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Zwischen dem Stromzähler im Keller und der Stromrechnung im Briefkasten steckt ein aufwendiger ITK Prozess, welcher eher mit Postkutschen als mit einem Digitalisierungsgesetz zur Energiewende verglichen werden kann.   Der Austausch der verschiedenen Nachrichten zwischen den Marktpartnern erfolgt dabei nach einem vom BDEW entworfenen Schema, welches seinen Segen durch die Bundesnetzagentur erhalten hat.  Leider kann zwar jeder die Sprache erlernen, in der die Nachrichten verfasst werden, jedoch  bedarf es noch einer Code Nummer, die man als Netznutzer – was wir ja alle schließlich sind – auf der BDEW-Codes Seite beantragen kann.

Der Lobbyverein übernimmt damit die Funktion eines  Registrars, welcher in seiner Funktion den Marktzugang kontrolliert:

Arbeitshypothese: Wer kein Code hat, der darf nicht mitspielen…

Oder: Wie löst man eigentlich das Registrar Problem in einer Blockchain?

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Nachdem einige Leser zum Beitrag „Ein Stromanbieter aus der Blockchain – Strom DAO“ kommentiert haben, dass sie eine etwas andere Erklärung wünschen ein zweiter Versuch.

Bei privaten Stromkunden ist es vollständig egal, welchen Anbieter er gewählt hat – der Strom der aus der Steckdose kommt wird der gleiche sein. Die Leistung des Stromanbieters besteht darin, dass er Erzeugungskapazitäten anmietet entsprechend dem Verbrauch seiner Kunden. Im Gegenzug stellt er den Kunden eine Rechnung und kümmert sich um die Bezahlung. Alles Tätigkeiten, die keinen Wert haben, da sie mit IT gut automatisierbar sind. Einzige Geschmacksrichtung, die der Stomanbieter geben kann, ist die Auswahl der Erzeugung: Grob Konventionell oder Erneuerbare.

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Kurz nach dem größten Hack auf The DAO, bei dem zunächst einmal 50 Millionen US-Dollar den Besitzer gewechselt haben, über die Idee einer Gründung mittels Smart Contract zu schreiben, ist schwierig – aber wichtig! Zunächst ist, was bei The DAO passiert ist legal und lediglich die Ausführung des Programm Codes, welcher nun mal den „Vertrag“ ausmacht. Wichtiger ist es jetzt, dass Entwickler von Smart Contracts mehr kommunizieren, was sie eigentlich vorhaben; dokumentieren und die Anwender abholen.

In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie man theoretisch und praktisch einen neuen Stromanbieter schaffen kann. Wie sich jeder daran beteiligen kann und wie eine Blockchain Technologie dabei hilft.

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Wechselt man den Stromanbieter, so wird als erstes beim Ausfüllen des Vertrages nach der Postanschrift gefragt. Warum? Für eine Stromlieferung ist diese Information nicht notwendig – bezahlen könnte man auch im Voraus in Bar.

Ein sehr einfaches Beispiel für unnütze Datensammlung bei Privatpersonen, die von Lobbyverbänden als „alternativlos“ auch in eine digitalisierte Energiewende einfließen werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie hat schon längst kapituliert…

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Im letzten Beitrag ging es darum, wie man einen SmartMeter in eine Blockchain bekommt. Dies ist wichtig, aber nur der Anfang einer ganzen Kette von Abläufen, die letztendlich die Wertschöpfung zwischen Stromerzeugung, Verteilung und Verbrauch ausmachen.

Mit Hilfe sogenannter Smart Contracts lassen sich  die einzelnen Glieder der Kette nach und nach zusammenbauen.  Der Einspeisezähler war hierbei der erste Vertrag; die darin gemessenen Strommengen mit einem Entnahmezähler auszutauschen, sind der zweite Schritt. Das Ziel ist es, mit einer Blockchain nach und nach alle Vertragskontrollen zu automatisieren und dadurch die Gültigkeit von Transaktionen in die Hände einer Technologie zu legen, anstelle diese mühsam über Verfahrensanweisungen umzusetzen.

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