Verladen - Was beim E-Auto nervt... 1

Verladen – Was beim E-Auto nervt…

Ein Pionier? – Nein, das bin ich nicht – genervt bin ich aber wie einer. Seit mehr als einem Jahr nur noch elektrisch unterwegs, frage ich mich was eigentlich aus der ganzen Förderung geworden ist? Wucherpreise oder defekte Säule. Zuhause netzdienlich mit GrünstromIndex laden, aber dennoch Preise zahlen, als ob man spontan mit einem Großverbraucher das Stromnetz stört.

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Europäische Vernetzung hat Schuld an Deutschen Stromkosten? 2

Europäische Vernetzung hat Schuld an Deutschen Stromkosten?

Im Rahmen eines Petitions-Verfahrens wurde die Regulierung in Deutschland gefragt, ob die Kosten für sogenannte Re-Dispatch-Maßnahmen nicht den Verursachern zugeordnet werden könne. Der wirtschaftliche Hintegrund waren die über 500 Millionen Euro, die Stormkunden jedes Jahr hierfür aufbringen müssen und die mit einem lokalen Wirtschaftskreislauf, welcher zum Beispiel bei Corrently oder Anreizsystem wie dem GrünstromIndex vorhanden ist, in Teilen aufgelöst werden kann.

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Eworld2019 trifft Tennet - Das 1 Mrd. Euro Debakel 3

Eworld2019 trifft Tennet – Das 1 Mrd. Euro Debakel

Ganz ehrlich, ich hatte sie tatsächlich in den ersten Wochen des Jahres vermisst, die jährliche Milliarden Euro Meldung des Übertragungsnetzbetreibers Tennet zu den Kosten des Netzbetriebs. Jetzt, kurz vor der wichtigsten Fachmesse Eworld ist sie endlich durch die Ticker gegangen. Doch wer soll diese Meldung lesen oder sogar ernstnehmen?

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Für was zahlen wir bei der EEG-Umlage? 4

Für was zahlen wir bei der EEG-Umlage?

Bei jeder Kilo-Watt-Stunde, die ein nicht-privilegierter Bürger in Deutschland aus dem Stromnetz entnimmt, fällt die sogenannte EEG-Umlage in Höhe von 6,792 Cent an. Auf welche Erzeugungsarten wird dieser Betrag aufgeteilt?

Entwicklung der EEG-Kosten nach Erzeuger
Entwicklung der EEG-Kosten nach Erzeuger

Man kann aus der prozentualen Verteilung recht gut erkennen, wie sich die politische Wetterlage auf die EEG-Umlage auswirkt. In den letzten Jahren stand auf der EEG-Gewinner die großen Windparks auf dem Meer. Deren Investoren dürften sich über eine satte Rendite aus der EEG-Umlage freuen. Auf der Seite der Verlierer findet sich die Photovoltaik, welche zu Hochzeiten mehr als die Hälfte der über die Umlagenhöhe verantwortete und wahrscheinlich im kommenden Jahr unter ein Drittel fallen wird.

Kraftwerk Schkopau bei Nacht

Herausforderung: Synchronisierung von fossilen Kraftwerken und Netzkapazitäten

Nachts im Süden von Halle an der Saale. Weithin sind die Wolken aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerks Schkopau erkennbar. Lediglich vereinzelt sieht man in der Ferne das Blinken von einigen Windkraftanlagen – nicht vereinzelt kann man die Auswirkungen der fehlenden Synchronisierung von fossilen Kraftwerken mit den Netzkapazitäten spüren. Egal ob im nah-gelegenen Merseburg oder im fernen Freiburg, in Köln oder Berlin. Die Stromkunden zahlen, wenn Netz und Braunkohlestrom nicht zusammen passen.

Die Böden in Deutschland sind zwar mit einigen Rohstoffen besät, aber aus Kupfer sind sie nicht, daher muss die Erzeugung aus Kraftwerken immer noch durch Leitungen fließen. Leitungen, die aber nicht von denen gebaut und finanziert werden, die die Kraftwerke betreiben.  Die Lobby fordert eine einheitlichen Stromgebotszone in Deutschland, die ignoriert, dass es Netzengpässe gibt. Sollen doch die Unternehmen und Bürger zahlen, wenn das Netz nicht ausgebaut ist… wir nennen so etwas Marktwirtschaft falsch verstanden. Der Hauptgrund für die Petition beim Bundestag.

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