SolarMiner: Mit der dynamischen Wirkleistungsbegrenzung Geld verdienen

Seit Anfang 2013 müssen neue PV-Anlagen am Einspeisemanagement teilnehmen, was mit hohen Kosten für einen Rundsteuerempfänger und die entsprechende Elektronik verbunden ist. Wer nicht am Einspeisemanagement teilnehmen will, muss die Leistung der PV-Anlage auf 70% der Generatorleistung am Netzanschlusspunkt begrenzen. Ist ein Stromspeicher installiert, so ist die Leistung sogar auf 60% zu begrenzen.

Vereinfacht ausgedrückt muss eine Solaranlage gebremst werden, wenn zuviel Sonne scheint und am Anschluss des Stromnetzes nicht genügend Strom verbraucht wird. Bis zu 40% der Kapazität der Anlage wurden einst produziert, montiert und bezahlt, bringen aber wegen des Einspeisemangaments keinen geldwerten Vorteil.

Aktive Wertschöpfung zum Zeitpunkt der Wirkleistungsbegrenzung ist Aufgabe des SolarMiners. Aus Sicht des Stromnetzes ein dynamischer Stromverbraucher, der lediglich die Strommenge von der Anlage abgreift, die ansonsten abgeregelt würde. Aus Sicht des Geldbeutels eine neue Einnahmequelle.

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Ethereum: Befreiungsschlag für die Versklavung beim Strompreis?

Spätestens mit der Ankündigung von RWE und slock.it Ethereum zur Abrechnung bei Stromtankstellen zu nutzen, ist auch in Deutschland dieses „New Kid in Town“  in der Energiewelt angekommen. Versucht man bei Golem zu verstehen, was der Reiz an dieser Technologie ist, so wird man kaum schlauer.

Ethereum ist zunächst einmal eine andere Art Anwendungen zu verbreiten, welche einfache organisatorische Aufgaben löst, ohne dass es einer zentralen Infrastruktur bedarf. Anwendungen, dass können Mietstromprojekte, Energiegenossenschaften, Stromlieferanten aber auch ganz einfache Dinge wie der Peer-2-Peer Stromhandel zwischen Nachbarn sein.

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Hybridstrommarkt im Deutschen Bundestag: „Teilweise entsprochen“

Recht unscheinbar ist der Eintrag in Bundestags-Drucksache 18/6077 unter Beschlussempfehlung 3, Laufende Nummer 8, dort  findet sich ein Eintrag für Energiewirtschaft. Es geht um das Design eines liberalisierten Strommarktes, welcher Versorgungssicherheit liefert und Erneuerbare Energie bis zum Stromkunden bringt.

In den Jahren 2012 bis 2014 wurde dieses Konzept von blog.stromhaltig entwickelt und am 18. April 2014 dem Deutschen Bundestag als Petition vorgestellt. Nach fast 1,5 Jahren ist das Petitionsverfahren nun abgeschlossen.

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Ökostrom: Moralisch gutes Gewissen mit 230 Volt

Ökostromtarife gibt es wie Sand am Meer. Der Stromkunde kann sich für wenige Cent Aufpreis das Gewissen kaufen, genügend für die Energiewende getan zu haben. Ein Zeichen gesetzt zu haben, dass eine Stromversorgung in Deutschland ohne Atomkraftwerke und ohne CO2-Emission möglich ist. Eine Täuschung, die irreführender nicht sein könnte und doch einem System geschuldet ist, welches in seiner Konsequenz die Stromwende nicht zu mehr Nachhaltigkeit bringen wird und lediglich zu einer weiteren Festigung bestehender Marktstrukturen führt.

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Mit dem Energie 4.0 Cockpit in die Zukunft starten

Moderne Verkehrsflugzeuge zeichnen sich dadurch aus, dass sie wegen einer perfektionierten Symbiose aus Mensch und Maschine in einem komplexen System zusätzliche Sicherheit bringen. Viele Eigenschaften eines aerodynamisch instabilen Jets lassen sich auch auf volatile Energiesysteme übertragen. Der Autopilot ist das Herzstück zur Ausführung smarter Entscheidungen – oder schlicht zur Reduktion der Arbeitslast. Der Betrieb von Wechselbeziehungen aus Wärme und Strom, Warmwasser und Raumkühlung darf nicht mehr Zeit beanspruchen, als bisher. Weniger Fachwissen muss zu deutlich höherer Systemeffizienz führen.

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