winter2015

Letzte Woche war auf der Sonnenseite zu lesen, dass die Offerte von Greenpeace die Braunkohlekraftwerke von Vattenfall zu übernehmen kein PR-Gag gewesen ist. Tatsächlich könnten sich gerade für den Winter 2015/2016 einige sehr interessante Mitnahmeeffekte ergeben, wenn ein solches Geschäft schnell über die Bühne gebracht werden kann. Die Kopplung zwischen EEG-Umlage, Börsenstrompreis und Stromnachfrage machen gerade in den kommenden 6 Monaten die Braunkohlekraftwerke zu einem interessanten Investment, welches sogar das Potential hat die EEG-Umlage zu reduzieren.

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braunkohle

GvdB ist MDL in NRW für SPD. Er hat die Zeichen erkannt, dass Strom aus Braunkohle nicht mehr der all-heilige Weg ist. Viel zu hohe Kosten werden von Kraftwerken verursacht, die sowohl die Stromtrassen verstopfen, als auch mit recht hoher Ausfallwahrscheinlichkeit ungeplant die Versorgungssicherheit gefährden.

Auf seinen Streifzügen setzt sich GvdB für mehr BraunK ein und gelangt mit seinen Briefen an WDR Intendant Tom Buhrow auch einmal ins Fernsehen.

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KKW_Grohnde_Weser

Im Beitrag „Flexibilität von Atomkraftwerken“ wurde bei blog.stromhaltig am Anfang dieser Woche gezeigt, dass zumindest beim Weser Atommeiler in Grohnde eine dynamische Erzeugung vorhanden ist. Unreflektiert blieb, ob dies „sinnvoll“ oder wirtschaftlich ist. Auffällig war und ist der Fakt, dass im August 2015 erstmals Maßnahmen des Redispatch beobachtet werden konnten, die dieses Atomkraftwerk betreffen. Bei einem Redispatch wird ein Kraftwerksbetreiber vom Übertragungsnetzbetreiber angewiesen, die Leistung zu erhöhen oder zu reduzieren. Die Liste der Maßnahmen  zeigt sonst nur Kohlekraftwerke wie das GKM in Mannhein oder Wasserkraftwerke wie die Voralberger Illwerke. Eine Nachfrage bei E.ON, warum das AKW Grohnde nun plötzlich als Flexibilitätsoption verwendet wird.

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jdoescher

Mit der Energiewende befindet sich Deutschland in einem großen Infrastrukturprojekt, welches an den Spitzen des Veränderungsspektrums polarisiert. Die Zukunft der Verstromung von Braunkohle  liefert nach den Protesten vom 15. August 2015 und der Reaktion eines Kraftwerksbetreibers einen neuen Höhepunkt in der Diskussion – sowohl in der Politik, als auch in Wirtschaft und der Gesellschaft.

Jürgen Döschner kommentiert. Er ist ARD/WDR-Energieexperte u. Leiter Investigative Recherche im WDR Radio. Auf Twitter kennt man ihn als @jdoeschner.

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biblis

Keine Angst, bei diesem Beitrag wird keiner zum Strahlemann. Aber blog.stromhaltig möchte der Frage nachgehen, wie flexibel sind eigentlich Kernkraftwerke bei ihrer Erzeugung. Wir wissen, dass Nachtspeicherheizungen eingeführt wurden, weil man in der Blüte des Atomzeitalters in den Nachtstunden nicht wusste, wie man den überschüssigen Strom loswerden soll. Viele Pumpspeicher wurden gebaut und der Begriff der Grundlast überhaupt erst erfunden. Eine Beobachtung bei den Daten des E.ON Atommeilers im Niedersächsischen Grohnde im August, spornte an, der Frage nach Flexibilität von Atomkraftwerken noch einmal zu betrachten.

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