Hybridstrommarkt - Ein Strommarkt für die Energiewende in Bürgerhand

„Die Energieversorgung der Zukunft soll nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kostengünstig sein. Deshalb hat das Bundeswirtschaftsministerium 2014 die Förderung der erneuerbaren Energien grundlegend überarbeitet. Die Reformen zeigen Wirkung: Zum ersten Mal seit über zehn Jahren sind die durchschnittlichen Strompreise für deutsche Haushalte gesunken.“ (Quelle: Meldung zum 4. Monitoring Bericht der Energiewende vom BMWi)

Weiter in den zentralen Botschaften des Berichtes:

Für Industrie- und Gewerbekunden, die nicht unter Entlastungsregelungen fallen, sind die Strompreise im Jahr 2014 nahezu konstant geblieben.

Für das Jahr 2015 sollen sogar die Preise in der Grundversorgung zurück gegangen sein.

Die Zahlen im Einzelnen, die zur zentralen Botschaft führen:

Im Jahresdurchschnitt 2014 lagen sie für Haushaltskunden bei 29,52 ct/kWh. Das ist ein Prozent mehr als im Vorjahr 2013. Für das Jahr 2015 liegt der durchschnittliche Strompreis nach Schätzungen bei 29,11 ct/kWh. Das ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um etwas mehr als ein Prozent. Im Jahr 2015 lag der Strompreis für Haushaltskunden in der Grundversorgung im Durchschnitt bei 30,08 ct/ kWh. Dies sind ca. 1,4 Prozent bzw. 0,42 ct/kWh weniger als im Vorjahr 2014.

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Hildegard_Müller_2

Helau!

Am 11.11. beginnt die närrische Zeit, der Sonnenflüsterer geht lieber auf den Narrengipfel statt auf den Energiegipfel und auch im fernen Berlin kommt es zur Büdden’red der Wilden Hilde. Der Titel heute:Klimaschutz braucht klare Finanzierungszusagen„, klingt erst einmal wie ein weiterer Bettelaufruf des Zwergenverbandes BDEW, kann aber zynischer kaum sein. Frau Müller bekommt damit bereits zum Beginn der 5. Jahreszeit den Orden des Güldenen Energieblitzes verliehen.

Leider dachte zumindest ich beim ersten Lesen der Überschrift, es geht um Deutschland. Das als Klimareserve titulierte Hartz IV für Kraftwerke  (eine Wortschöpfung  die stark an das „Ministry of Love“ in 1984 erinnert) wird zum Glück im Beitrag des BDEW nicht kommentiert.

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strahlende_kanzlerin

Mit strahlendem Selbstverständnis meint die Kanzlerin zum Biblis-Gate:

„Da kann gar nicht der Bund den Hut aufhaben nach der Rechtslage.“

Spricht die CDU/CSU mit einer Stimme, dann dürfen die Verstimmungen einzelner durch die Steuerzahler bezahlt werden. Eine Politik, die uns zugut von Gabriels Klimareserven „Braunkohle Hartz IV“ bekannt ist, wo man zumindest einen Kampf Regierung gegen Wirtschaft ausmachen kann, lässt sich auch innerhalb einer Partei sehr schön vorspielen. Egal wer/wo/wie einen Fehler gemacht hat, der Bürger darf dafür zahlen, ohne dass die tatsächlichen Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden. Wie im Kindergarten kommentiert man bei der ARD, wobei die Kinder in der Krabbelgruppe CDU sind und die Eltern die Bürger, die dafür haften.

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Zuletzt hatte sich im September der Umwelt und Energieminister des Landes Baden-Württemberg Franz Untersteller bei Dialog-Energie-Zukunft für einen sogenannten Fokussierten Kapazitätsmarkt ausgesprochen. Ein Design für einen Strommarkt, welches federführend auf eine Studie von Dr. Felix Chr. Matthes (Öko-Institut) aus dem Jahre 2012 im Auftrag des  WWF zurückgeht und seither  mehfrach überarbeitet wurde. Experten sprechen von 5-6 Milliarden Euro an Kosten für die Einführung dieses Marktdesigns.

Große Zahlen in einer schwierigen Materie. blog.stromhaltig wollte vom zuständigen Ministerium des Landes wissen, was der fokussierte Kapazitätsmarkt für die Bürger bedeutet?

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bdew

Ab dem Jahre 2022 ist nicht nur das letzte Atomkraftwerk vom Netz, sondern auch die ersten Photovoltaik und Windkraftanlagen rutschen aus der 20-Jährigen garantierten Einspeisevergütung. Für die Betreiber bedeutet dies, dass von den Anlagen erzeugte Strommengen in irgend einer Form verkauft werden müssen. Die Direktvermarktung ist eine Option, welche bei neueren Projekten zum Einsatz kommt – andere Optionen sind neue Unternehmensformen, die auf die Vermarktung von Kleinanlagen spezialisiert sind. Fakt ist allerdings, dass es eine große Unsicherheit, wie viele Anlagen überhaupt am Netz bleiben, oder wegen auslaufender Pachtverträge abgebaut werden müssen. Am Ende der Produktlebzeit entsteht ein großes Fragezeichen bei der Stromerzeugung aus Erneuerbaren, welches besser heute als morgen einer Antwort bedarf, wenn die Versorgungssicherheit langfristig garantiert werden soll.

Vom  Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) wollte blog.stromhaltig daher wissen:

In den Jahren nach 2021 werden immer mehr EE-Anlagen aus der Einspeisevergütung rutschen.

  • Gerne möchte ich von Ihnen wissen, welchen Strommarkt der BDEW dann sieht?
  • Wie schaut die Vertragsgestaltung mit den Anlagenbetreibern aus? Welchen Kurs verfolgt der BDEW zur Vorbereitung dieses Zeitpunktes?

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