option_nicht_verfuegbar

In dieser Woche machte eine Meldung die Runde, dass  im Schweizer Stromnetz sogenannte Schwarmspeicher zur Regelenergie genutzt werden. Regelenergie dient der Stützung der Netzfrequenz, wenn diese durch eine fehlende Balance aus Einspeisung und Erzeugung aus den Grenzen gerät. Eine Angespannte Netzsituation in der Schweiz hatte ab Dezember 2015 zu etlichen Sondermaßnahmen geführt. Neu ist nun, die Kleinteiligkeit, mit der man scheinbar in der Lage ist zu arbeiten. Sandra Enkhardt berichtet im PV-Magazin von einer Untergrenze von 9 KWh und auch, dass man die Kopplung von Sonnenspeichern auch in Deutschland probieren will. Davon abgesehen, dass für diesen Anwendungsfall ein Fernzugriff auf die Steuerrung der Speicher notwendig ist, was potentielle Risiken mit sich bringt (vergl. Beitrag über den Varta-Speicher), wollen wir neben der Frequenz auch einmal auf die Spannung schauen.

Weiterlesen

schwarmstrom

Am 11.02.2016 hatte der EnBW Blog Dialog Energie Zukunft zu #fragMastiaux geladen. In 140 Zeichen konnten Fragen auf Twitter einer Antwort durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Frank Mastiaux zugeführt werden. blog.stromhaltig beteiligte sich unter anderem mit der Frage nach Innovation:

Gibt es Beispiele, wo die EnBW nicht dem Paradigma der Branche „Gibt es nicht – Geht nicht“ folgt? #

Weiss nicht ob Ihr Paradigma so zutrifft, jedenfalls bei uns gibt es keine heiligen Kühe #innovationscampus.  /FMa

Eine souveräne Antwort, die allerdings den Innovationsstau der Stromversorgungsbranche verharmlost. Auf zur Spurensuche…

Weiterlesen

werte_diskussion_strom

Bei einem Anteil von teilweise über 50% von Strom aus Erneuerbaren Quellen, ist die von der Stromerzeugung entstandene CO2-Emission in den letzten 7 Tagen deutlich zurück gegangen. Der spezifische Strommix zeigt, dass vor allem die Steinkohlekraftwerke (7% bei 902 KG CO2/MWh) deutlich zurückgegangen ist. Die Einspeisung aus Braunkohlekraftwerke wurde jedoch fast nicht gedrosselt, wodurch auch die sogenannten Redispatches   (Eingriffe in das Stromnetz) auf gewohnt hohem Niveau sind.

Energieträger Anteil am 02.02.2016
Biomasse 7%
Solar (Photovoltaik) 0%
Wind (Onshore) 32%
Wind (Offshore) 4%
Laufwasser 6%
Pumpspeicher 2%
Steinkohle 7%
Braunkohle 17%
Erdgas 4%
Nuklear 15%

Wie die Österreichischen Netzbetreiber am Freitag in einer Pressemitteilungen bekanntgeben, sind im vergangenen Jahr die Kosten für die Stabilisierung des Stromnetzes deutlich gesunken. Als Hauptkostensenker wird die internationale Kooperation (auch Deutschland) genannt, sowie die Gleichstellung der Pumpspeicher bei der Belastung durch Netzentgelte.

Weiterlesen

glaskugel2016

Zum Ende eines jeden Kalenderjahres wird der grobe Fahrplan für die nationalen Stromnetze erstellt. Zwei wichtige Kenngrößen ist dabei die erwartete minimale und maximale Last. Zum 22.12.2015 haben die Netzbetreiber in Deutschland diese Zahlen gemeldet. Ein Blick darauf verrät, dass die Betreiber von einem leichten Rückgang der Netzlast ausgehen. Ansonsten ist der Verlauf  über die Jahreszeiten, wie zu erwarten.

Weiterlesen