Die H0-E-Lok
Die H0-E-Lok

Soweit wie möglich wird die elektrische Nutzbremse mit Energierückgewinnung und Einspeisung in die Fahrleitung eingesetzt. Nur bei zusätzlichem Bremskraftbedarf sowie beim Anhalten des Zuges wird auf die mechanische Bremse zurückgegriffen. (ICE2 – Hochgeschwindigkeitszüge)

Das Bundeswirtschaftsministerium tüftelt zur Zeit an einer Reformation des EEG und einer Änderung weiterer Vorschriften des Energiewirtschaftsrechts. Business-Pläne sollen der letzten Jahre sollen durchkreuzt, gekillt und resettet werden.

Eine Änderung liegt schon lange auf dem Tisch: Eigenverbrauch soll in Zukunft unter Geldstrafe gestellt werden. Der Bäcker, der seine eigenen Brötchen isst, muss dafür zahlen. Das trifft vor allem die Sonnenbäcker (auch genannt Schwarzbrenner). Es trifft aber noch weitere Gruppen – oder doch nicht?

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EB-Energiewende-geht-weiterDie Energiewende ist nicht das EEG, dennoch hat dieses Gesetz eine starke Auswirkung auf den Erfolg oder Misserfolg in den kommenden Jahren. Am 22. Januar hat der Wirtschaftsminister sein Eckpunkte-Papier für eine Reform noch vor der Sommerpause vorgestellt.

Über eine Bürgerhotline unter Tel: 030 / 3 40 60 65 50 will das Ministerium ab 03.02.2014 Rede und Antwort stehen (s.h. auch PV-Forum). Wer sich vor einem Anruf vorbereiten möchte, dem bietet blog.stromhaltig seine Dienste an.

Bei den Energieblogern haben wir uns auch zum Ziel gesetzt für mehr Transparenz zu sorgen. Mit dem Germany’s Next Top-EEG wurde bewusst das jetzt zu reformierende Gesetz angesprochen und andere Reformvorschläge unter die Lupe genommen.

Mir erscheint es wichtig, dass viele bei der Hotline anrufen werden, aber auch wichtig, dass die Anrufer aufgeklärter sind, wie es in den Medien gerne hingestellt wird. Damit die Aufklärung nicht zum Zeitgrab wird mein Angebot: Schreibt, mailt, ruft an, wenn Hintergründe benötigt werden – Kontaktdaten im Impressum.

Fragen, die ich gerne beantwortet hätte:

  • Wie wirkt sich der internationale Stromhandel auf die Höhe der zukünftigen EEG-Umlage aus?
  • Wie kann es sein, dass immer weniger Geld an die Anlagenbesitzer ausgezahlt wird – gleichzeitig die Umlage steigt? Wird sich dies ändern?
  • Haben Kleinanlagen in Zukunft eine Wahlfreiheit, wie sie ihren Strom vermarkten möchten? (Gibt es einen Börsenzugang?)
  • Können die angelaufenen Soll-Zinsen auf den EEG-Konten in der Lohnsteuer ausgewiesen werden?
  • Sind „Inseln“ von der EEG-Umlage befreit? Wie lange muss es eine Insel dafür sein?
  • Wenn für Eigenverbrauch eine EEG-Umlage anfällt, müssen dann neue, geeichte Zähler verbaut werden?
  • Gilt der Eigenverbrauch bei Industriekraftwerken als Kraftwerksverbrauch?
  • Kommt im Zuge der Reform eine Zulassung von EE-Strom für die Leipziger Strombörse EEX?

Dr. Tim Meyer - Geschäftsführer Grünstromwerk
Dr. Tim Meyer – Geschäftsführer Grünstromwerk

Hamburg, 30. Januar 2014. Die Leitthemen der EEG-Reform sind richtig gesetzt. Die Energiekosten für Verbraucher müssen gesenkt, Versorgungssicherheit muss gewährleistet werden. Die erneuerbaren Energien müssen sukzessive aus der Abhängigkeit staatlicher Subventionen geführt werden. Eine Vereinfachung des EEG ist ebenso notwendig wie eine stärkere Forcierung der Direktvermarktung. Modelle dazu gibt es längst.

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Fossil oder Erneuerbar - Wer macht das Rennen?
Fossil oder Erneuerbar - Wer macht das Rennen?
Fossil oder Erneuerbar – Wer macht das Rennen?

Investitionen zeigen ihre Wirkungen in der Zukunft. Subventionen sind staatliche Instrumente zum Setzen von Investitionsanreizen. Nach dieser vereinfachten Definition ist die EEG-Umlage tatsächlich eine Subvention. Doch wie rentabel ist sie?

Die Deutschen zahlten 4,5 Mrd. Euro mehr Subvention für Atom/Kohle als für die Erneuerbaren.

In den Jahren 1970 bis 2012 hatte die Stromgewinnung wurden die Zukunft der Stromerzeugung aus Kohle- und Atomstrom  zementiert. Insgesamt 611 Mrd. Euro wurde in diesem Zeitraum subventioniert (entspricht 14,5 Mrd Euro jedes Jahr). Wie die Zeitung für kommunale Wirtschaft mitteilt betrug die EEG-Förderung im Jahre 2013 rund 22,9 Mrd Euro – und summieren sich für den Zeitraum 2002 bis 2014 auf 120 Mrd Euro (entspricht 10,0 Mrd Euro jedes Jahr).

Ja aber…

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Mehr als 74 Mrd. € verloren...
Jetzt auf Pump! Die Geldverbrennung geht weiter…

Aus Bayern kommt nicht nur die Maut, die zu keinen Mehrkosten führt – also weniger als 25€/Jahr kosten wird, weil soviel zahle ich an KFZ-Steuer – sondern auch der neuste Kostenwälzungsvorschlag zur Stromerzeugung.

Ilse Aigner (CSU) will die Energiepolitik umkrempeln. Mit einem 72-Milliarden-Fonds will die bayerische Wirtschaftsministerin den Ökostrom-Ausbau zwischenfinanzieren und Verbraucher entlasten. Ihr Vorschlag stößt nicht bei allen auf Begeisterung. (Süddeutsche Zeitung)

Eigentlich ist die EEG-Umlage nichts anderes als die Finanzierung einer Investition auf die kommenden zwanzig Jahre gewesen. Durch etliche Reformen der vergangenen 2 Bundesregierungen wurde diese immer weiter zweckentfremdet und ist heute nicht mehr als Investitionsförderung für den Ausbau der Stromerzeugung aus Sonne und Wind erkennbar.

Ist der bayerische Vorstoß in Wirklichkeit ein Eingeständnis des Versagens der Energiepolitik der vergangenen Jahre? Wird der Verbraucher erneut instrumentalisiert, um als Sündenbock für Fehlentwicklungen zur Kasse gebeten zu werden?

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