europa_eeg

In den letzten Jahren wurde in Deutschland immer mehr Strom zu den Nachbarländern exportiert. Die Zahlen der ENTSOe (Betreiber des Europäischen Verbundnetzes) deuten auch für das Jahr 2015 neue Exportüberschüsse an. Zu unseren Nachbarn werden allerdings nur dann Strom exportiert, wenn in diesen Ländern auch jemand bereit ist dafür zu zahlen. Der Preis für Strom Made-In-Germany ist meist deutlich geringer, als die heimische Erzeugung – ein Grund ist auch die EEG-Umlage, welche dafür sorgt, dass Großhandelspreise für Strom sehr niedrig sind.

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werte_diskussion_strom

Anlässlich der Maßnahmen im als Strommarkt 2.0 bekannt gewordenen Gesetzesvorhabens der Bundesregierung, hat die Monopolkommission einen eigenen Blick im Sondergutachten 71 Energie 2015: Ein wettbewerbliches Marktdesign für die Energiewende geworfen. „Besonders schlecht kommt die Kapazitätsreserve weg, mit deren Hilfe alte Kohlemeiler das Stromnetz stabilisieren sollen„, kann man bei EnWiPo lesen, wo ebenfalls auf das Gutachten eingegangen wurde. Neben der Einführung einer Kapazitätsreserve steht allerdings auch die Diskriminierung zwischen einzelner Energieträger bei den Ausschreibungen in der Kritik.

Erstaunt ist man jedoch, wenn man bedenkt, wie kurzfristig die Monopolkommission denkt. Die eigentliche Veränderung, die im am Strommarkt vorgenommen werden soll, wird hinsichtlich ihrer Auswirkungen nicht hinterfragt.

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epex

Am Donnerstag Nachmittag veröffentlichte die EPEXSpot die Zahlen der Handelsaktivitäten des September 2015. Wie zu erwarten gewesen ist, sind im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut die gehandelten Strommengen am Handelsplatz in Paris angestiegen. Neuer Teilnehmer am Stromhandel in Deutschland ist Ekologicke Zdroje Energie s.r.o.  sowie Currenta GmbH & Co. OHG.  Lediglich bei den Day-Ahead Auktionen ist ein leichter Rückgang für Deutschland erkennbar.

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gsi2015

Der Europäische Binnenmarkt für den Austausch von elektrischer Energie soll gestärkt werden. Bereits ab dem Jahre 2002 bilden Deutschland und Österreich an der Börse eine Preiszone. Diese Form des Freihandels soll, wenn es nach dem Willen von Bundesnetzagentur, E-Control und übergeordnet ACER geht, nun ein Ende haben. Unter dem Titel „Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden empfiehlt Engpassmanagement an der deutsch-österreichischen Grenze“ zerplatzt der Traum von einer Kupferplatte in Europa zu einer Ressourcenfrage.

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Hybridstrommarkt - Ein Strommarkt für die Energiewende in Bürgerhand

Vor einigen Wochen hatte blog.stromhaltig die Fragen der Leser hinsichtlich der Entwicklung des Strompreises zusammengefasst und an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gesendet. Mittlerweile ist die Antwort eingegangen, welche auch einen Ausblick darauf gibt, in welcher Rolle der private Stromkunde zukünftig einnehmen soll.

Das BMWi wurde gefragt:

  • Mit dem Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Quellen auf mittlerweile 1/4 des Strombedarfs konnten große Mengen an Brennstoffkosten (Uran/Steinkohle/Braunkohle) eingespart werden. Warum wurde dies nicht im Strompreis berücksichtigt (vor EEG-Umlage)?
  • Im Weißbuch zum „Strommarkt 2.0“ werden 20 Maßnahmen genannt. Welche dieser Maßnahmen wird den Bezugspreis für Strom bei Privatkunden reduzieren?

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