Investment-Case: Strom – Internationalisierung bei der EnBW

Im gleichen Zug, wie ausländische Investoren nach Deutschland kommen (blog.stromhaltig berichtete), investieren auch Unternehmen von hier in die Energiewirtschaft anderer Länder. Zusammen mit dem australischen Unternehmen Macquarie Capital erwirbt der Stromkonzern aus Baden-Württemberg einen Anteil von 37,5% bei 3 Offshore-Windenergieprojekten in Taiwan. Das gesamte Potential entspricht 2,000 MW – oder 1,5 AKW-Äquivalente.

‚Over recent years, EnBW has accumulated valuable know-how in planning, developing, constructing and operating offshore wind farms. With 336 megawatts in operation, 610 megawatts in construction and a further 900 megawatts planned, we are evolving into one of the leading offshore wind developers and operators .(Dirk Güsewell – Portfolio Entwicklung bei der EnBW)

Wirkung der CO2 Steuer in Frankreich

Es ist eine Aussage, die man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen muss:

„Die neue Regierung unter Präsident Macron strebt nun an, diesen Wert noch zu übertreffen und bis Mitte des Jahrhunderts die Klimaneutralität Frankreichs zu erreichen.“

Bis zum Jahr 2050 hat sich Frankreich dazu verpflichtet seine Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 75 % zu reduzieren (dies entspricht ca. 140 MtCO2eq bis 2050). Zum Vergleich sind wir in Deutschland gerade etwas unschlüssig, wohin die Reise eigentlich hingehen wird.

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Kampf ums Überleben beim BDEW

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (kurz BDEW) scheint mit allen Mitteln ums Überleben zu kämpfen.  Noch vor 20 Jahren vertrat die Vorgängerorganisation VDEW über 99% der Stromerzeuger in Deutschland. Heute spricht der Verein nur noch in Vertretung von 1% der Stromerzeuger.

Ein Verlust an Bedeutung, der seine Spuren in den öffentlichen Äußerungen des Vereins hinterlässt. Erst in der vergangenen Woche berichtete blog.stromhaltig von der Zwangsabgabe für unnütze Kennziffern, die der Verein ohne Ausschreibung und mit Segen des Kartellamtes und der Bundesnetzagentur durchboxte.

Ist der Patient bereits tot?

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Stromverbrauch konventioneller Autos #Kurzmeldung

Julian Affeld hat im Handelsblatt einen sehr lesenswerten Beitrag veröffentlicht.. Allein für die Herstellung von Benzin/Diesel schreibt er:

„Für den Durchschnittsverbrauch von sieben Litern auf 100 km kämen alleine an dieser Stelle mehr als 11 Kilowattstunden zusammen. Dies würde ausreichen, um mit einem Elektrofahrzeug 50-80 Kilometer weit zu fahren. „

Damit ist das Rohöl aber noch nicht gefördert, die Tankstelle noch nicht beleuchtet und die Pipelines noch nicht gefüllt.  Weshalb das Fazit noch viel besser aussieht:

Wenn ein E-Auto 15 Kilowattstunden verbraucht, müssen diese nicht zusätzlich erzeugt werden.

Anders ausgedrückt: Mit E-Mobilität bekommen wir den heutigen Fahrkomfort nur ohne Mineralölkonzerne, Kriege um Öl, Feinstaub und Klimaschäden. Braucht man nur noch den passenden Stromtarif, der Netzdienlichkeit belohnt. Gut, dass es da etwas von Stromhaltig gibt.