2016-12-27 18.00.16

Rückfahrt vom Fachkongress „Neue Geschäftsfelder“ der Energieforen in Leipzig. Von der Dachterrasse kann man den „Uni-Riesen“ erkennen, der auch die Strombörse EEX beheimatet.  Beim Kongress wurde viel über Lokale und Kommunale Produkte sinniert, über Versorger und ihren Weg durch das Fahrwasser der Digitalisierung. Jetzt auf der Rückfahrt sitzt ein Bekannter aus einer ganz anderen Branche neben mir und will wissen, was in der Energiewelt eigentlich so abläuft.  Irgendwann kommt das Gespräch auf Ökostrom, den er für sein Haus bezieht – und auf seine ganz persönlichen Beweggründe.

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In der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen wird heute berichtet:

Die Stadtwerke Ingolstadt nämlich, ein Unternehmen der Stadt Ingolstadt und der MVV Energie AG in Mannheim, wildern in fremdem Gebiet. Mit Postwurfsendungen in Neuburger Briefkästen wirbt der Ingolstädter Stromversorger für seine Produkte….

Ein Fall der so bestimmt einige tausend mal in Deutschland bereits vorgekommen ist. Stadtwerke tragen den Namen einer Stadt, benötigen im Preiskampf jedoch Kunden auch aus anderen Regionen. Es sind marktwirtschaftliche Unternehmungen, die eine Gewinnerzielungsabsicht haben. Ganz normales Geschäft in vielen Branchen. Der freie Markt und der faire Wettbewerb ist jedoch eingeschränkt, wenn im Hintergrund Absprachen bestehen, die den Markt verfälschen.

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Spätestens nach 20 Jahren muss von Kommunen der Betrieb des örtlichen Stromverteilnetzes neu ausgeschrieben werden.  In den letzten 10 Jahren ist bei dieser Vergabe ein zunehmender Trend zur Rekommunalisierung erkennbar gewesen. Damit könnte jetzt endgültig Schluss sein. Nutznießer der Gesetzesänderungen aus Gabriels Bundes-Wirtschaftsministerium sind einseitig große Konzerne (RWE,E.ON,…), die am Fließband die Ausschreibungen beantworten und daher  deutlich einfacher alle Formalitäten erfüllen können. Kommunale Anbieter oder sogar Stadtwerke haben hier nur wenige Chancen mitzuhalten.

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windrad

Eine Bürgerinitiative hat zu Werbeveranstaltung geladen, die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet, der Leser wundert sich. Detlef Ahlborn ist Referent, Zitatenschleuder und bekennender Windkraftgegner. Der Unternehmer im Sondermaschinenbau für Bäckereien ist bereits häufiger durch seine blumigen Äußerungen wie „Windenergie schafft keine Versorgungssicherheit“ (YouTube)  und der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit aufgefallen.

Da die Rhein-Neckar-Zeitung nicht gerade für eine dialektische Betrachtung im Lokalteil bekannt ist, soll in diesem Beitrag etwas Sekundärliteratur geliefert werden.

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avr

Wärme, Stromerzeugung, Stromtarif, Energieberatung und natürlich Klimadienste – mit diesen Themen beschäftigen sich sehr viele kommunale Unternehmen,  die für eine Zukunft mit der Energiewende gerüstet sein wollenl. Ein breiter Strauß von Produkten und Diensten, die definieren, was eigentlich von einem Energieversorger erwartet wird.  Anlässlich der Energiewende Tage Baden-Württemberg stellte die zum Rhein-Neckar-Kreis gehörende AVR UmweltService ihr Portfolio den etwa 500 interessierten Besuchern vor. blog.stromhaltig mischte sich unter die Besucher…

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