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Inoffizielle Vorgeschichte zum Autostrom der STROMDAO

Geschichten versüßen so manche Abende in geselliger Atmosphere. Und die Weihnachtszeit ist Geschichtenzeit. Doch heute geht es nicht um Rotkäppchen und den bösen Wolf, sondern um Elektroautos und deren Stromtarife. Wir schreiben das Jahr 2017 und jeder Stromanbieter versucht mit medial hübsch aufbereiteten Stromtarifen den boomenden Markt der Elektroautobesitzer zu bedienen. Doch während man bei den E-Autos selbst schon kurz vom dem Durchbruch in Sachen autonomes Fahren steht – also dem iPhone auf Rädern  – sind wir bei den Autostromtarifen nunja beim Nokia 3310.

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Karte - Unternehmen mit EEG Privileg 2015

Warum noch mal kann ich meinen Strom nicht mit meinem Nachbarn tauschen? Physikalisch passiert dies ja bereits ganz gut, nur im realen Stromhandel leider nicht. Das größte Problem ist, dass das man zwar alles machen kann, es aber nicht kommunizieren kann. Anders ausgedrückt, selbst wenn mir der Nachbar einige Cent für den Strom geben sollte, müsste er diesen noch einmal bei seinem Versorger bezahlen, denn dieser wird mit ihm die Strommenge abrechnen, die der Zähler anzeigt. Also auch die Strommenge, die aus der Nachbarschaft stammt.

„Mit der MSCONS ist u. a. ein diskriminierungsfreies Energie-Daten-Management (EDM) möglich“ – steht auf der Wikipedia Seite für die Marktkommunikation. Die Marktkommunikation ist verantwortlich, dass aus Zählerständen letztendlich Euro-Beträge auf der Rechnung des Kunden werden.

Die Blockchaintechnologie hat das Potential den Zugang zur Marktkommunikation tatsächlich frei von Diskriminierung zu gestalten. Der Showcase des MSCONS Moduls der STROMDAO zeigt, wie jeder (der es will) frei von Diskriminierung und Zugangshürden auch mit der gewachsenen Handelswelt des BDEW kommunizieren kann.  Der Strom kann mit dem Nachbarn getauscht werden, weil man es jetzt auch kommunizieren kann.

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 In dieser Woche findet in der Wiener Hofburg das Event Horizon statt, welches den Einsatz der Blockchain Technologie in der Energiewelt betrachten wird. Mit einer bewusst globalen Ausrichtung nimmt man sich bereits in der Ankündigung die Freiheit, dass lokale bzw. regionale Probleme bewusst nicht adressiert werden müssen. Frei nach dem Motto, wenn eine Idee in Deutschland nicht funktioniert, dann bringt sie in Ruanda vielleicht einen Nutzen.

Einer der Probleme, die gerne über die Blockchain gelöst werden würden, ist der Einsatz dieser Technologie im Netzbetrieb. Wobei die Vorzeichen gerade in diesem Teilsegment sehr schlecht stehen. Geringe Anzahl von Transaktionen erlauben es nicht, dass man auf die Sekunde genau jeden beliebigen Knoten im Netz abbilden kann. Eine verteilte Ablage einer Datenbank mit Transaktionen (was eine Blockchain nun mal ist), bringt keinen Nutzen- nur Kosten – für die Netzbetreiber. Kann man bei einer zentralen Ablage von Steuerrungsbedingungen den Zugriff wie Fort Knox schützen, so muss man spätestens „dezentral“ ein echtes IT-Problem lösen.

Bei der StromDAO hatten wir uns wegen fehlender Relevanz entschieden den Kongress  nicht zu besuchen. Zu gering ist der Nutzen im Kontext von Deutschland/Österreich, wo unsere strategisches Zentrum liegt und wir die Blockchain sehr aktiv als Lösung für Probleme einsetzen können. Das Stromkonto ist da nur eine Beispiel…

Abseits von Stromhandel, tuen wir uns allerdings auch etwas schwer die Szenarien auf die Straße zu bringen. Wohin geht die Reise?

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Batteriespeicher und Digitalisierung ermöglichen neue Chancen für den direkten Verbrauch von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Eine aktuelle Marktstudie von Büro F in Zusammenarbeit mit l°energy beleuchtet die aktuelle Dynamik im Bereich der dezentralen Energiewende.

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