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Ab 1. August 2014 tritt das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Nach der gefühlt 100. Änderung dieses Gesetzes zeichnet sich ab, dass Klimaschutz und Energiewende hinter den Interessen der Industrie stehen.

Sein Mäntelchen nach dem Wind hängen ist etablierte Politik in unserem Lande. Noch vor der Großen Koalition stellte sich die Meinung von Sigmar Gabriel völlig anders dar.

Doch mit groß angelegten Kampagnen überregional für das neue Gesetz Werbung zu machen und damit Medienmaipulation zu betreiben, ist eine andere Hausnummer – und eine völlig neue Erfahrung.

Sucht man Zeitungsanzeigen zu Themen wie „Rente mit 63“, Familienpolitik oder PKW-Maut, so stellt man recht schnell fest: es gibt keine.

Man sollte davon ausgehen, dass Gesetze, die in einer Demokratie verabschiedet werden, keinerlei Zeitungswerbung benötigen. Im Fall der Energiewende scheint das nicht der Fall zu sein. Bei dieser Kampagne des Bundesministers kommt einem recht schnell ein treffendes Wort in den Sinn: Demagogie.

Manuel Gonzalez Fernandez von der Milk the Sun GmbH und Mitglied der Energieblogger hat diese Werbekampagne zum Anlass genommen, einen offenen Brief an Sigmar Gabriel zu schreiben, den blog.stromhaltig  gerne mit unterzeichnet hat.

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In der FAZ Rhein-Main schreibt Manfred Köhler in einem Kommentar, wie die energiepolitische Planwirtschaft der GroKo weitere Opfer hervorbringt:

„Bei dem Darmstädter Energieversorger HSE soll nun die Belegschaft auf das dreizehnte Monatsgehalt verzichten, weil das Management keinen anderen Weg mehr sieht, wie sonst auf Kündigungen verzichtet werden kann. „

Die Stadtwerke sind ein Verlierer der Energiewende, denn ihre Erdgas Kraftwerke können nicht mit den Preisen mithalten, die bei einem Braunkohlekraftwerk erzielt wird. Die großen Stromkonzerne, die Braunkohlekraftwerke betreiben sind Verlierer, da ihre Strukturen nicht effizient genug sind. Der Stromkunde ist ein Opfer, da die Strompreise nur noch eine Richtung kennen.  Die Erneuerbaren sind ein Opfer, da sie von einem gescheiterten CO2-Handel und dem Preisdumping der Kohlekraftwerke an der Wand zerdrückt werden. Keine Gewinner?

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F23 – Akute vorübergehende psychotische Störungen

Da ich kein Alkohol trinke, muss als Ursache für die heutige Berichterstattung ein anderer Grund herhalten.  Glaubt Ihr wirklich, dass wir so bekloppt sind?

Durch die Eigenstromerzeugung bleiben immer weniger Zahler, die die größer werdende EEG-Zeche zahlen müssen. (Andreas Mihm bei FAZ)

Demenz ist eine der Ursachen für die Ausbildung von akuten Psychosen. Demenz bringt Vergesslichkeit mit sich, zum Beispiel das Vergessen von kleinen Fakten wie, eine Rentabilitätsanalyse dieser EEG-Zeche auf Eigenstromerzeugung. Weniger als 1 Cent bringt dies pro KWh, eher ein Placebo für die Energieversorger, denen die Konkurrenz im privaten Haus ein Dorn im Auge ist, wie  Deutschlandfunk schreibt:

„Das schlägt dem Fass den Boden aus“, schimpft Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. „Es kann doch nicht sein, dass man nun ausgerechnet Klimaschützer finanziell belasten will und förmlich bestrafen will und auf der anderen Seite den Kohlebergbau vollständig von den Kosten der Energiewende befreit.“

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lexikon_der_stromversorgung

Bis der Strom letztendlich aus der Steckdose kommt, hat er meist einen langen Weg hinter sich. Auf Basis von 100 Artikel bei Wikipedia, hat blog.stromhaltig die relevanten Hintergründe in einem Lexikon zusammengetragen. Von A wie Ausgleichsenergie bis Z wie Zählpunkt. Das e-Book ist als Nachschlagewerk parallel zum Lesen des Blogs gedacht.

Kostenloser E-Book Download (~590 Seiten)

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blog.stromhaltig bedankt sich bei seinen Lesern für die erstmalige Platzierung auf Platz 1 im Ebuzzing Ranking der erfolgreichsten Blogs im Bereich Energie und Umwelt.

Leider ist nicht ganz klar, warum in einem Monat 6 Plätze gewonnen werden konnten, die Vermutung liegt aber nahe, dass es wegen einer Verlinkung zur EEG-Ausnahmen-Karte 2014 im Rahmen der Berichterstattung der TAZ war.

Was sich im letzten Monat auch geändert hat, ist die Kommentierung. Endlich gelingt es eine Dialog-Plattform im Blog zu haben und inhaltlich wenigstens etwas die Themen weiter zu entwickeln.