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Die STROMDAO beweist mit ihrem neuen Autostromtarif für private Haushalte, dass die Elektromobilität ein wichtiger Baustein der Energiewende sein kann. In der politischen Diskussion wird stattdessen oft künstlich ein Gegensatz zwischen der Energiewende und dem angestrebten Ausbau der Elektromobilität konstruiert. So wird beispielsweise ein langsamerer Ausstieg aus der klimaschädlichen Stromerzeugung mit dem Hinweis gefordert, dass der von Elektroautos benötigte Autostrom künftig zusätzlich erzeugt werden müsse. Dieses Argument verkennt, dass das wahre Problem nicht die Menge des insgesamt in Deutschland produzierten Stroms ist, sondern der zeitliche Verlauf des täglichen Strombedarfs. Genau für dieses Problem bietet der Autostromtarif der STROMDAO eine überzeugende Lösung an.

  • Ein Angebot speziell für private Stromkunden und Kleingewerbe
  • Keine Abschaltzeiten
  • Kein zusätzlicher Stromzähler notwendig
  • Bundesweit verfügbar
  • Prämie auf Netzdienlichkeit / Ressourcen schonende Autoladung

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Die Kollegen des Mediums „Die Zeit“ haben eine beachtliche Meldung in Umlauf gebracht:

Stromanbieter Tennet erhöht Preise um 80 Prozent

Da bekommt man gleich Mut zum lesen, sucht man doch bei Verivox, Check24 und Co vergeblich nach einem Stromanbieter mit dem Namen „Tennet“. Zum Glück wird bereits im Teaser aufgeklärt, dass es sich um einen Netzbetreiber und  nicht um einen Stromanbieter handelt.  Ein Titel „Netzbetreiber erhöht Preis um 80 Prozent“  hätte aber bestimmt weniger Leser generiert, wo doch die Wort-Kost durchaus Potential für den Kopfschüttler der Woche hat.

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Auf den Tag genau vor zwei Monaten war blog.stromhaltig auf einer Veranstaltung zum Thema Strommarkt und dessen Digitalisierung. Einer der Diskussionspunkte, die ein Besucher aufbrachte, war „Was ist eigentlich, wenn der Toaster seinen Strom selbst bestellt?“. Was zunächst wie eine Banalität klingt, hat seine Tücke im Detail. Ein Gerät, welches zunächst technisch wenig Aufwand hat, soll in der Lage sein in einem komplexen Gebilde wie dem Strommarkt eine Preisverhandlung zu führen, eine Strommenge zu ordern und letztendlich auch zu bezahlen. IoT – das Internet der Dinge – sollte hier die technischen Grundlagen schaffen, Blockchain Technologie, wie sie mit EDIChain kommen, bilden das Bindeglied.

Die Herausforderung – oder der Grund, warum der konventionelle Stromhandel allein bei der Fragestellung ein müdes Lächeln hervorbringt – sind die Transaktionskosten, welche der Toaster für eine Scheibe Toast zum Frühstück hervorbringen würde.  Human getriggerter Stromhandel: >50€ je Transaktion… automatisierter Handel via Robots >5€. Die Stromkosten <0,02 €. Das passt so erst einmal nicht…

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„Nach einer vorläufigen Auswertung der Stromdaten durch Agora Energiewende haben Photovoltaik, Windkraft, Biomasse und Wasserkraft dank der Wetterbedingungen einen neuen Rekord aufgestellt und 95 Prozent des Energieverbrauchs um 11 Uhr gedeckt.“

so das PV-Magazine

Große zahlen, die einladen einen etwas genaueren Blick zu riskieren, besonders wenn der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) davon ausgeht, dass Braunkohlekraftwerke 24 Cent je Kilo-Watt-Stunde als Entsorgungsgebühr bezahlt haben.

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netzkupplung

Eine aktuelle Analyse der DENA untersucht die Momentanreserve im Jahr 2030 (gefunden via DEZ). Ein sehr schwieriges Unterfangen, welches inhaltlich durch die ef.Ruhr GmbH eingegangen wurde. Technisch verändert jeder Lastwechsel (Ein-/Ausschalten eines Verbrauchers, Hoch/Runterfahren eines Erzeugers) eine Frequenzänderung.  Da wir es in Europa mit einem Verbundnetz zu tuen haben, bei dem sehr viele Verbraucher und Kraftwerke  angeschlossen sind, wirkt sich ein einzelner Lastwechsel nicht sonderlich aus. Haben wir in Deutschland 50,02 Hz in einer Sekunde, so ist dies auch in Portugal oder Italien der Fall.

Interessant ist, dass man scheinbar von Prämissen ausgeht, die in der Praxis irgendwie anders aussehen…

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