Update – In einer Sache: Die Lage der Angriffe beruhigt sich…

Angriffe gehen zurück
Angriffe gehen zurück

Am Anfang dieser Woche hatte blog.stromhaltig über die extreme Zunahme der Serverangriffe berichtet. Besonders ärgerlich ist der Fall, dass ein identifizierter Angreifer offensichtlich Fachwissen aus der Stromwirtschaft hat. Ärgerlich, da es durch mangelnde Kenntnisse über den Aufbau der Systeme hinter der Webseite, auch zu Beeinträchtigung der Verfügbarkeit kam.

Mit gerade einmal 9 „Threats“  in 24 Stunden sind die normalen Script-Kid Angriffe nun auch zurück gegangen. Der „Halb/Halb“-Knödel mit Fachwissen ist auf einem Amazon Cloud-Server ausgelagert und versucht nun dort sein Unwesen zu treiben. Könnte er sich sparen, wenn er im Blog mitlesen würde…

Danke für den vielen Zuspruch, der leider auch bestätigt, dass andere Plattformen ebenfalls betroffen sind. Ein Beispiel aus der Vergangenheit kann man bei HJ-Fell finden.

Der Verdacht drängt sich auf, dass es sich um organisierte Wirtschaftskriminalität handelt. Es Cyber-Kriminalität zu nennen ist eine Verharmlosung.

In eigener Sache – Viel Energie für Serverangriffe….

serverSo langsam nervt es….

Wer selbst einen Server betreibt, der kennt das Phänomen. Beinahe stündlich versucht ein Bot mit irgend einer komischen IP aus Hinter-Der-Welt mehr oder weniger bekannte Hintertürchen auf einem Server zu finden. Desto älter und bekannter eine Webseite wird, desto mehr Angriffe gibt es.

Doch was seit Anfang Februar auf den Servern hinter blog.stromhaltig ist irgendwie anders, es ist gezielter – mit deutlich mehr Wissen über die Anwendungen und das Fachgebiet mit denen man sich hier beschäftigt.

Stunde um Stunde vergehen, die nicht nicht in die Recherche von Beiträgen oder das eigentliche Schreiben fließen, sondern in Administration des Servers. Zeit, die keiner zahlt…

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Update #Strompreis2014 und der Energie-Soli – Rauf und Runter auf der Stromrechnung…

strompreis2014Nach Berechnung von Prof. Dr. Volker Quaschning könnte die Zahlung einer Abgabe (Umlage) der Stromerzeuger auf selbst genutzten Strom im Jahr etwa 50€ je Haushalt einsparen. Der unter dem Begriff „Energie-Soli“ bekannt gewordene Vorschlag der Bundesregierung sieht eine Beteiligung aller Stromerzeuger an der EEG-Umlage vor, die über einer Bagatellgrenze von 10 KW liegen. Ausgeschlossen sind damit lediglich Stromerzeuger, die rein für den Haushaltsstrom eine PV-Anlage betreiben.

Eingeschlossen sind dagegen bereits Anlagen von Mehrfamilienhäuser, oder Einfamilienhäuser mit zusätzlichem Strombedarf für Wärmepumpen. Ebenfalls eingeschlossen sind Kraftwerke für Unternehmen, Mikro-KWK Anlagen – bis zum Atomkraftwerk. Gerade bei letzteren wird häufig ein Betrag von 10%-20% des erzeugten Stroms für den Betrieb selbst genutzt.

Im Klartext bedeutet dies, dass die Markt-Einstiegskosten von Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke um einiges ansteigen dürften. Langfristig mag dies zu einer Vergünstigung der Privat-Kundentarife führen. Kurzfristig kann es allerdings zu einem starken nach oben Preissprung kommen, da die Erzeuger die Kosten wohl an die Verbraucher weitergeben werden.

Gewinner könnte die Windkraft sein, denn hier ist bislang die Eigennutzung noch recht wenig verbreitet.

Jahresrückblick SolarContact-Index 2013: Interesse an PV-Kleinanlagen erfährt Paradigmenwechsel

Ein turbulentes Jahr liegt hinter der Photovoltaikbranche. Mit einem rund 55 Prozent geringerem Zubau an PV-Leistung als 2012 erscheint das Jahr 2013 auf den ersten Blick als ein beispielloser Branchencrash. Ein genauerer Blick lässt jedoch erkennen, dass dieser Einbruch hauptsächlich dem Großanlagensegment geschuldet ist. Denn das Interesse an der Neuinstallation von Photovoltaikanlagen hat gerade im privaten Bereich über das Jahr gesehen deutlich zugenommen. Dabei scheint es einen Paradigmenwechsel weg von der reinen PV-Anlage als Renditeobjekt hin zum Willen, Photovoltaik als umweltfreundliche und unabhängige Unterstützung der eigenen Hausstromversorgung einsetzen zu wollen.

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Veranstaltung: Metropolsolar – 22. Januar 2014 / 19:00 – Mosbach – „Rollenspiel im Strompoker – der ideale Mix der Zukunft“

„Rollenspiel im Strompoker – der ideale Mix der Zukunft“

MPS Energie Gespräch über den lokalen Strommix

energiewirtschaft_thorsten_zoerner-233x300Gerade bei Wind und Solar wird auf der politischen Bühne gerne über Beschleunigung oder Bremsen gesprochen. Letztendlich soll der Erzeugungsmix der Zukunft ideal durch die Erneuerbaren abgedeckt werden. Am einfachsten gelingt dies, indem man den einzelnen Quellen eine Rolle zuweist und gemeinsam eine verlässliche Versorgung sicherstellt. Die Realität sieht leider anders aus. Die erneuerbaren konkurrieren mit den atomaren und fossilen Energieträgern.

Die Verbrauchsspitze in den Mittagsstunden macht ca. 50% des täglichen Strombedarfs aus – wenn im Jahre 2013 der Anteil von PV Strom in Mosbach lediglich ~3% an Sonnenenergie enthält, wird klar, welcher Ausbau eigentlich noch notwendig ist. Zusammen mit der Windkraft (ca. 2% in 2013) reicht der aktuelle Stand nicht einmal aus, die Kernkraft (~12%) im lokalen Mix zu ersetzen (http://mix.stromhaltig.de/mosbach.html). Am Beispiel von Mosbach wird gezeigt, wie eine lokale Bestandsaufnahme ermittelt wird und wie Impulse für ein nachhaltiges Gelingen der Stromwende gesetzt werden können.

Thorsten Zoerner ist Energieblogger (www.energieblogger.net). Zusammen mit 18 anderen Energiebloggern füllt er mit Argumenten, Fakten und Beispielen aus der Praxis die Energiewende mit Leben. 100% Erneuerbare Energien sind das Ziel. Christine Denz, die 2. Vorsitzende von MetropolSolar Rhein-Neckar e.V., lädt zu diesem MPS Energie Gespräch ein.

Es findet am Mittwoch, den 22. Januar, ab 19 Uhr im Hotel „Lamm“ in Mosbach statt.