Plan 2016 – Geringfügig weniger Last im Stromnetz erwartet

Zum Ende eines jeden Kalenderjahres wird der grobe Fahrplan für die nationalen Stromnetze erstellt. Zwei wichtige Kenngrößen ist dabei die erwartete minimale und maximale Last. Zum 22.12.2015 haben die Netzbetreiber in Deutschland diese Zahlen gemeldet. Ein Blick darauf verrät, dass die Betreiber von einem leichten Rückgang der Netzlast ausgehen. Ansonsten ist der Verlauf  über die Jahreszeiten, wie zu erwarten.

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Speichernachfrage entkoppelt sich vom PV-Anlagenmarkt

SolarContact Index September 2015

Hamburg, den 16.10.2015 In den vergangenen zwei Monaten August und September ist das Online-Interesse an der Installation von PV-Stromspeichern deutlich gestiegen. Im Vergleich zeigt sich, dass deutlich mehr Angebote für PV-Stromspeicher angefordert wurden als für PV-Anlagen. Dies deutet daraufhin, dass Speicher nun auch vermehrt von Betreibern bestehender Anlagen nachgefragt werden.

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September 2015 – Ungeplante Nichtverfügbarkeiten #BinDannMalWeg

Im September 2015 haben sich die sogenannten Ungeplanten Nichtverfügbarkeiten auf einem gewohnt hohen Niveau gehalten. Eine Auswertung der Urgent-Market-Messages gibt alarmierende Werte, wenn man an die bevorstehenden Wintermonate denkt und Reserven einplanen muss. Gerade die Planbarkeit und Versorgungssicherheit der thermischen Kraftwerke ist im September 2015 auffallend schlecht.

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Abgewürgt: Atmender Deckel erstmals ohne Atem

Wie die DPA am Vormittag mitteilt kann aktuell der Zusammenbruch der Energiewende in Deutschland beobachtet werden. Lediglich 1,4 GW an neuen PV-Anlagen wurden im August und September gebaut – etwa die Hälfte vom Zubau in vergangenen Jahren und deutlich unter dem Zielkorridor von 2,4-2,6 GW. Gegenüber der DPA sprach von  die Bundestagsabgeordnete Julia Verlinden  von einem „Zusammenbruch des Photovoltaikzubaus“ und warf der Bundesregierung vor, die Solaranlagenhersteller und Handwerker im Stich zu lassen. Wird der Zubau nicht bald beschleunigt, so kann dies nach Schätzung von Experten schon bald zu Versorgungslücken führen, da besonders in den verbrauchsstarken Mittagsstunden die Erzeugung aus Photovoltaik benötigt wird um Lastspitzen abzudecken.

Verschleierter Zubau von Sonnen und Windstrom – Datenschutz schuldig?

Mit großen Schritten wird am Strommarkt 2.0 gewurstelt, die EEG-Umlage verrechnet, der Strompreis erhöht und die Netzentgelte zum explodieren gebracht. Was kaum beachtet wird, dass all diese Vorhaben auf Basis veralteter Daten vorgenommen werden. Bislang haben die Übertragungsnetzbetreiber für das wichtige Segment der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien noch keine Zahlen des Jahres 2014 veröffentlicht. Die Anlagenstammdaten, die zur Berechnung und Simulation von Reserven und Kapazitäten benötigt werden, sind auf dem Stand von 2013. Bei den Dimensionen der aktuellen Umbrüche ist ein Jahr mehr oder weniger Daten von elementarer Bedeutung.

Auf Anfrage von blog.stromhaltig machen die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW den Datenschutz für den Missstand verantwortlich.

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