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Wenn jetzt im Sommer ein Ort oder Stadtteil plötzlich ohne Strom ist, dann könnte eine Ursache eine zu hohe Wirkleistungseinspeisung im Verteilnetz sein. Stromerzeugungseinrichtungen im Niederspannungsnetz erzeugen zu viel Strom, der im gleichen Netz nicht abgenommen wird. Die schlimmste Folge ist ein lauter Knall – und der Transformator an der Schnittstelle steigt mit einer Überlastung aus.

Damit dies nicht passiert gibt es Fernwirktechnik in Gestalt der Rundsteuersignale, die dem Netzbetreiber erlauben, die angeschlossenen Geräte etwas zu tun. Zum Beispiel die Einspeisung von PV-Anlagen auszusetzen, bis das Netz wieder in der Lage ist die Wirkleistung aufzunehmen.

Viele Probleme leiten sich daraus ab. Wie wird dann vergütet? Wer haftet? Wer kontrolliert? – Haben wir in Deutschland es wirklich nötig, aktiv Energie zu vernichten? Wieso nicht die Stromkunden direkt profitieren lassen?

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Am 18.05.2014 um 17:23 Uhr war es soweit, etwas über 8 Monate nach dem Start im September 2013 konnten erstmalig mehr als 100.000 Abrufe des GrünstromIndex innerhalb von 24 Stunden verzeichnet werden.

Der Grünstromindex (GSI) ist ein von blog.stromhaltig entwickeltes Verfahren zur Ermittlung von relativer Verfügbarkeit des Stroms aus Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik, wie sie dezentral in den Verteilnetzen vorhanden ist.  Durch Integration bei integrierten Systemen (Android, Embedded OS), Energiemanagement (Eaton), Homemanagement (IP-Symcon) und anderen verbreiteten Standards liegt der GrünstromIndex heute in seiner Verbreitung weit vor anderen Projekten.

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MAINOVA:  Inbetriebnahme der Strom zu Gas Demonstrationsanlage

„Speichertechnologien zu entwickeln, ist eine der wichtigsten Herausforderungen für die Energiewende, wenn die Integration von Wind- und Solarstrom gelingen soll. Die beteiligten Unternehmen leisten mit ihrer innovativen Anlage einen wichtigen Beitrag“, erklärte der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir anlässlich der Inbetriebnahme der Strom zu Gas-Demonstrationsanlage auf dem Gelände der Frankfurter Mainova AG.

Am Mittwoch dieser Woche nach die erste Power-To-Gas Anlage ihren Regelbetrieb auf, wie die Betreibergruppe Thüga in einer Pressemitteilung mitteilt. Bis Ende 2016 läuft zunächst eine Forschungsphase, der Anlage, deren Geschäftsmodell zunächst einmal darin besteht durch Stromverbrauchen Geld zu verdienen.

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Uniriese in Leipzig (Sitz der EEX/Strombörse)

Was für eine Überschrift, die sich die Badische Zeitung hier ausgedacht hat. Eigentlich ein typisch lokaler Beitrag zu den Kommunalwahlen in diesem Monat. Die Basis der Wyhler SPD trifft und spricht über die Energiewende.  Viel mehr die Stromwende…

Weizsäcker und Schulz waren sich einig, dass der Handel des grünen Stroms an der Strombörse ein Sündenfall sei und der Billigstrom für die energieintensive Industrie jeglichen Anreiz nimmt, auf Effizienz zu setzen. (Quelle: BZ-Online)

s.h.  auch Karte mit energieintensiver Industrie in Deutschland

blog.stromhaltig sieht es etwas anders: Nicht der Handel ist der Sündenfall, sondern die vorhandenen Märkte und die Praxis, wie man am Strommarkt „Geld macht“.

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Als Peter Terium Anfang 2012 seine Arbeit an der Konzernspitze von RWE aufgenommen hat, brachte er es in einem Zitat gegenüber der FAZ auf den Punkt:

„Mit dem Einzug von Mikrokraftwerken im Keller und noch mehr Solarpaneelen auf den Dächern wird es immer mehr Produzenten geben, weit verteilt in der Fläche. Das deutsche Stromnetz ist dafür noch nicht ausreichend ausgelegt. Investitionen in ein intelligentes Stromnetz haben für mich deshalb höchste Priorität.“

Weit verteilt in der Fläche. Ein Konzept, eine Anforderung, die dem normalen Verfahren eines Industrieunternehmens widerspricht, welches auf Rendite getrimmt werden soll. Nicht nur beim Stromnetz stößt die Marktwirtschaft an ihre Grenzen, wenn es darum geht, Gewinne auch durch Gebietsabdeckung zu erreichen.

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