollständigkeit auch die andere Richtung betrachtet werden: Zeiten mit zuviel Strom im Netz – Zeiten mit einer überhöhter Netzfrequenz.

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Neue Seite zur Netzfrequenz Anzeige – Analyse Netzstabilität

Analyse der Netzfrequenz
Analyse der Netzfrequenz
Analyse der Netzfrequenz

Im Europäischen Stromnetz sollten wir eigentlich immer eine Frequenz von 50hz haben. Steigt der Verbrauch, so singt diese Frequenz solange, bis genügend Energie zur Stabilisierung der Frequenz vorhanden ist. Ist zuviel Energie im Netz, so geht die Frequenz nach oben. Diese ausgleichende Strommenge kommt von der sogenannten Regelleistung (s.h. auch). Es gilt aber immer, jeder Verbraucher und jeder Erzeuger hat eine Auswirkung auf das Stromnetz und muss durch den Netzbetrieb ausgeglichen werden. Selbst die Frequenz zu messen ist schwierig, dennoch hat es einen gewissen Reiz den Frequenzverlauf über den Tag/Monat/Jahr zu beobachten. Zum Glück gibt es hierzu Webangebote.

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