Demonstrator – Hybridmarkt

Wie soll das eigentlich funktionieren, dass man sich bei einer PV/Windkraftanlage einmieten kann, einen Teil seines Strombedarfs von dort deckt – und den Rest wie gewohnt über seinen gewohnten Versorger?

Es bedarf einer Änderung der Kommunikation zwischen Energieversorgungsunternehmen (EVU) und dem Stromkunden. Viele Anbieter haben bereits heute einen Bereich auf ihrer Webseite, bei denen die Kunden sich anmelden und ihre Stammdaten,Rechnungen und Nachrichten abrufen können.  Dieser Bereich ist deutlich interaktiver zu gestalten, mit Daten in Echtzeit, die dem Verbraucher als Entscheidungshilfe dienen.

Ein Demonstrator von blog.stromhaltig illustriert jetzt, wie dies aussehen kann.

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Ostereiersuche in den Ökostromtarifen – Ein Produkt Ranking

Die Erzeugung von Strom aus Wind und Sonne ist abhängig vom Wetter. Es stellt die Anbieter von entsprechenden Tarifen vor eine Herausforderung, denn der Stromkunde muss heute standardisiert nach dem sogenannten H0-Profil beliefert werden. Dieses Profil schreibt vor, dass um 12 Uhr gekocht wird -und man in der Nacht möglichst viele Stand-By-Geräte betreibt.

blog.stromhaltig macht sich für Ostern auf die Suche nach den Anbietern, die Wind- und Solarenergie in ihre Tarife heute integrieren können. Es wird gezeigt, dass intelligente Stromprodukte bereits möglich sind, und Innovation auch beim Endkunden Strommix möglich ist.

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Grün Grau zum Schwarz sehen… – Ein weiteres Marktmodell das nicht für Ökostrom-Vegetarier geeignet ist.

Am vergangenen Freitag haben die Stromkonzerne Greenpeace Energy, EWS und Naturstrom AG eine Pressemitteilung an verschiedene Medien gesendet, die bei den Energieblogkollegen von Energiezukunft eingesehen werden kann. Es wird ein Ökostrom-Marktmodell  beworben, welches unter dem Deckmantel des Verbraucherwillens („84 Prozent der Verbraucher wünschen sich direkten Ökostrom aus heimischen Anlagen“) vor allem den bestehenden Anbietern nutzen dürfte.

Positiv ist, dass man den Handel von Grünem Storm an der Strombörse ins Visier nimmt. Negativ ist, dass man den Stromkunden vollständig aus dem Auge verliert und lediglich als Alibi vorschiebt.

Mit kritischer Nachfrage hat man scheinbar – zumindest bei Greenpeace Energy – nicht gerechnet, so blieb die Anfrage nur eine Stunde nach Erhalt der Mitteilung bislang unbeantwortet, weshalb blog.stromhaltig auch auf die Veröffentlichung der Meldung verzichtete.

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Presse: E-Mobilität – Erster Stromtarif zum Mitnehmen

Marek Dan Hornschild, COO von Grundgrün, und Knut Hechtfischer, CEO von ubitricity, an einem lichtmastintegrierten Ladepunkt von ubitricity in Berlin (Foto: Grundgrün)

Berlin, den 26. März 2014 – Der innovative Berliner Energiedienstleister Grundgrün bietet als einer der ersten einen Stromtarif zum Mitnehmen für E-Fahrzeugnutzer an. Mit dem intelligenten Ladekabel laden Autofahrer damit in Zukunft grundgrünen Strom an jeder Straßenlaterne. Gemessen und abgerechnet wird nicht über einen Zähler an der Laterne sondern über das vom Kunden mitgeführte Ladekabel – der Zählpunkt wird mobil und unabhängig von der Infrastruktur.

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Windenergie – Wichtiger als je zuvor…

“Wir haben uns bei den Erneuerbaren darauf geeinigt, vorrangig auf Windkraft zu setzen, mit Windparks in Nord- und Ostsee und enormem Zubau im Binnenland.“ (Peter Altmaier, im Juni 2012)

Der Ausbau der Windkraft in Deutschland hat man wieder einen Richtungswechsel hinter sich. Die „Sigmar Drossel“ hatte am Anfang der Woche Artenschutz beantragt. Lediglich 2.500 Megawatt sollen im Rahmen eines Korridors pro Jahr neu ans Netz gehen. Wieso eigentlich nicht 5.000 Megawatt/Jahr oder 1.000 Megawatt?

Wo stehen wir heute? Am 22.01.2014 wurden nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland 57.026 MWh Strom aus Windkraft erzeugt. Geht man von 2.000 Volllaststunden bei Windkraft aus, so war hierfür eine installierte Leistung von 249.773 Megawatt notwendig. Oder etwa das Ergebnis von 100 Sigmar-Drossel-Jahren. Ok, so einfach kann man sich die Rechnung nicht machen… aber…

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