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Am kommenden Mittwoch, den 18.01.2017, wird die Energiewirtschaft mit einem Auge nach Frankreich und mit dem anderen auf die Photovoltaik in Deutschland schauen. Wie bereits in den letzten Wochen, sorgen viele aus Sicherheitsgründen heruntergefahren Kernkraftwerke in Frankreich zu einer latenten Unterversorgung, welche den Strompreis ansteigen und dir Importe aus Deutschland maximieren lassen. Zur Mitte der Woche wird es zu deutlich niedrigeren Temperaturen ein West und Zentral-Europa kommen, wodurch  mehr Strom benötigt wird.

Die Quizfrage wird werden, wie die Bilanz in Deutschland zeitgleich aussieht. Klarer Himmel spricht für viel Sonnenstrom, jedoch könnten die Erträge durch die Niederschläge der letzten Tage noch unter den Schätzungen liegen, was das Engpass management nach Frankreich komplexer machen wird.

Am Freitag hatte man sich bereits für das Europäische Verbundnetz einen Plan für den Worstcase zurecht gelegt, wie aus Insiderkreisen bekannt wurde.

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„Bei Energieload hat Ajaz sich dem Thema Blockchain angenommen. Viele Punkte könnte man kommentieren und aufnehmen, besonders da wir bei Vorträgen zur StromDAO damit immer wieder konfrontiert werden. Ein Punkt ist allerdings ein Dauerbrenner:

Wie kann man gerade in der Energiewirtschaft auf eine Technologie setzen, deren Einnahmequelle aus dem Verbrauch von Elektrizität besteht?

Anders ausgedrückt: Die Miner werden benötigt, um Transaktionen in der Blockchain zu bestätigen dafür benötigen sie Strom. Viel Strom…

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Die Kollegen des Mediums „Die Zeit“ haben eine beachtliche Meldung in Umlauf gebracht:

Stromanbieter Tennet erhöht Preise um 80 Prozent

Da bekommt man gleich Mut zum lesen, sucht man doch bei Verivox, Check24 und Co vergeblich nach einem Stromanbieter mit dem Namen „Tennet“. Zum Glück wird bereits im Teaser aufgeklärt, dass es sich um einen Netzbetreiber und  nicht um einen Stromanbieter handelt.  Ein Titel „Netzbetreiber erhöht Preis um 80 Prozent“  hätte aber bestimmt weniger Leser generiert, wo doch die Wort-Kost durchaus Potential für den Kopfschüttler der Woche hat.

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Fährt man auf der A6 von Mannheim nach Nürnberg, so kommt man nach der Concorde in Sinsheim auch am Heizkraftwerk Heilbronn vorbei. Mit einer elektrischen Leistung von 750 MW ist der Block 7 aus dem Jahre 1986 der größte Stromerzeuger des Kraftwerks. Am Ostermontag wurde dieses Kraftwerk ungeplant vom Netz genommen, nach dem geplanten Wiederanfahren am vergangenen Mittwoch wurde das Kraftwerk erneut vom Netz genommen.

Zur Sicherung der Stromversorgung ist es wichtig, dass man die Eintrittswahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses genau kennt. Versorgsungssicherheit existiert nur dann, wenn bei ungeplanten Ereignissen andere Erzeuger in der Lage sind sofort und unmittelbar einzuspringen und die ausgefallenen Kapazitäten zu ersetzen.

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Am vergangenen Donnerstag traf sich die Arbeitsgruppe Winter 2015/2016 zu ihrem zweiten Treffen in Bern. Nur knapp eine Woche nach der ersten Sitzung, war das Lagebild, welches vom Schweizer Netzbetreiber Swissgrid gezeichnet wurde beängstigend. Im Vorfeld wurden die Vorschläge der Branche, gesichtet und der Bundesstab informiert. Bei der Ursache für die plötzliche Knappheit an Strom können viele gefunden werden. Akut ist der Klimawandel jedoch bei den Eidgenossen der wichtigste Verursacher, der sich auch mit einem ganzen Bündel an Notmaßnahmen nicht aufhalten lässt. Die Schweiz muss ihre Infrastruktur an die Gegebenheiten anpassen. Die Arbeitsgruppe macht dies sehr deutlich.

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