Erster Autostromtarif, der Netzdienlichkeit belohnt

Die STROMDAO beweist mit ihrem neuen Autostromtarif für private Haushalte, dass die Elektromobilität ein wichtiger Baustein der Energiewende sein kann. In der politischen Diskussion wird stattdessen oft künstlich ein Gegensatz zwischen der Energiewende und dem angestrebten Ausbau der Elektromobilität konstruiert. So wird beispielsweise ein langsamerer Ausstieg aus der klimaschädlichen Stromerzeugung mit dem Hinweis gefordert, dass der von Elektroautos benötigte Autostrom künftig zusätzlich erzeugt werden müsse. Dieses Argument verkennt, dass das wahre Problem nicht die Menge des insgesamt in Deutschland produzierten Stroms ist, sondern der zeitliche Verlauf des täglichen Strombedarfs. Genau für dieses Problem bietet der Autostromtarif der STROMDAO eine überzeugende Lösung an.

  • Ein Angebot speziell für private Stromkunden und Kleingewerbe
  • Keine Abschaltzeiten
  • Kein zusätzlicher Stromzähler notwendig
  • Bundesweit verfügbar
  • Prämie auf Netzdienlichkeit / Ressourcen schonende Autoladung

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Weihnachtsmärchen: Die Geschichte der smarten E-Autos & der dummen Tarife

Inoffizielle Vorgeschichte zum Autostrom der STROMDAO

Geschichten versüßen so manche Abende in geselliger Atmosphere. Und die Weihnachtszeit ist Geschichtenzeit. Doch heute geht es nicht um Rotkäppchen und den bösen Wolf, sondern um Elektroautos und deren Stromtarife. Wir schreiben das Jahr 2017 und jeder Stromanbieter versucht mit medial hübsch aufbereiteten Stromtarifen den boomenden Markt der Elektroautobesitzer zu bedienen. Doch während man bei den E-Autos selbst schon kurz vom dem Durchbruch in Sachen autonomes Fahren steht – also dem iPhone auf Rädern  – sind wir bei den Autostromtarifen nunja beim Nokia 3310.

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Offene Marktkommunikation – MSCONS für den Peer-To-Peer Stromhandel

Karte - Unternehmen mit EEG Privileg 2015

Warum noch mal kann ich meinen Strom nicht mit meinem Nachbarn tauschen? Physikalisch passiert dies ja bereits ganz gut, nur im realen Stromhandel leider nicht. Das größte Problem ist, dass das man zwar alles machen kann, es aber nicht kommunizieren kann. Anders ausgedrückt, selbst wenn mir der Nachbar einige Cent für den Strom geben sollte, müsste er diesen noch einmal bei seinem Versorger bezahlen, denn dieser wird mit ihm die Strommenge abrechnen, die der Zähler anzeigt. Also auch die Strommenge, die aus der Nachbarschaft stammt.

„Mit der MSCONS ist u. a. ein diskriminierungsfreies Energie-Daten-Management (EDM) möglich“ – steht auf der Wikipedia Seite für die Marktkommunikation. Die Marktkommunikation ist verantwortlich, dass aus Zählerständen letztendlich Euro-Beträge auf der Rechnung des Kunden werden.

Die Blockchaintechnologie hat das Potential den Zugang zur Marktkommunikation tatsächlich frei von Diskriminierung zu gestalten. Der Showcase des MSCONS Moduls der STROMDAO zeigt, wie jeder (der es will) frei von Diskriminierung und Zugangshürden auch mit der gewachsenen Handelswelt des BDEW kommunizieren kann.  Der Strom kann mit dem Nachbarn getauscht werden, weil man es jetzt auch kommunizieren kann.

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Netzbetrieb und die Blockchain

 In dieser Woche findet in der Wiener Hofburg das Event Horizon statt, welches den Einsatz der Blockchain Technologie in der Energiewelt betrachten wird. Mit einer bewusst globalen Ausrichtung nimmt man sich bereits in der Ankündigung die Freiheit, dass lokale bzw. regionale Probleme bewusst nicht adressiert werden müssen. Frei nach dem Motto, wenn eine Idee in Deutschland nicht funktioniert, dann bringt sie in Ruanda vielleicht einen Nutzen.

Einer der Probleme, die gerne über die Blockchain gelöst werden würden, ist der Einsatz dieser Technologie im Netzbetrieb. Wobei die Vorzeichen gerade in diesem Teilsegment sehr schlecht stehen. Geringe Anzahl von Transaktionen erlauben es nicht, dass man auf die Sekunde genau jeden beliebigen Knoten im Netz abbilden kann. Eine verteilte Ablage einer Datenbank mit Transaktionen (was eine Blockchain nun mal ist), bringt keinen Nutzen- nur Kosten – für die Netzbetreiber. Kann man bei einer zentralen Ablage von Steuerrungsbedingungen den Zugriff wie Fort Knox schützen, so muss man spätestens „dezentral“ ein echtes IT-Problem lösen.

Bei der StromDAO hatten wir uns wegen fehlender Relevanz entschieden den Kongress  nicht zu besuchen. Zu gering ist der Nutzen im Kontext von Deutschland/Österreich, wo unsere strategisches Zentrum liegt und wir die Blockchain sehr aktiv als Lösung für Probleme einsetzen können. Das Stromkonto ist da nur eine Beispiel…

Abseits von Stromhandel, tuen wir uns allerdings auch etwas schwer die Szenarien auf die Straße zu bringen. Wohin geht die Reise?

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